Unser Verein ist

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Kontakt

Michaela Hohlstein
Kastenweg 12
96148 Baunach
09544/982462
0179/5237550
mail@hohlstein.info

Anfahrt

Unsere Reitanlage findet ihr am Ende des Örtleinswegs auf der linken Seite.

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Zur Arbeit des Vereins

Neben der Ausbildung von Mensch und Pferd angagiert sich unser Verein auch sozial und nimmt am gemeinde Leben teil. Um euch diese Vielschichtigkeit unserer Vereinsarbeit näher zu bringen, haben wir für euch unter dieser Rubrik kleine informative Berichte über die verschiedenen Aspekte unseres Tuns verfasst.

Alle Berichte 2011

alle Jahre:20092010201120122013201420152016201720182019
Praktikumsbericht von Synthia Schmelzing aus Lauter
Bericht von Montag, 19.12.2011
Unsere weitere Strategie mit Synthia
Bericht von Montag, 19.12.2011
Integra MENSCH (19.12.2011)
Bericht von Montag, 19.12.2011
Fröhöliche Weihnacht überall…..
Bericht von Montag, 19.12.2011
Adventsfenster der Stadt Baunach 10. Türchen
Bericht von Montag, 12.12.2011
Integra MENSCH (12.12.2011)
Bericht von Montag, 12.12.2011
Stand am Weihnachtsmarkt
Bericht von Montag, 05.12.2011
Schulpraktikum von Synthia aus Lauter auf dem Reiterhof (Teil 2)
Bericht von Montag, 05.12.2011
Integra MENSCH (05.12.2011)
Bericht von Montag, 05.12.2011
Schulpraktikum von Cynthia aus Lauter auf dem Reiterhof (Teil 1)
Bericht von Montag, 28.11.2011
Integra MENSCH (28.11.2011)
Bericht von Montag, 28.11.2011
Workshop Bodenarbeit
Bericht von Montag, 21.11.2011
Integra MENSCH (21.11.2011)
Bericht von Montag, 21.11.2011
Martinszug
Bericht von Montag, 14.11.2011
Integra MENSCH (14.11.2011)
Bericht von Montag, 14.11.2011
Herdenhaltung
Bericht von Montag, 07.11.2011
Trainerstunden
Bericht von Montag, 07.11.2011
Integra MENSCH (07.11.2011)
Bericht von Montag, 07.11.2011
Wir fahren nun auch bald Kutsche! - Fahrkurs mit Abzeichen 2012
Bericht von Montag, 24.10.2011
Integra MENSCH (24.10.2011)
Bericht von Montag, 24.10.2011
Ganz neue Trainer bei uns am Stall - die nette Zügelführhilfe
Bericht von Montag, 17.10.2011
Integra MENSCH (17.10.2011)
Bericht von Montag, 17.10.2011
Austausch der "Naturfreunde" (Jäger, Bauern, Waldbesitzer usw.)
Bericht von Montag, 10.10.2011
Integra MENSCH (10.10.2011)
Bericht von Montag, 10.10.2011
Erwachsenenreitkurs
Bericht von Montag, 03.10.2011
Integra MENSCH (03.10.2011)
Bericht von Montag, 03.10.2011
Zuschuss der Stadt Baunach
Bericht von Montag, 26.09.2011
Integra MENSCH (26.09.2011)
Bericht von Montag, 26.09.2011
Abnahme der Prüfungen Juniorpässe und Geländereiter
Bericht von Montag, 19.09.2011
Integra MENSCH (19.09.2011)
Bericht von Montag, 19.09.2011
Pferdefreizeit für den Fränkischen Tag
Bericht von Montag, 12.09.2011
Abschlussprüfung von Train the Trainer
Bericht von Montag, 12.09.2011
Integra MENSCH (12.09.2011)
Bericht von Montag, 12.09.2011
"Physiotherapie" auf dem Pferdehof
Bericht von Montag, 05.09.2011
Integra MENSCH (05.09.2011)
Bericht von Montag, 05.09.2011
"Mütterreitkurs"
Bericht von Montag, 22.08.2011
Studie von Emilie aus Wien
Bericht von Montag, 22.08.2011
Sommerferienprogramm der Stadt Baunach
Bericht von Montag, 22.08.2011
Sommerkino "Immenhof mit anschließender Kinderdisco"
Bericht von Montag, 15.08.2011
Sommer Camp Intensivtraining mit Zeltlager
Bericht von Montag, 15.08.2011
Integra MENSCH (08.08.2011)
Bericht von Montag, 08.08.2011
Integra MENSCH zu Besuch am Reiterhof Baunach
Bericht von Montag, 08.08.2011
Besuch von Wanderreitern in Baunach
Bericht von Montag, 08.08.2011
Trainertag in Baunach
Bericht von Montag, 01.08.2011
Integra MENSCH (01.08.2011)
Bericht von Montag, 01.08.2011
3. Mainschleifendistanz in Frankenwinheim
Bericht von Montag, 25.07.2011
Integra MENSCH (25.07.2011)
Bericht von Montag, 25.07.2011
Wiedervereinigung
Bericht von Montag, 18.07.2011
Kindergarten St. Magdalena – die "Milchzähne"
Bericht von Montag, 18.07.2011
Integra MENSCH (18,07.2011)
Bericht von Montag, 18.07.2011
Gebisskunde und Zirkuslektionen
Bericht von Montag, 11.07.2011
Integra MENSCH (11.07.2011)
Bericht von Montag, 11.07.2011
Kindergeburtstag Sarah 6 Jahre
Bericht von Montag, 04.07.2011
Integra MENSCH (04.07.2011)
Bericht von Montag, 04.07.2011
Integra MENSCH (27.06.2011)
Bericht von Montag, 27.06.2011
Beritt - oder Korrektur von Pferden: was ist das denn?
Bericht von Montag, 20.06.2011
Ausbildung von Jungpferden - Thunders Ausbildung und der Weg ins "ernste" Leben beginnt?
Bericht von Montag, 13.06.2011
Turnierteilnahme am Orientierungsritt am 02.06.2011
Bericht von Montag, 06.06.2011
Integra MENSCH (06.06.2011)
Bericht von Montag, 06.06.2011
Integra MENSCH (30.05.2011)
Bericht von Montag, 30.05.2011
VFD Stammtisch Kreisverband Bamberg am 27. Mai 2011 in Gut Leimershof
Bericht von Montag, 30.05.2011
Verladetraining der Turnierteilnehmer!
Bericht von Montag, 23.05.2011
Integra MENSCH (23.05.2011)
Bericht von Montag, 23.05.2011
Integra MENSCH (16.05.2011)
Bericht von Montag, 16.05.2011
Integra MENSCH (09.05.2011)
Bericht von Montag, 09.05.2011
Paco wird entwöhnt
Bericht von Montag, 09.05.2011
Theorieunterricht "Exterieur und Interieur"
Bericht von Montag, 09.05.2011
Operationstag im Stall
Bericht von Montag, 02.05.2011
Integra MENSCH (02.05.2011)
Bericht von Montag, 02.05.2011
Integra MENSCH (25.04.2011)
Bericht von Montag, 25.04.2011
Kinder und Pferde
Bericht von Montag, 25.04.2011
Projekt Integra MENSCH
Bericht von Montag, 18.04.2011
Baunach erweckt das Interesse der Pferde- und Reiterfreunde in Deutschland! (Reitanlage Baunach ist zertifizierte VFD-Ausbildungsstätte)
Bericht von Montag, 11.04.2011
Trailparcour - Geschicklichkeitsübungen
Bericht von Montag, 04.04.2011
Alles wird auf Vordermann gebracht!
Bericht von Montag, 28.03.2011
Schaukasten
Bericht von Montag, 07.03.2011
Sichtungstermin Verband
Bericht von Montag, 07.03.2011
Schnupperkurs Sattelkunde mit Kathrin Scholz "Soft Horse Touch" (SHT)
Bericht von Montag, 21.02.2011
Schnupperkurs "langer Zügel" mit Hartmut Luther "Soft Horse Riding" (SHR)
Bericht von Montag, 21.02.2011
Ausbildung
Bericht von Montag, 21.02.2011
Lederpflege
Bericht von Montag, 21.02.2011
Ein Spielkamerad für Paco
Bericht von Montag, 14.02.2011
Theorie-Kurs über Exterieur und Interieur
Bericht von Montag, 07.02.2011
Nur das Beste für unsere Partner – die Pferde: Maßangefertigte Sättel
Bericht von Montag, 07.02.2011
Jahreshauptversammlung 2011
Bericht von Montag, 17.01.2011
Fohlen-Projekt
Bericht von Montag, 17.01.2011
Neujahrsspringen 2011 - Der Sprung ins Glück
Bericht von Montag, 03.01.2011

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Praktikumsbericht von Synthia Schmelzing aus Lauter
Bericht von Montag, 19.12.2011

Meine Praktikumswoche vom 28.11.11 bis 02.12.11
in Baunach auf dem Reiterhof
Die Woche war schnell vorbei. Es hat Spaß gemacht die Koppel aus zu misten, die Pferde zu putzen, zu satteln und zu trensen. Und das ausreiten mit Michaela war so toll. Michaela ist auf Cheyenne geritten und ich auf Nalfa. Da gibts ein Fohlen namens Darakhshan das mit uns ausgeritten ist (als Handpferd). Ich musste eine Sattelpflege durchführen. Ich durfte 2 mal in der Halle reiten. Einmal auf Atreju und einmal auf Domino. Ich habe viel in der Woche lernen können. Durfte auch zu schauen wie Michaela mit Darakhshan Bodenarbeit gemacht hat. Und auch noch mit Cheyenne Dressur gemacht hat.



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Unsere weitere Strategie mit Synthia
Bericht von Montag, 19.12.2011

Über Synthias fleißiges Engagement haben wir bereits berichtet. Nun haben wir uns überlegt, wie wir Synthia weiter fördern können um Sie Ihrem Berufswunsch, mit Pferden zu arbeiten, näher bringen zu können. 1. Schritt ist: Sie hilft uns auf dem Hof und bekommt dafür Reitstunden. Das sind 2 Fliegen mit einer Klappe. Tobias kommt zur Zeit nicht mit der Arbeit rum und kann Unterstützung gut gebrauchen. Synthia benötigt noch alle Kenntnisse im Umgang und im Sattel. Hier werden wir die Synergien nutzen und Ihr unter die Arme helfen. Auch in den Ferien hat Sie Ihren festen Job bei uns gesichert.
Dieses soziale Engagement direkt vor der Haustüre macht richtig Spaß. Wenn doch alles so einfach ginge…… Der Verein Pferdepartner Franken e.V. möchte vor allem auch in diesem Segment mit gutem Beispiel voran gehen wie viele andere Betriebe in der Region auch.



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Integra MENSCH (19.12.2011)
Bericht von Montag, 19.12.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Am 10. Dezember war auf dem Reiterhof Stallweihnacht. Wir haben die Halle schön geschmückt. Vor der Feier wurde das 10. Adventsfenster von Baunach geöffnet. Es waren viele Leute da. Für alle gab es Glühwein, Plätzchen und belegte Brötchen. Michela hat auch eine Vorführung mit den Pferden vorbereitet (Anmerkung: es war nicht ich sondern die Mädchen alleine – war auch für mich eine tolle Überraschung). Das war klasse und es gab viel Applaus. Am Freitag habe ich frei. Da darf ich nach Bamberg ins Rathaus zu einer Pressekonferenz mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Frau MdL Melanie Huml, Landrat Dr. Günther Denzler und Oberbürgermeister Andreas Starke. Vielleicht komme ich dann auch in die Zeitung. Ich bin schon total aufgeregt.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Wie bereits berichtet war die Weihnachtsfeier wunderschön und Tobias hat sie auch gut gefallen. Die ganze Woche war geprägt von seinem Fototermin. Leider wird Tobias nicht seiner jetzigen Arbeitsstelle – nämlich uns – zugeordnet sondern noch dem Altenheim wo er früher war, doch das tut der Sache keinen Abbruch. Wichtig ist, dass INTEGRA bekannter und von vielen Firmen genutzt wird. Der Schlamm auf der Koppel lässt uns nicht nur waten sondern fast schwimmen. Er wird fast unpassierbar und dadurch das misten unglaublich schwer. Tobias kämpft sich tapfer durch und wir hoffen auf baldigen Frost…. Doch Tobias hat seine letzten Tage und geht dann in seinen Urlaub.



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Fröhöliche Weihnacht überall…..
Bericht von Montag, 19.12.2011

Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern von ganzem Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest. Nicht allen ist immer zum fröhlichen Feiern. Manchen ist auch zum trauern. Auch hierfür ist Weihnachten eine sehr innige und tiefe Zeit. Hoffentlich nutzt jeder Mensch Weihnachten bewusst für seine derzeitige Stimmung aus. Alle sollen gesund und motiviert ins neue Jahr starten! Eine gute Zeit – kommt alle gesund rüber!



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Adventsfenster der Stadt Baunach 10. Türchen
Bericht von Montag, 12.12.2011

Wir waren begeistert von der regen Besucherzahl von weit über 100 – das zeigt uns, dass großes Interesse besteht. Nina Fuchs hat ein wunderschönes Fensterbild gemalt und uns damit eine riesen Freude gemacht. Vielen Dank hierfür! Die Kinder meinten gleich, dass es der Nikolaus und unsere Gina seien – eindeutig!

Die Rede richtete sich an alle Helfer und Freunde sowie Fürsprecher des Vereins. Nur Ihnen ist es zu verdanken, dass wir so wachsen und uns entwickeln können. Gerne werden wir unser Möglichstes tun, um hier weiter am Ball zu bleiben.

Es ging los mit einem Pax de Deux (Schritte zu Zweit - synchron). Nina auf Cheyenne und Theresa auf Domino. Sie entführten uns auf eine geschwebte Traumreise. Eigens für diesen Tag geflochtene Weihnachtszügel in weiß/rot und passende Kleidung waren das Tüpfelchen auf dem „i“. Danke dafür!

Danach kam die Ponyquadrille (synchron zu viert geritten). Nina auf Atreju, Theresa auf Nalfa, Carina auf Scully und Ilva auf Flory. So wunderschön mit Elchohren und den Weihnachtszügeln. Absolut souverän zeigten die Pferdchen alle eine Top Leistung trotz der vielen Zuschauer und Lichter und Deko. Es war zu Tränen rührend wenn man weiß, wie viel Arbeit so eine Aufführung bedeutet.

Ihr lieben Mädchen: Ihr habt uns einen wunderschönen zauberhaften Abend beschert! Das ist unbezahlbar. Danke Euch!

Viele Spender haben leckere Sachen gebracht und es fehlte an nichts. Sogar der Nikolaus kam und beschenkte die vielen Kinder. Das war natürlich ganz prima und eine große Freude.



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Integra MENSCH (12.12.2011)
Bericht von Montag, 12.12.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Nach der langen Trockenheit hat es diese Woche wieder einmal geregnet. Die Außenkoppel wird dadurch sehr matschig und rutschig. Die Schubkasse mit dem Mist lässt sich deswegen sehr schwer fahren. Das kostet viel Kraft und Zeit. Auch sind die Pferde beim putzen viel schmutziger. Ich habe von Michaela gelernt, dass die Pferde jetzt nicht zu gut geputzt werden dürfen, da sonst ihre natürliche Schutzschicht verloren geht. Am 06. Dezember habe ich von Michaela einen kleinen Schokonikolaus geschenkt bekommen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.



Unser Erfahrungsbericht Tobias

Ja, das war ja klar, dass es nicht ewig so schön trocken bleibt. Die Matschkoppel hat ihren Namen nicht von ungefähr. An manchen Tagen kann man gar nicht abmisten. Durch die Schräge ist es ein Knochenjob. Lieber einmal aussetzen und woanders weiter misten. Das ist natürlich für unseren sehr korrekten Tobias nicht so einfach möglich. Wir müssen ihm regelrecht verbieten da weiter zu machen und ihn vorschicken. Dann ist wieder die Routine durcheinander und die Laune meist auch. Weil es am Mittwoch auch noch Dauerregen war kam keine gute Stimmung auf. Doch am Donnerstag hatten wir wieder Spaß und erklären immer, dass eben nicht jeder Tag gleich ist und er auch mal 5 gerade sein lassen muss. Prioritäten kann sich unser fleißiger Helfer nicht selbst setzen. Da muss einer von uns einfach daneben stehen. Momentan sind alle beruflich sehr eingespannt und nicht immer vor Ort. Das gibt dann oft den Grund der Zeitverzögerungen. Das mit dem Putzen hat Tobias gleich verstanden. Es wird also nur noch mit einer groben Bürste der Dreck leicht weg gebürstet und nicht gerubbelt und geschrubbt. Die Pferde benötigen jetzt einfach mehr Schutz und sind nicht mehr so chic! Doch die Gurt- und Sattellage müssen immer 1 a sauber sein, sonst gibt es Scheuerstellen. Der Schokonikolaus ist wirklich das wenigste wenn man bedenkt wie oft uns Tobias mit selbstgebastelten Sachen beschenkt. Ich denke immer er schläft nie und ist ewig am werkeln. Unser guter Geist! Jetzt hatte er Freitag und Montag Urlaub und Gott sei Dank hat sich unsere Nachbarin dafür eingesetzt die meisten Aufgaben zu übernehmen. Da sieht man erstmal was einem alles abgenommen wird. Über Weihnachten geht Tobias in den wohlverdienten Urlaub….. Gott sei Dank sind Ferien und die Mädchen haben Zeit zum arbeiten



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Stand am Weihnachtsmarkt
Bericht von Montag, 05.12.2011

Wir trotzten dem Wetter und hatten unseren ersten Stand am Weihnachtsmarkt. Gerne bedanken wir uns beim OKR für die tatkräftige Unterstützung und der Stadt Baunach für die Möglichkeit und den reibungslosen Ablauf und die gute Organisation. Alle zahlreichen Helfer und Spender kann ich einzeln nicht erwähnen – ohne Euch wäre so ein Ereignis nicht möglich. Vielen Dank an dieser Stelle!



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Schulpraktikum von Synthia aus Lauter auf dem Reiterhof (Teil 2)
Bericht von Montag, 05.12.2011

Das Praktikum von Synthia ist zu Ende gegangen. Wir haben Sie als zuverlässiges und fleißiges Mädel erlebt, dass gerne die Ihr auferlegten Aufgaben ausführt. Selbständig und eigeninitiativ. Das sind gute Voraussetzungen um ins Berufsleben zu starten. Alle Erklärungen hat Sie wie ein Schwamm aufgesogen und fand die Arbeit mit den Pferden klasse. Bodenarbeit, Ausreiten und Hallentraining sowie die Pferdepflege wurden mit viel Liebe umgesetzt. Synthia kann auf sich zählen und das sollte Ihr Auftrieb geben für Ihr Selbstbewustsein. Sie benötigt noch mehr Präsenz und kann sich ruhig auf sich verlassen. Also Kopf hoch und den Leuten in die Augen sehen. Lass dein Strahlen raus, dass Du hast – durch Offenheit gewinnst Du ein kommunikatives Umfeld.

Synthia wünscht sich einen Beruf mit Tieren oder speziell Pferden. Wer auch immer Beziehungen in Bezug Tierarzthelferin oder Pferdewirtin hat, kann sich gerne über uns Kontakt mit Synthia verschaffen. Dies leiten wir umgehend weiter.



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Integra MENSCH (05.12.2011)
Bericht von Montag, 05.12.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Diese Woche ist schnell vorbeigegangen. Ich hatte nämlich Unterstützung durch eine Praktikantin. Sie hat mir gut geholfen. Auf dem Plan stand diese Woche auch die Sattelpflege. Zuerst wird der Sattel mit Wasser und Seife gereinigt. Wenn der Sattel wieder trocken ist, wird der mit Bienenwachs-Lederöl eingerieben. Das ist notwendig, damit das Leder nicht hart wird. Merlin ist zur Zeit auf einer eigenen Koppel mit Nalfa. Ich muss immer schauen, ob sie genügend Wasser und Heu haben.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Tja... das war eine Top-Woche mit viel Unterstützung. Fast wie Urlaub. So macht das Spaß. Ich nutze die Chance darauf einzugehen, dass Tobias Berichtsheft nicht nur säuberlichst geführt wird und schön geschrieben ist, sondern immer auch mit schönen Stickern – natürlich Pferdesticker – versehen ist. Das wünscht man sich häufig in der Heftführung der Kinder.. Also auch Theorie Note 1* lieber Tobias!



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Schulpraktikum von Cynthia aus Lauter auf dem Reiterhof (Teil 1)
Bericht von Montag, 28.11.2011

Aus der 8. Klasse der Giechburgschule Scheßlitz ist nun Cynthia für 1 Woche auf dem Pferdehof. Sie startete mit den alltäglichen Arbeiten und unterstützt dadurch unseren lieben Tobias. Die Lederpflege steht in dieser Woche auch auf Ihrem Programm, denn die beginnende Kälte und Nässe greift das Leder schon immer an. Über die Tage erhält Sie einen Einblick in die Routineaufgaben. Cynthia würde gerne etwas mit Tieren lernen. Wir hoffen sehr, dass Sie sich hier bei uns einen guten Überblick verschaffen kann, ob das ein möglicher Beruf sein könnte. Tierpfleger, Tierarzthelferin, Tierphysiotherapeuten... Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten.



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Integra MENSCH (28.11.2011)
Bericht von Montag, 28.11.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Das ausmisten der Futterkoppel dauert lange. Das schaffe ich nicht am Vormittag. Ich mache erst einen Teil davon, dann mache ich im Reiterstübchen Mittagspause. Draußen ist es zu kalt dafür. Wenn ich mich mit meiner Brotzeit gestärkt habe, mache ich mit dem Ausmisten weiter. Die Pferde haben diese Woche keine Bananen bekommen sondern Karotten. Ich habe vorher von allen Karotten das Grüne abgemacht, weil die Pferde das nicht mögen (Anmerkung: Das vertragen sie nicht, da sich dort Stoffe ablagern, die zu Koliken führen können). Meine Reitstunde mit Ilva war diesmal am Freitag und wir haben draußen auf der Koppel geübt.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Unser Tobias hat einen hohen Anspruch an seine zu erfüllenden Aufgaben und es beschäftigt ihn sehr, wenn er etwas nicht schafft. Manchmal klappt es einfach nicht und er freut sich dann, wenn wir alle zusammenhelfen und es gemeinsam zu Ende bringen. Dieser Gemeinschaftssinn ist unglaublich motivierend für ihn. Er ist ja auch so super hilfsbereit.



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Workshop Bodenarbeit
Bericht von Montag, 21.11.2011

Der Lehrgang mit Hartmut Luther vom Soft Horse Riding war sensationell. Von der Basisarbeit über Handarbeit weiter zum langen Zügel, Doppellonge bis zu den Zirkuslektionen haben wir anstehende Themen bearbeitet. Da wir alle Vorkenntnisse hatten, war der Lehrer stark gefordert. Jeder hatte einen anderen Wunsch. Normalerweise stellt der Coach sein Thema. Bei uns war das diesmal anders. Eine bunt gewürfelte Gruppe unterschiedlichster Ausbildungsstufen. Das war ein echtes Experiment. Manche hatten noch mit dem Führen zu kämpfen, andere arbeiteten bereits am spanischen Schritt oder den Seitengängen am langen Zügel. Die einen schulten sich in der Basis und die anderen verstanden nicht einmal mehr die Fachbegriffe in den höheren Ausbildungsstufen. Interessant war also auch zu sehen, wo kann das alles einmal hinführen und wofür machen wir diese Art der Ausbildung überhaupt... für die Einsteiger unglaublich spannend und für die Fortgeschrittenen eine tolle Erfahrung und neue Impulse zum weiterbilden. Es hat nicht nur gut sondern großartig geklappt. Das Niveau war anspruchsvoll und wir sind alle glücklich aus dem Seminartag gegangen. Wir freuen uns nun auf die Arbeit an den Pferden um die nächste Stufe zu erreichen, damit bald wieder ein neues Seminar auf die Beine gestellt werden kann.



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Integra MENSCH (21.11.2011)
Bericht von Montag, 21.11.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Für mich ist neu, dass ich auch mal eine Arbeit liegen lassen kann. Wenn ich eine Arbeit nicht schaffe, sage ich Michaela, Silvia oder Theresa Bescheid. Mein Betreuer hat gesagt, ich muss unbedingt meine Mittagspause machen. Diese brauche ich um wieder neue Kraft zu schöpfen. In der Kälte sind die Arbeiten alle viel schwerer. Die Pferdeäpfel sind manchmal schon gefroren. Dann brauche ich länger zum Ausmisten. Den Misthaufen hoch schaufeln, das mache ich gerne.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Ja ja... obwohl wir erst in der Wetterumstellungsphase sind, fällt unserem fleißigen Tobias die Arbeit zunehmend schwerer. Das trägt nicht gerade zu bester Laune bei ihm bei. Entsprechend ist es an uns, ihm das Pflichtbewustsein dahingehend zu verändern, dass er auch mal etwas liegen lassen kann und eher auf seine Zeiten achtet. Bisher war alles so routiniert, dass er sich an den Aufgaben an sich entlangehangelt hat. Das klappt nicht mehr. Jetzt ist es wichtiger, sich an die Uhrzeiten zu halten, sonst sind die Pferde nicht rechtzeitig draußen und die Pause völlig vergessen. Wenn der Zustand eintritt, ist unser Helfer immer ganz traurig und dann macht alles keinen Spaß mehr. Deshalb schicken wir ihn immer in die Pause und geben ihm das gute Gefühl, dass es völlig in Ordnung ist und wir dann zusammen alles weiter erledigen. Das gefällt Tobias immer gut. Zusammenhalt und Freundschaft sind ihm das Wichtigste überhaupt! Schön, dass es immer einen guten Weg gibt.



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Martinszug
Bericht von Montag, 14.11.2011

Die Kindergartengruppe "Igel" von St. Oswald kam zu Besuch um das Martinspferd anzusehen. Wir haben uns über das Interesse sehr gefreut und die Geschichte von Domino erzählt. Auch wie alt er ist und welche Rasse. Dann haben wir ihn einmal laufen lassen und alle konnten ihn in der Bewegung begutachten. Kommt bald wieder einmal zu Besuch!

Dann kam der große Tag. Am Freitag durfte Domino zum 4. Mal in Baunach seinen ganzen Mut zusammennehmen und den einsamen Gang im Dunkeln zum Marktplatz gehen. Für ein Pferd ist das nicht selbstverständlich. Als Herdentier möchte es ungern von seinen Kumpels weg. Und dann noch so spät und auch noch in den Ort. Das ist schon echt spektakulär. Und als Fluchttier ist es viel zu gefährlich! Doch Domino ist nervenstark und vertraut natürlich seinen Menschen. Silvia und Philipp haben ihn eskortiert und das hat ihm auch Sicherheit gegeben. Am Marktplatz hieß es dann warten bis die Kirche zu Ende ist. Das war aufregend. Immer mehr kamen ihn anzusehen und zum Glück hatte ein lieber Reitermädchenpapa an ihn gedacht und Leckerlis mitgebracht. So vertrödelt man sich die Zeit gerne. Auf einmal ging es los. Musik und Marsch. Schön langsam und immer mit stolzer Brust. Da schlägt dem Domino das Herz bis zum Hals und sein Reiter kann das pochen durch den ganzen Körper spüren. Er kennt schon seinen Weg. Huch... diesmal mit Baustelle und Blinklicht. Aber er weis ja was sich gehört. Also kurz Atem anhalten und vorbei. Puh.... Zum Glück fährt diesmal keiner in die enge Brücke und wir müssen nicht warten. Um den Bahnhof rum und ab zur Brücke.... Hilfe.... was raschelt da denn? Ein Säbelzahntiger? Schnell weg.... Ruhig Domino.... das waren nur die "Abkürzer", die von der Brücke den Fußgängerweg gekommen sind. Unbeleuchtet ist das ganz furchteinflößend. So alles wieder gut. Da ist die Brücke und wir stellen uns auf. Jedes Kind soll das Pferdchen sehen und wir winken gerne und freuen uns über jedes Lächeln. Das schönste ist die Freude der Kinder! So.... nun wird es aber langsam zu viel. Noch ein paar Kinder. Als wenn Domino weis, dass nach der Schlange Schluss ist. Und noch ein paar und die Letzten. Das tänzeln nimmt zu. Absperrung weg und im Stechschritt zurück. Wahnsinn was er für ein Tempo gehen kann. In der Halle ist er immer im Trödelschritt. Das merken wir uns für die nächste Dressurstunde. Am Marktplatz wollen wir uns nochmal zeigen. Doch dieses Jahr fehlt ihm da die Ausdauer. Sicherheit geht vor. Wir warten so lang es möglich ist und verabschieden uns dann von den vielen Zuschauern. Schön, dass Ihr da ward. Kommt nächstes Jahr alle wieder! Wir kommen gerne.



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Integra MENSCH (14.11.2011)
Bericht von Montag, 14.11.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Die Pferde stehen jetzt h6auml;ufig hinten bei der neuen Futterraufe. Das Ausmisten dort ist für mich ganz neu und auch schwer. Mein Betreuer kommt am Montag und zeigt mir, wie ich es am besten mache. Diese neue Arbeit muss ich erst wieder lernen. Am Freitag habe ich mit Theresa beim Führen der Pferde geholfen. Ich freue mich, dass es gut geklappt hat. Am Donnerstag war eine Kindergartengruppe da und hat sich über den Martinszug informiert. Unser Domino soll das Pferd für den Martinsritt sein. Wenn ich viel übe, dann kann ich nächstes Jahr auch beim Martinszug mitmachen.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Wir haben unsere Fütterung verändert. Statt in den Unterständen stehen die Heuballen nun in einem Futterständer. Das Aufenthaltsverhalten der Pferde ist deshalb nun auch anders und in den Ställen ist nun weniger los und die bekannten Plätze der Pferdeäpfel sind nun auch woanders. Das irritiert unseren Tobias stärker als gedacht. Nun ist wieder viel Unterstützung gefordert, den Ablauf zu routinieren. Durch diese Veränderung ist unser fleißiger Helfer etwas in Zeitverzug und das gefällt ihm gar nicht. Es schlägt ihm schwer aufs Gemüt und er vergisst dadurch sogar seine Pausen. Sein Betreuer unterstütz uns nun etwas mehr, damit er wieder Sicherheit bekommt und mit Freude seine Aufgaben erledigten kann. Sicher klappt das in den nächsten Tagen wieder besser und wir haben unseren täglichen Spaß miteinander.



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Herdenhaltung
Bericht von Montag, 07.11.2011

Dieses Foto spricht Bände über Herdenhaltung. Auch wenn von manchen behauptet wird, dass eine gemischte Herde "Stress" bedeutet bedarf es dazu keine Erklärungen mehr... Gerade aufgrund eines aktuellen Fernsehberichts ist klar, dass ein guter Reitbetrieb sich auszeichnet durch die gute Haltung der Pferde. Das freut uns sehr.



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Trainerstunden
Bericht von Montag, 07.11.2011

Die Trainerstunden machen großen Spaß und wir sind eifrig bei der Sache. Schlie6szlig;lich ist die Weiterbildung der Trainer wichtig für alle unsere Reitschüler. Um guten Unterricht zu geben muss eine stetige Fortbildung und Entwicklung stattfinden. Das ist bei uns wie in jedem anderen Bereich gleich.



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Integra MENSCH (07.11.2011)
Bericht von Montag, 07.11.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Am Wochenende hat unser Bauer aus den beiden Ställen das Mistbett mit dem Traktor raus geschaufelt. Das Ausmisten ist damit ein bisschen leichter für mich. Auch entsteht zur Zeit ein neuer Zaun. Eine große Überraschung stand am Montag in der Reithalle. Michaela hat für die Pferde eine Kutsche gekauft. Ich freue mich schon auf die erste Kutschenfahrt. Vielleicht kann ich einmal den Kutscherführerschein machen und beim Martinsumzug mitreiten.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Unser lieber Tobias hat eine große Hürde überschritten. Am Donnerstag ist er bei dem Gedanken ein Führpferd zu nehmen noch in Tränen ausgebrochen und hat nach seinem Betreuer gefragt. Es war eine extreme Situation ihn da beruhigend zu Hause zu lassen. Diese Reaktion war tief und unerwartet. Am Freitag allerdings kam ich in den Stall und wer hüpfte mir glückselig in die Arme? Ein freudestrahlender stolzer Tobias der eigenh6auml;ndig unsere Püppi mit einem Kind eine Runde mit geführt hat. Und es hat alles soooo prima geklappt! Wir lagen uns natürlich alle in den Armen und haben uns irre gefreut. Wieder eine Etappe geschafft. Klar gibt es immer wieder Rückschläge und verschiedene Aufgaben die mal mehr oder weniger gut gehen. Doch wir erwarten auch einiges von ihm, gerade Sachen, mit denen er sich nicht so gut anfreunden kann sind die Herausforderung, Schritt für Schritt diesen Weg zu beschreiten. Als unser Schützling muss er das nicht zwingend doch wir sehen auch, dass er mit viel Unterstützung zu diesen Dingen fähig ist und daran wachsen kann. Die Gradwanderung wann es mal zu viel oder zu wenig ist, zeigt er uns zum Glück durch sein grundehrliches und offenes Wesen.



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Wir fahren nun auch bald Kutsche! - Fahrkurs mit Abzeichen 2012
Bericht von Montag, 24.10.2011

Auf häufigeres Nachfragen in eigenen Reihen sind wir dem Wunsch nachgekommen auch ans Fahren zu denken. Obwohl eingehend über die viele Mehrarbeit gesprochen wurde ist einigen daran gelegen gewesen, dieses Hobby mit aufzunehmen. Gesagt getan... Es wurde ein Fahrgeschirr angeschafft und vermehrt mit der Doppellonge gearbeitet. Durch diese Vorarbeit bereitet man die Pferde auf die Arbeit in der Kutsche oder zum Holzrücken vor. Die Doppellonge ist dann wie der Zügel von der Kutsche aus. Wir laufen hinter den Pferden her und gewöhnen Sie an die Hilfen ohne Reiter. An einen alten Traktorreifen wurden nun Verankerungen angebracht um das Fahrgeschirr anzuhängen. Das ist also die nächste Stufe. Die Pferde und Ponys daran zu gewöhnen Gewicht zu ziehen. Das ist mitunter eine große Umstellung und sehr aufregend. Am besten geht das mit Helfern und einer Menge Karotten zur Ablenkung. Schritt für Schritt und der Druck auf die Brust wird von der Karotte abgeschwächt. So werden wir nun den Winter nutzen um im Frühjahr die Kutsche anzuspannen. Um auch wirklich am Ball zu bleiben haben wir bereits eine gekauft und steht als Motivation vor Ort. Wir können dann ein- oder zweispännig fahren – was für ein Spaß!

Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen machen nun viele von uns das Fahrabzeichen. Wer immer Lust hat dies im nächsten Jahr mit zu machen sollte sich gerne bereits jetzt anmelden. Der Termin wird die n6auml;chsten 14 Tage fix gemacht und dafür benötigen wir die Teilnehmerzahl.



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Integra MENSCH (24.10.2011)
Bericht von Montag, 24.10.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Im hinteren Stall ist zurzeit viel auszumisten. Dadurch brauche ich mit meiner Arbeit auch länger. Ich muss mich jetzt warm anziehen, weil es schon richtig kalt ist. Mit Michaela haben wir ausgemacht, dass ich nicht mehr so oft Pferde mit führe. Das ist für mich noch sehr anstrengend. So ist es im Moment besser für mich. In dieser Woche habe ich gelernt, wie ich mit der Heizung im Reiterstübchen umgehe.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Tobias führt die Pferde prima. Leider ist er unsicher, wenn die Pferde mal fressen wollen oder überholen oder ähnliches. Das machen sie bei jedem - sind ja keine Fahrräder. Das passt nicht so ganz in seinen Perfektionismus und überfordert Tobias einfach noch. Deshalb nehmen wir ihn nur zwei- bis dreimal die Woche mit raus. Die Ställe wurden endlich ausgefahren und das misten f6auml;llt nun etwas leichter. In der Kälte und im Matsch fährt die Schubkarre auch nicht so toll. Doch er meistert alles prima. Als neue Aufgabe statt der Au6szlig;enarbeiten im Sommer kommt nun das Laub rechen im Herbst. Gerhard, sein Betreuer darf immer neue Arbeitsschilder fertigen und den Ordner müssen wir bald einmal mit Unterteilungen versehen. Während des Jahres verändern sich die Arbeiten auf dem Pferdehof und Tobias macht das prima mit.



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Ganz neue Trainer bei uns am Stall - die nette Zügelführhilfe
Bericht von Montag, 17.10.2011

Unsere neuesten Freunde sind die beiden lustigen Holzpferdchen. Die Namen stehen noch nicht fest, doch sie werden unseren Schülern einige Augen öffnen. Wir befestigen Ösen am Maul und hängen Gewichte an die Zügel. Dann können sich die Schüler darauf setzen und wie gewohnt die Zügel in die Hand nehmen und versuchen die Hände still zu halten, sie anzunehmen, zu lenken usw. Durch die Gewichte wird schnell klar, wie unkoordiniert die Hilfen z.T. sind – ruckartig, klobig zu viel Geziehe und Gezerre. Was die Pferdchen da so alles wegstecken müssen und trotzdem noch so gutmütig dabei bleiben.

Eine ruhige Hand und ein guter Sitz ist das A und O des Reitens. Die Schüler wissen über die Wirkung im Pferdemaul durch den anschaulichen Theorieunterricht bereits Bescheid. In Verbindung mit diesen Zügelhilfen ist das eine phantastische Möglichkeit die Schüler in der Ausbildung ein ganzes Stückchen weiter zu bringen und alles noch transparenter und verständlicher zu gestalten. Hier ein großes Dankeschön an unsere Silvia Kolb, die die Bausätze fachmännisch zusammengezimmert hat und gerade am lasieren ist. Wir freuen uns auf die ersten Kurse mit den neuen Stallfreunden.



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Integra MENSCH (17.10.2011)
Bericht von Montag, 17.10.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Am Mittwoch hat es den ganzen Tag geregnet. Das war kein Spaß. Alles war matschig und rutschig. Auch die Pferde sind dadurch sehr schmutzig und müssen besonders gut geputzt werden. Ilva konnte am Donnerstag meine Reitstunde nicht halten. Theresa konnte aushelfen. Das fand ich echt toll von ihr. Alle, die mich schon kennen, sind sehr nett zu mir.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Tobias durfte in dieser Woche das erste Mal in seiner Reitstunde ausreiten. Ilva, seine Lehrerin musste zur Uni und Theresa hat Sie vertreten. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen sind die Beiden dann gleich ins Gel6auml;nde. Tobias war nämlich sehr verstört und durcheinander, dass seine gewohnte Ilva nicht da war und es flossen Tränen. Erst dachte er, seine Reitstunde fällt aus und dann diese Umstellung! Also dann gleich in die Vollen – schlimmer kanns nicht kommen.

Doch wer kam mir denn da freudestrahlend und stolz wie Oskar vom Ausritt entgegen? Unser Tobias... War ja klar. Veränderungen sind immer nicht so leicht für ihn. Deshalb ist es uns wichtig, ihm zu zeigen, Vertrauen in uns und unser Tun zu haben. Vielleicht fällt es ihm das nächste Mal bereits leichter. Er hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß bei seinem Ausritt!



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Austausch der "Naturfreunde" (Jäger, Bauern, Waldbesitzer usw.)
Bericht von Montag, 10.10.2011

Die Reitsaison war wunderschön und wir wollen uns deshalb einmal bedanken. Uns freuen stets die netten Reaktionen, wenn unsere Ausreitgruppen auf &auot;Gegenverkehr" stoßen. Das sind oft Spaziergänger, Radfahrer, Grundbesitzer. Fast alle sind sehr umsichtig, fahren langsamer, halten Abstand und warten oft geduldig bis wir vorbei sind. Das rechnen wir hoch an. Auch wenn unsere Pferde und Ponys straßenverkehrssicher sind, bleiben sie Fluchttiere tief in ihrer Seele. Da die Sicherheit immer vor geht, ist es deshalb umso schöner, wenn gesehen wird, dass auch Kinder mit dabei sind und dadurch erhöhte Vorsicht geboten ist. Wir trainieren extra und gehen auch manchmal durch die Orte. Regenschirme, Windräder, Lastwagen, das alles muss auch alltäglich werden. Momentan sind die Drachen beim steigen lassen wirklich große Schreckgespenster. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle. Unsere Ausritte werden nun auch langsam weniger. Dies liegt zum einen daran, dass es schneller dunkel wird und wir nicht in die Dämmerung reiten wollen. Zum anderen, dass nicht mehr alle schönen Wald- und Wiesenwege so gut passierbar werden wegen der Nässe. Noch ein wenig später wird uns das Glatteis an den Stall fesseln.

Da wir nun schon ein paar Jahre in Baunach sind wollen wir uns gerne einmal mit den Beteiligten treffen um bessere Transparenz zu gewährleisten. Uns interessieren z.B. Termine von Jagden oder mögliche Brutplätze die zu bestimmten Zeiten nicht angeritten werden sollen. Vielleicht gibt es auch den ein oder anderen, der sich über uns geärgert hat und gerne mit uns sprechen möchte. Melden Sie sich bei uns und wir setzen gerne einen Termin fest. Das was uns alle eint ist die Liebe zur Natur. Mit ein wenig Toleranz und Kompromissen ist ein harmonisches Miteinander sicher noch besser zu erreichen. Wir freuen uns auf Sie!



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Integra MENSCH (10.10.2011)
Bericht von Montag, 10.10.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Auf der Koppel wurde in dieser Woche neuer Sand verteilt. Das hilft mir, denn die Pferdeäpfel lassen sich jetzt leichter mit der Bollengabel aufheben. Damit der Sand nicht so breit getreten wird, ist dieser mit Holzbalken eingegrenzt. Der Hufschmied hat alle Pferde neu beschlagen. Dazu hat er zwei Tage gebraucht. Ich habe gelernt, dass die Pferde alle 6 - 8 Wochen neue Hufeisen brauchen.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Wir hatten mit Tobias wieder ein tolle Woche und viel Freude. Er hat uns Geschenke mitgebracht und das ist doch wirklich nicht nötig. Wir bedanken uns für seine Arbeit und er bedankt sich das er bei uns Arbeit hat. Sehr putzig. So kann es laufen und alle sind zufrieden. Der Wetterbericht zeigt uns, dass nun das Schmuddelwetter beginnt. Tobias muss sich jetzt mit der Nässe herumschlagen, die ihm in die Knochen kriechen wird. Ab sofort wird für seine Pausenzeit das Reiterstübchen angewärmt. Das müssen wir wieder einüben – rechtzeitig den Ofen einschalten. Na ja... ich glaube das geht schnell wenn man ein oder zweimal dann gefroren hat.



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Erwachsenenreitkurs
Bericht von Montag, 03.10.2011

Der Reitkurs letztes Wochenende hat uns wieder einmal gezeigt, dass die Themen die wir behandeln sehr gewünscht sind. Nach einer kurzen theoretischen Einführung über den Partner "Pferd" ging es auch gleich ran an den teilweise wohl erst einmal Feind. Einige Teilnehmer hatten großen Respekt und evtl. auch ein wenig Angst. Die Freude über das Vertrauen unserer Schüler in unser Tun macht uns stolz. Sie übten Pferden zu begegnen und sie zu halftern und zu führen. Danach gab es eine Sitzschulung ohne Sattel an der Longe sowie Dressurarbeit im Parcours und einen geführten Ausritt. So ein kunterbuntes Programm hatten die Teilnehmer nicht erwartet. Am zweiten Tag konnten die Schüler Ihr Erlerntes bereits umsetzen und sich dem schon eher Freund alleine nähern. Putzen, Satteln, Zäumen... das ging alles schon viel besser. Am dritten Tag ritten die Hälfte der Teilnehmer auf dem Ausritt bereits frei und alle fühlten sich pudelwohl. Das Feedback war einstimmig. Es war viel mehr als erwartet und alle haben das Gefühl, sich jetzt jederzeit Pferden nähern und holen zu können sowie weitgefächtertes Hintergrundwissen zu haben. Jeder hatte zum Schluss auch ein anderes Thema was ihm am meisten gefallen hat. Entweder ausreiten oder Bodenarbeit oder Parcours. Sehr spannend bei all den verschiedenen Charakteren.

Unseren Pferden tut die Arbeit mit den Erwachsenen sehr gut. Der Unterschied zum Kinderunterricht ist doch gravierend. Das merken wir Trainer und auch die Pferde. Es ist nicht wertend sondern einfach anders. Die Abwechslung macht es einfach. Schön wars.

Nächste Möglichkeit ist im April 2012. Wer Interesse hat, kann sich bereits jetzt anmelden.



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Integra MENSCH (03.10.2011)
Bericht von Montag, 03.10.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Es gab auf dem Reiterhof wieder viel zu tun. Ich habe den Misthaufen umgesetzt, ohne dass es mir jemand gesagt hat. Ich habe es alleine gemerkt, das diese Arbeit zu machen war. Am Mittwoch haben 3 Mitarbeiter von Integra den Reiterhof besucht. Sie haben meinen Arbeitsplatz angeschaut. Ich habe ihnen alles gezeigt und erklärt, was ich arbeite. Dann haben wir noch zusammen Kaffee getrunken. In dieser Woche habe ich viele Bananen für die Pferde geschält. Die Sattelkammer habe ich auch ausgekehrt, jetzt ist sie wieder schön sauber.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Diese Woche hat uns Tobias gleich überrascht, indem er selbständig Arbeit gesehen hat. Eben der Misthaufen und die Sattelkammer, sowie Brot von der Kammer in die Sonne zum trocknen stellen. Das hat er sich gemerkt und unaufgefordert durchgeführt. Der Wochenstart war super! Das Bananenschälen macht uns immer viel Freude, denn wir machen uns einen riesen Spaß daraus - wie man auf dem Foto sehen kann.

Tobias hatte in dieser Woche ein paar private Termine und bei uns war es sehr belebt. Da er merkte, dass wir uns umplanen wenn er nicht voll anwesend ist, hat ihn das ziemlich gestresst. Mit den Kindern und Pferden ist klar immer Action und er bezieht dann das liebevolle "Chaos" gerne auch auf sich. Es war dann zum Ende hin nicht seine beste Woche und man hat ihm angemerkt, dass er die Anspannung nicht so gut weg stecken kann. Seine harmonischen Abläufe sind das A und O für seine gute Laune. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass ihm das einfach Sicherheit gibt und er in ungewohnten Situationen dann nicht den Halt findet, der ihm sein Alltag gibt. Im Austausch mit Integra und der Familie gelingt es uns immer eine Lösung zu finden. Tobias private Termine werden nun auf die relativ ruhigen Tage im Stall gelegt, damit er nicht das Gefühl hat, dass etwas nicht passt. Er erledigt alle seine Aufgaben so zuverlässig, dass wir nicht vergessen dürfen, dass er eingeschränkt ist. Körperlich nicht, aber doch in seinem Gemüt. Das ist einfach kindlich und unglaublich liebesbedürftig. Da wir auch alle alte Knuddelhasen sind, fällt es uns immer leicht, hier wieder eine harmonische Basis zu finden, in der Tobias und wir mit ihm aufs Neue gut durchstarten.



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Zuschuss der Stadt Baunach
Bericht von Montag, 26.09.2011

Vielen Dank der Stadt Baunach für den Zuschuss an den Verein. Gerne sind wir der Bitte nachgekommen, diesen auch für die Kinder- und Jugendlichen zu verwenden. Wir haben uns davon einen Teil des Parcours angeschafft. Normalerweise wird das Geitner System mit dafür vorgegebenen Materialien aufgebaut. Es ist für Koordination und Gymnastik sehr effektiv. Nur dafür hätten wir das 20 fache an Geldern haben müssen. Da wir aber unglaublich innovativ sind, haben wir uns ein Schwimmnudelsystem gekauft und üben nun hiermit - siehe Fotos -. Die Kinder sind mit den Pferden und Ponys sehr zufrieden und haben einen riesen Spaß dabei. Wichtig ist blau / gelb und die nötige Phantasie und vor allem das richtige Anwenden. Spannend wird es wenn die Schüler mit den Pferden an der Hand so schön geübt haben, dass es auch unterm Sattel prima klappt! Nochmals herzlichsten Dank!



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Integra MENSCH (26.09.2011)
Bericht von Montag, 26.09.2011

Erfahrungsbericht Tobias

Am Wochenende war ein schwerer Sturm. Auf dem Reiterhof war Gott sei Dank alles in Ordnung. Wir selber hatten Wasser im Keller. Aus dem Abfluss kam das Wasser. Michaela hat ganz viele Hindernisse aus Schaumstoff für die Reiterkinder gekauft. Nun können die Schüler ganz viel mit den Pferden üben. Das Führen der Pferde ist für mich noch sehr schwer. Das traue ich mich noch nicht so richtig. Aber ich übe fleißig weiter.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Durch die "Belegung" des Platzes mit den Schwimmnudeln konnte Tobias seinen eingeübten Ablauf nicht einhalten. Den Boden rechen fiel also aus und er hat gleich mit dem misten begonnen. Wir stellten fest, dass ihm diese Veränderung nicht viel ausgemacht hat. Noch vor ein paar Monaten wäre dies eher eine mittlere Katastrophe gewesen. Das zeigt uns, dass Tobias auch mit Veränderungen umgehen kann, wenn sie für ihn klar sind. Bei der Arbeit mit Tieren und Kindern ist Flexibilität das A und O. Leider können wir Tobias davon nicht immer fern halten. In der richtigen Dosis verträgt er das nun auch. Die Aufgabenmappe wird entsprechend umgeheftet und weiter geht's. Tobias fehlt beim Laufen mit den Gruppen noch die Kondition. Deshalb begleitet er uns meist nur einmal. Doch er wird nach und nach seine Etappen steigern können. Das geht uns allen so. Vor allem nach der Winter-Lauf-Pause. Davon können wir ein Liedchen singen. Da sind wir alle erst ab Mai wieder so fit, die Berge mit hinauf zu joggen. Also fleißig weiter üben!



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Abnahme der Prüfungen Juniorpässe und Geländereiter
Bericht von Montag, 19.09.2011

Unsere breite Ausbildung in Theorie und Praxis hat sich bei unserer jährlichen Prüfung absolut bezahlt gemacht. Insgesamt stellten wir 29 Prüflinge. Jeder hat in seiner Kategorie bestanden. Der Prüfer, Reinhard Schaller von der VFD, lobte das große Engagement hier im Landkreis Bamberg, der früher (also vor unserer Zeit) ein ausbildungsmäßiges "Brachland" war. Er freute sich über die guten Theoriekenntnisse rund um das Thema Pferd und die reiterlichen Vorstellungen. Das alles spornt uns natürlich sehr an hier weiter Gas zu geben und die nä,chst höheren Prüfungen anzugehen.

Vielen Dank auch an dieser Stelle an alle Eltern, Ehegatten und Verwandten der Schüler, die stets ein Ohr und Verständnis für unsere Anliegen und die liebe zum Pferd tolerieren und tatkräftig dabei sind. Ohne die "Einwilligung" und Unterstützung von zu Hause sind solche Leistungen nicht möglich.

Juniorpässe I

Die Mädchen und Jungen holten Ihre Pferde und putzten diese. Mit Hilfe der Prüflinge vom Pass II wurde gesattelt und gezäumt. Danach durften die Kinder Ihr Können unter Beweis stellen. Leider wollte der Prüfer gar nicht so viel sehen?. Da waren einige traurig. Was? Kein Ausritt?.... Aber das wird eigentlich erst bei der JP III verlangt. Wenigstens einen Sprung durften Sie noch vorführen. Ein kleiner Trost. Die Theorie wurde bei den Mäusen mündlich abgefragt und Sie durften dem Prüfer alle Fragen zusammen beantworten. Selbstverständlich haben alle mit Bravour bestanden! Herzlichen Glückwunsch Ihr fleißigen Schüler!


v.l. Laura Funk, Leonie Rosenbusch, Laura Hügerich, Danielle Dötsch, Tim Eichhorn und die Betreuer und Prüfer

Juniorpässe II

Da die Kinder bereits bei den JP I geholfen haben somit bereits zeigten, dass Sie auch Pferde zum reiten fertig machen können, durften Sie auch schon auf die Pferde. Wir zeigten Abteilungs- und Einzelreiten in den Gangarten und Lektionen wie Rückwärtsrichten in der Gasse und eine halbe Hinterhandwendung sowie Sprung und Wendungen. Hier war die gleiche Frage: Kein Ausritt? Schade!.. das können wir doch am besten! Die Theorie wurde bereits mündlich beim putzen abgefragt. Nun folgte noch die schriftliche. Hier zeigte sich dann, wer den Unterricht regelmäßig besuchte und wer bei dem ein oder anderen Thema nicht da war. Doch unterm Strich reichte es bei allen und manche hatten wirklich alles richtig! Unsere fitten Kids haben klar alle bestanden!


v.l. Ronja Pritschel, Lilly Jenner, Sina Asimus, Anna-Sophie Grassmann, Lorena Densch, Annika Bauer, Rebecca Lennartz, Nina Altrichter, Debora Götz und die Betreuer und Prüfer

Juniorpässe III

Während die Kleineren bereits geritten sind, haben die Großen Ihre Theorie schriftlich hinter sich gebracht. Nun hieß es rauf auf die Pferde und ab in die Dressur. Hier wurde natürlich schon mehr abverlangt und jeder konnte zeigen was in ihm steckt. Aufgrund des Dauerregens waren wir nur drin und konnten nicht auf den Trailiparcours. Entsprechend nörgelig war schon das ein oder andere Pony. Doch die Prüflinge haben die Situation gut gemeistert. Endlich wird offiziell ein Sprung verlangt. Na das können wir doch alle! Juhu. Nach einer Mittagspause ging es dann ins Gelände und wir hatten eine große Gruppe. Der Prüfer verlangte Straßenübergänge und alle Gangarten und eine Ortsdurchquerung. Selbstverständlich dann auch die Nachversorgung. Im Anschluss dann die Besprechung der schriftlichen Theorie und die heißersehnte Ehrung mit den Abzeichen und Ausweisen. Alle bestanden!


v.l. Johanna Neundörfer, Alexandra Ditterich, Christina Renner, Berenike Bauer, Sandra Karl, L. B. und die Betreuer und Prüfer

Geländereiter

Die Geländereiter hatten zeitgleich die schriftliche Theorie mit den IIIern und ritten auch danach Ihre Dressur mit bereits sehr missmutigen Pferdchen. Sie mussten wirklich alles geben um hier motivierend gute Leistungen zeigen zu können. Dann war endlich Pause... um gleich frisch gestärkt ins Gelände zu reiten. Herrlich... endlich hörte es das Regnen auf, um gleich wieder anzufangen. Doch so ein Prüfungswetter ist eben kein Wunschkonzert. Tapfer ritten wir unsere Strecke und der Prüfer fand tatsächlich keinen Fehler bei den Prüflingen. Die Nachbesprechung der Theorie zeigte, dass alle wirklich breitgefächert Ihre Hausaufgaben erledigt hatten und Herr Schaller drängte auch, die Wanderreiterprüfung anzustreben. Glücklich und völlig erschöpft endete dieser Prüfungstag.


v.l. Gabi Bauer, Silvia Kolb, Claudia H?hn, Selina Gries, Annegret Hagen, Laura Schneider, Jessica Koße, Carina Zeh, Barbara Horn und Betreuer und Prüfer

Wir Betreuer und Ausbilder sind wahnsinnig stolz auf die Leistungen unserer Schützlinge. Die Entwicklung jedes Einzelnen so nah zu erleben und die Fortschritte begleiten zu dürfen. Enttäuschungen, Angst und Frustrationen durch Positives Motivieren zu lenken und dann in erlerntem Können die Früchte zu ernten. SUPER!

Viele die diese Prüfung absolviert haben hätten Anfang des Jahres noch nicht im Traum daran geglaubt das zu schaffen. Doch mit viel Liebe, Fleiß und Willen ist fast alles möglich. Unser Team hat alle Zweifler aufgefangen und diejenigen Wackelkandidaten auch gerne aufs nächste Jahr verlagert. Jeder hat seinen Zeitpunkt und darf bestimmen wann und ob er geprüft werden möchte.

Dieses Jahr ist in dieser Situation eine echte Eigendynamik entstanden. Viele haben sich auch zum Üben speziell verabredet und Unterlagen ausgetauscht und sich gegenseitig unterstützt. Das war herrlich. Vor allem weil alle so aufgeregt waren und Ihre Ängste z.T. kaum bändigen konnten. Ihr habt es Euch alle verdient! Auf in die nächsten Prüfungen!



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Integra MENSCH (19.09.2011)
Bericht von Montag, 19.09.2011

Erfahrungsbericht Tobias

In dieser Woche hat mir meine Arbeit wieder viel Spaß gemacht. Ich habe die Halle nass gespritzt und mit dem großen Rechen glatt gemacht. Gerhard Roppelt hat Heu und Stroh für die Pferde gebracht. Am Freitag war es dann endlich so weit. Pferdepartner Franken e.V. und Integra haben meinen Patenschaftsvertrag unterschrieben. Darüber habe ich mich riesig gefreut. Wir haben mit Sekt angestoßen und gefeiert. Meine Paten sind Michaela Hohlstein und Silvia Kolb.

Integra MENSCH sagt 'Danke'

Es war für Tobias ein langer Weg, doch die Mühen haben sich gelohnt. Seit nun mehr als einem halben Jahr qualifizieren wir, zusammen mit den Anleiterinnen Michaela, Silvia und Theresa unseren Mitarbeiter auf dem Reiterhof als 'Pferdehof-Helfer'. Nun wurde eine Patenschaftvereinbarung zwischen Familie Hohlstein und der Werkstatt 'Integra MENSCH' unterzeichnet. Integra MENSCH gestaltet berufliche Integration von Menschen mit Behinderung. Wir organisieren diesen Prozess aktiv als Partner von Arbeitgebern und Kommunen, betriebs- und wohnortnah. Es geht um die Beschäftigung von Menschen mit vielen positiven Eigenschaften und Fähigkeiten. Unser Leitbild, nämlich die volle Teilhabe von Menschen mit Handikap am gesellschaftlichen Leben (insbesondere am Arbeitsleben) zu fördern, wird in Baunach bereits in der Kindertagesstätte St. Magdalena durch unsere Patin Beatrix Fischer und der Stadt Baunach durch unseren Paten Willi Reich umgesetzt. Für die Unterstützung möchte sich die Werkstatt 'Integra MENSCH' bei den bereits bestehenden Patenschaften und bei Pferdepartner Franken e.V. bedanken. Ohne das Engagement der Betriebe und deren Mitarbeiter würde der Prozess der Integration nicht funktionieren. Der Werkstattleiter, Herr Kuno Eichner und der Betreuer Herr Gerhard Schmidt, gratulieren Tobias und dem Reiterhof zu der neuen Patenschaft.

Gerhard Schmidt Integrationsbegleiter/Integra MENSCH

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Im Frühjahr diesen Jahres wurden wir von INTEGRA Mensch angeschrieben und über ein Praktikum angefragt. Tobias wurde uns als 'schwer vermittelbar' vorgestellt. Einige Praktikas konnten nicht zur Zufriedenheit weiterbetrieben werden. Das kennen wir ja auch von unseren Pferden. Sogenannte 'Problempferde'. Das machte die Sache für uns erst richtig interessant. Aufgeschlossen sich der Lage nähern und positives zu unterstützen sowie negatives zu ignorieren ist häufig eine gute Startphase. Das einzige 'Problem' das wir bei Tobias sehen ist sein (für uns sehr positives) Harmonieempfinden. Er benötigt viel viel Liebe und Ansprache sowie körperliche Zuneigung in Form von herzlichen Umarmungen (wie man auf dem Foto wieder erkennen kann). Bei seinen emotionalen Ausbrüchen (die ihn ausmachen und unser Leben hier erfreuen), ist für ihn das teilen dieser Empfindungen unglaublich wichtig. Auch wenn er sehr traurig oder trotzig ist (was hin und wieder vorkommt - wie bei allen Menschen), oder er sich falsch behandelt fühlt. Das alles ist in normalen Betrieben unmöglich. Bei uns allerdings ist es so familiär, dass er all das ausleben kann und deshalb in die uns angekündigten Verhaltensmuster gar nicht verfällt. Wir fangen das bisher immer im Vorfeld ab. Wir sind flexibel und haben keinen tatsächlichen Zeitdruck. Wenn Aufgaben nicht auf den Punkt erledigt sind, macht er es eben später. Das geht in Firmen, die Gewinne erwirtschaften müssen einfach nicht, das ist völlig verständlich. Da Gerhard uns regelmäßig besucht und mit Familie Kolefe ein stetes 'Tür- und Angelgespräch' stattfindet haben wir alle Unterstützung die wir brauchen.

Unser Tobias! Endlich ist er kein Praktikant mehr. Nun ist er unser Mitarbeiter und da sind wir mächtig froh darüber. Gerne übernehmen wir die Patenschaft für Ihn, denn er macht seine Aufgaben alle ganz prima. Seinen Betreuer benötigen wir nur noch zur Stippvisite und managen den Laden quasi alleine.

Wir bedanken uns bei INTEGRA und vor allem bei Familie Kolefe für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Schön, dass alles so harmonisch abläuft und immer alles lösungsorientiert geregelt wird.

Der Sommer geht langsam zu Ende und die nicht so leichte Zeit beginnt. Der Herbst mit viel Matsch und der kalte Winter. Lieber Tobias, wir wünschen uns, dass Du diese Zeit mit genauso viel Ausdauer überstehst wie das Erlernen der ganzen Arbeiten. Bleib uns erhalten und beiß Dich durch! Das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Wir sind immer für Dich da!



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Pferdefreizeit für den Fränkischen Tag
Bericht von Montag, 12.09.2011

Nachdem der FT bei uns angefragt hat ob wir nochmal so einen schönen Tag exklusiv machen, haben wir natürlich sofort ja gesagt. Trotz dem anfänglichen Regen und des falsch angegebenen Termins kamen viele Kinder und freuten sich über die Möglichkeit des Reitens. Parcours und Ausritt gehören bei unseren Aktionstagen schon zum Standardprogramm. Nach dem Misten und Pferdeversorgen gab es noch eine Apfelregendusche für die fleißigen Pferdchen. Danke allen Helfern, die so spontan Zeit für uns hatten!



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Abschlussprüfung von Train the Trainer
Bericht von Montag, 12.09.2011

Etwas ganz Neues war ebenfalls im Wochenprogramm enthalten. Eine Prüfung von Trainern im Personalwesen. Die haben so ganz und gar nichts mit Pferden zu tun. Doch eine Anfrage von Döhlemann Training, ob wir unsere Pferde und Möglichkeiten zur Verfügung stellen würden, konnten wir natürlich nur mit Ja beantworten. Gerne unterstützen wir jede Art von Kursen. Hier mussten die Prüflinge nach theoretischer Einweisung das 'Join Up' mit den Pferden durchführen. Das Pferd wird in einem relativen kleinen Raum mit einer Fahne vor sich her getrieben und dann soll das Pferd, wenn man die Fahne weg nimmt zu einem kommen und sich mit dem Strick nehmen lassen und willig folgen. Sehr spannend wenn man bedenkt, dass dies wiederum eine Rückschluss auf die Führungspositionen und vor allem Führungsstile hat. 7 stellten sich der Herausforderung. Insgesamt waren es 5 Prüflinge und alle haben nach 3 Prüfungstagen bestanden! Der Besuch bei uns war nur ein kleiner Teilbereich der Prüfung. Herzlichen Glückwunsch Euch!



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Integra MENSCH (12.09.2011)
Bericht von Montag, 12.09.2011

Erfahrungsbericht Tobias

In dieser Woche war Ferienprogramm für Kinder. Ich konnte helfen ein Pferd zu führen und den Kindern habe ich gezeigt, wie man einen Stall ausmistet. Bei meiner Reitstunde mit Ilva haben wir wieder etwas Neues gemacht. Wir sind im Trab über Hindernisse geritten. Das hat mir sehr gut gefallen. Neu ist auch, dass ich das Gras, das die Pferde nicht gefressen haben, von der Koppel holen muss, bevor es sauer wird.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Tobias erhält fleißig Reitunterricht und hier ist die Zusammenfassung seiner letzten Stunden:

Bericht 8. Reitstunde

Tobias reitet heute wieder Scully. Er hat sich super gemerkt, dass Scully viel lieber flott läuft als Domino. Heute traut er sich schon einhändig zu traben.

Bericht 7. Reitstunde:

Auch heute ist wieder Scully Tobias Lehrpferd. Heute stehen sogar Hütchen und Stangen in der Halle. Tobias reitet frei über die Stangen und um die Hütchen. Er bemerkt sehr gut, wie viel Hilfen nötig sind, um mit Scully eine Kurve zu reiten. Im Trab nehme ich Scully wieder an die Longe und Tobias hält sich mit nur einer Hand fest. Wir traben über die Stangen. Am Ende der Stunde reitet Tobias stolz frei zum Putzplatz.



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"Physiotherapie" auf dem Pferdehof
Bericht von Montag, 05.09.2011

Nach dem anstrengenden und kräftezehrenden Wanderritt sind alle Reiter und Pferde etwas angeschlagen gewesen. Muskelkater und die ein oder andere Druckstelle haben uns dazu veranlasst, vertieft in die Materie der Dehnung und Gymnastik einzusteigen. Also haben wir irrwitzige Parcours aufgebaut und mit zirzensischen Lektionen die Pferde dazu gebracht sich zu strecken und zu dehnen und zu biegen. Und zwar ständig in anderen Varianten. Einmal mit Freiheitsdressur, Longenarbeit, langer Zügel, Dehnübungen mit Hilfe von Leckerlis und Spiel und Spaßmöglichkeiten mit Podest, Hindernissen, Wippe usw. Das hat den Pferden sehr gut gefallen und das Reiten ohne Sattel war für uns das Tüpfelchen auf dem i. Eine schöne Woche der Rekonvaleszenz bevor es in den Endspurt für die Prüfungen geht.



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Integra MENSCH (05.09.2011)
Bericht von Montag, 05.09.2011

Erfahrungsbericht Tobias

In dieser Woche ist mir das Arbeiten leicht gefallen. Vielleicht liegt das an den neuen Arbeitszeiten, die wir so gelegt haben, dass meine Schwester mich nach der Arbeit nach Hause nehmen kann. Die Arbeiten klappen ohne meinen Betreuer immer besser. Mir haben in den Ferien immer Schülerinnen bei der Arbeit geholfen. Das war sehr schön für mich. Michaela trainiert mit den neuen Pferden immer viel. Das ist sehr interessant und lehrreich für mich. Püppi und ich sind schon dicke Freunde geworden. Ein Pferd zu trainieren so wie Michaela, das möchte ich auch können.

Unser Erfahrungsbericht Tobias

Tobias hat sich wieder gut eingelebt nach seinem Urlaub und wir haben unseren Rhythmus wieder gefunden. Er kommt gut mit den veränderten Umständen zurecht und ist hilfsbereit und fröhlich wie eh und je. Seine Reitstunden entwickeln sich sehr positiv und er konnte bereits einhändig traben. Auch, dass wir einmal einen Pferdewechsel vorgenommen haben war für ihn völlig OK. Das nenne ich mal Flexibilität! Weiter so Tobias!



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"Mütterreitkurs"
Bericht von Montag, 22.08.2011

Unser erster 'Erwachsenenreitkurs' war so toll, dass wir sofort einen neuen Termin festgelegt haben. Viele waren im Urlaub und konnten deshalb nicht teilnehmen. Wir hatten so viel Spaß und konnten ungestört in den 3 Tagen so viel lernen. Die Rückmeldungen waren ganz prima. Alle Infos rund um das Thema Pferd und dem Reiten. Anmeldungen für den nächsten Kurs vom 01. - 03.10.2011 ab sofort. Teilnehmerzahl ist begrenzt.



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Studie von Emilie aus Wien
Bericht von Montag, 22.08.2011

Eine Studentin aus Wien hat uns aufgefordert, bei Ihrer Studie teilzunehmen. Es sollen die Stressfaktoren gemessen und ausgewertet werden mittels Pulsfrequenz. Und zwar vom Pferd und Reiter und dann die Übertragung evtl. vom Reiter aufs Pferd. Sehr spannend. Das wird aufgenommen und geritten. Dann auch Fragen gestellt und dann ein Bogen ausgefüllt. Dies alles wird dann nach 1 Woche wiederholt um das Ergebnis fix zu machen. Selbstverständlich machen wir da gerne mit!



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Sommerferienprogramm der Stadt Baunach
Bericht von Montag, 22.08.2011

An der Pferdefreizeit vom Sommerferienprogramm haben wieder viele Kinder teilgenommen. Ein ganzer Tag auf und mit den Pferden hat uns bei bestem Wetter viel Spaß gebracht. Danke an alle Helfer! Gerne bis zum nächsten Jahr!



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Sommerkino "Immenhof mit anschließender Kinderdisco"
Bericht von Montag, 15.08.2011

Außergewöhnlich gut hat sich das Sommerkino präsentiert. Die Sichtverhältnisse waren prima und die Stimmung immer gut. Bei Popcorn und Getränken sahen sich die 'Stammgäste' täglich die Reihe an. Am Samstag gab es dann im Anschluss unsere Kinderdisco und wir tanzten bis zum Schluss. Vielen Dank an Familie Densch, die uns den Beamer geliehen hatten und an Familie Wild, die uns mit der Technik unterstützt haben und das wunderbare Discolicht zauberten. PRIMA!



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Sommer Camp Intensivtraining mit Zeltlager
Bericht von Montag, 15.08.2011

Wir hatten Dauergäste, Tagesgäste und Mehrtagesgäste. Kleine Mäuse mit 4 Jahren bis hin zu den Erwachsenen war alles vertreten. Eine gute Aufteilung der Gruppen mit unzähligen Helfern machte einen reibungslosen Ablauf und das individuelle Eingehen auf die Reiter möglich. Bis auf einen anständigen Regenduscher am Sonntagabend hatten wir optimale Bedingungen und die Kinder und Jugendlichen Ihren Spaß. Von früh ab füttern, den ganzen Tag auf den Pferden, misten, Sattelpflege usw. waren alle glücklich aber erschöpft. Ja... so ein paar Tage auf dem Pferdehof kostet auch Kraft und Energie. Wir freuen uns mit unseren tapfereren Reitern auf das nächste Camp! Danke Ihr lieben Helfer für Eure Unterstützung!



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Integra MENSCH (08.08.2011)
Bericht von Montag, 08.08.2011

Tobias Praktikumsbericht

In dieser Woche habe ich mit Silvia den Stromzaun repariert. Hier haben unsere Pferde etwas abgebrochen. Am Mittwoch waren viele Mitarbeiter von Integra MENSCH auf dem Reiterhof. Michaela und ihre Helferinnen haben alles erklärt und gezeigt. Wir haben 7 Pferde gesattelt und sind eine ganze Stunde ausgeritten. Es hat allen so gut gefallen, dass sie nächstes Jahr wieder kommen möchten. Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn anschließend kam ein Gewitter. Ich freue mich auf die nächsten zwei Wochen, da habe ich nämlich Urlaub. Ich werde meine Arbeit, die Pferde, Michaela und ihre fleißigen Helferinnen vermissen.


Unser Erfahrungsbericht mit Tobias

Tobias Reitstunden bei Ilva nehmen Formen an. Hier die Entwicklung


Reitstunde am 14.Juli 2011

Tobias steigt erfreut und mutig mit Hilfe auf Domino. Hält sich anfangs noch fest ... traut sich aber im Verlauf der Reitstunde loszulassen. Lernt sich in den Kurven mit zudrehen mit und ohne ausgestreckten Armen. Domino macht seinen Job sehr ruhig und konzentriert.


Reitstunde am 21.Juli 2011

Tobias freut sich schon auf seine Reitstunde und steigt schon selbstständiger auf. Er traut sich von Beginn an, seine Hände entspannt auf die Oberschenkel zu legen. Er lernt selbstständig zu bemerken, wann eine Kurve kommt und sich dann zu drehen ... er lernt zum anreiten die Schenkel anzulegen, dies fällt ihm aber schwer ... er verkrampft dabei und zieht die Fersen hoch. Domino macht seinen Job super. Er achtet sehr auf meine Kommandos.


Reitstunde am 28.Juli 2011

Tobias wartet schon mit einem fast perfekt geputztem Pferd, um auch gleich mit der Reitstunde beginnen zu können. Er steigt mit ein bisschen Unterstützung auf. Von Anfang an dreht er sich in den Kurven super mit, auch das Anreiten klappt besser, obwohl er noch sehr verkrampft ist. Er tut sich sehr schwer damit seine Beine lang zu lassen ... hier fehlt ihm das Körpergefühl und die Koordination, um die Position seiner Füße selbstständig einzuschätzen. Er lernt die Zügel zu halten und durch seine Körperdrehung und ein bisschen Zügel Domino selbstständig zu lenken. Domino ist super ... er läuft einfach neben mir her, ohne dass ich ihn führe und reagiert auf meine Kommandos.


Reitstunde am 4. August 2011

Tobias ist ein bisschen verunsichert, weil er es nicht geschafft hat, korrekt abzusteigen, als Besuch von der Lebenshilfe da war. Nun hat er das Gefühl vieles verkehrt zu machen und das große Selbstbewusstsein mit dem er bis jetzt auf Domino gestiegen ist, ist etwas beeinträchtigt.
Ich versuche Tobias zu erklären, dass er Fehler machen muss, um besser zu werden und dass es ganz normal ist, mal etwas verkehrt zu machen. Ihm fällt es schwer, dass zu verstehen. Nach ein paar Tränen, steigt Tobias auf Domino ... ohne Unterstützung. Das Erfolgserlebnis hilft ihm sein Selbstbewusstsein wieder zu finden. So üben wir heute traben. Tobias schafft es sich im Trab mit nur einer Hand festzuhalten. Beide Hände loszulassen, traut er sich noch nicht. Erstaunlicherweise nimmt er es gelassen hin, dass er es nicht schafft freihändig zu sitzen und sieht trotzdem seinen Erfolg einhändig zu traben. Vielleicht kann Tobias durch solche kleine Fehlschläge im Reitunterricht lernen, besser mit Kritik umzugehen. Domino trabt super an der Longe Zirkel und ganze Bahn. Als Tobias am Ende noch ohne Longe reitet, läuft er wieder einfach mit und achtet auf meine Kommandos.



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Integra MENSCH zu Besuch am Reiterhof Baunach
Bericht von Montag, 08.08.2011

Tobias Kollegen haben uns einen Nachmittag besucht. Es war schön, die Vorfreude zu erkennen und einige hatten schon Pferdeerfahrung. Wir erklärten einiges über unsere Pferde und dann ging es zur einem schönen Ausritt los ins Gelände. Danach wurden noch viele Fragen beantwortet. Die Gruppe war recht begeistert und möchte nächstes Jahr wiederkommen. Wir freuen uns schon auf Euch! Ich bedanke mich vor allem bei meinen Helfern. Ohne dieses Engagement wären solche Projekte nicht möglich. Herzlichen Dank!



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Besuch von Wanderreitern in Baunach
Bericht von Montag, 08.08.2011

Spontan erschienen am Freitagnachmittag zwei Wanderreiter, die aus Tiefenellern zu uns geritten sind. 'Können wir bei Euch übernachten' - Fragten Sie - 'Na klar!' Philipp und Isa mit Ihren Pferden Vanuk und Wyoming haben sich sichtlich wohl gefühlt. Auch dies ist bei uns möglich. Wir freuen uns auf regen Austausch.



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Trainertag in Baunach
Bericht von Montag, 01.08.2011

Unser 'Dressur-Trainer' Hartmut Luther hat wieder einen Trainer-Tag gehalten und gezeigt, wie vielseitig man an die Thematik herangehen kann. Mit Cheyenne haben wir die Arbeit am langen Zügel geübt. Mit Merlin Grundübungen in der Halle. Gina durfte die Galoppaden auf dem Sandplatz mit Sprüngen verfeinern. Diese Vielseitigkeit gibt den Pferden große Abwechslung und uns Reitern eine unglaubliche Fülle an Aufgaben an denen wir arbeiten können.



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Integra MENSCH (01.08.2011)
Bericht von Montag, 01.08.2011

Tobias Praktikumsbericht

Als ich heute die Graskoppel sauber gemacht habe, habe ich einen Rehbock gesehen. Unsere Pferde sind zur Zeit jeden Tag auf der Graskoppel, hier nehme ich immer Handschuhe und meine Regenjacke mit. Auch habe ich immer meine Wasserflasche dabei, da die Arbeit schwer ist. Unsere Darakhshan ist jetzt nicht mehr von der Herde getrennt. Die anderen Pferde haben sie jetzt gut angenommen. Diese Woche war gut. Ich fühle mich top fit. Mir macht die Arbeit viel Spaß.


Unser Erfahrungsbericht mit Tobias

Tobias ist wirklich das Tüpfelchen auf dem 'i' das uns noch gefehlt hat. Es macht unglaublich viel Spaß mit ihm zu arbeiten. Nichts ist ihm zu viel und wenn er einen genauen Plan hat an den er sich halten kann, klappt es auch gut. Obwohl es mit der Fütterung gerade eine andere Vorgehensweise gibt, hat er sich flexibel darauf eingestellt. Das ist nicht selbstverständlich. Tobias holt die Pferde und putzt sie uns für den Unterricht. Hier besteht noch Entwicklungspotenzial, denn 'Sattelsauber' bekommt er sie noch nicht. Wir werden das in der nächsten Zeit noch etwas besser üben. Ansonsten entlastet er uns in jeder Hinsicht und seine fröhliche Art ist sehr erfrischend. Zum Glück haben wir den gleichen Humor und machen unsere Späßchen.



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3. Mainschleifendistanz in Frankenwinheim
Bericht von Montag, 25.07.2011

Unser aufregender Wettkampf fand am Samstag statt. Mit 6 Pferden starteten wir auf einer Strecke von 31 km auf Zeit und Wertung. In einer Distanz geht es einmal um die Zeit und zum anderen sind Tierarztkontrollen, die die Pferde auf Herz und Nieren prüfen. Alles muss passen. Am Ende zählt also nicht nur die Zeit, sondern auch wer die besten Werte hatte.


Hartmut Luther und Kathrin Wagner liehen uns Ihre Hänger. Familie Fuchs ein Auto mit Anhängerkupplung und unser Opa fuhr auch einen H$auml;nger. Vielen Dank Euch allen dafür!
Am Freitag um 16.00 Uhr ging das Verladen und abfahren los nach Frankenwinheim. Nach der Ankunft und dem Ausladen sind wir zur Meldestelle zur Nennung gegangen um unsere Unterlagen zu holen. Ganz flott ab zur Tierarztuntersuchung. Alles wurde gecheckt. Puls, Atmung, Muskeln, Schleimhäute, Augen, Hufe, Beine usw. Alle pumperlgesund und haben die Startnummer auf den Hintern gemalt bekommen. Um 21.00 Uhr war Rittbesprechung und dann ab in die Unterkunft zum schlafen. Wir hatten eine späte Startzeit 10.05 Uhr. Das heißt, früh keine Hektik, denn wir hatten ja am Vortag schon alles geregelt.


Die Strecke war trotz des vorangegangenen Regens super gut zu reiten und wir waren hoch zu frieden. Den Pferden und uns hat es eine Menge Spaß gemacht einfach mal nur zu laufen ohne auf Straßen und Wege zu achten. Hier wurde alles von uns ferngehalten. Nur die Markierungen suchen und die Richtungen erkennen. Ansonsten ging es im Trab und Galopp über Wiesen-, Wald- und Sandwege. Zwischendurch werden die Pferde immer wieder untersucht. Auch bei dem Tierarztcheck nach 2 Stunden sind alle Pferde in die Wertung gekommen.


Unterm Strich haben wir in einem Nennfeld von insgesamt 75 Reitern in unserer Kategorie 31 km folgende Plätze belegt:


10. Nina Fuchs mit Atreju

11. Theresa Schug mit Domino

13. Michaela Hohlstein mit Cheyenne

14. Ronja Hohlstein mit Gina

15. Erich Hohlstein mit Merlin

16. Carina Zeh mit Scully


Besonders gefreut haben wir uns, dass die Turnierärztin, Frau Dr. Prell uns nach dem Wettkampf gratuliert und unsere Teamfähigkeit und Gruppendynamik sowie Disziplin gelobt hat. Es fiel in einer Sportart, in der es eher um Einzelsiege geht auf, dass wir immer eine gute Leistung mit Reitern und Pferden sowie Ponys gemeinschaftlich in der Gruppe abliefern. Das ist der Turnierleitung sehr positiv aufgefallen und macht uns sehr stolz! Das dies eines unserer Leitziele von unserem Verein ist, stieß auf große Anerkennung.



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Integra MENSCH (25.07.2011)
Bericht von Montag, 25.07.2011

Tobias Praktikumsbericht

Auch diese Woche habe ich ein Pferd beim Ausreiten führen dürfen. Hier habe ich noch Angst, dass mir einmal ein Pferd ausreist. Meine Arbeitszeit wurde auch geändert, so dass ich länger Mittagspause habe. Das ist so besser. Michaela hat ein neues Pferd auf dem Reiterhof. Sie heißt Darakhshan und muss noch von der Herde getrennt werden. Am Freitag war viel los, da 6 Pferde in Hänger verladen wurden für ein Turnier.


Unser Erfahrungsbericht mit Tobias

Tobias äußerste bei dem Führen von Pferden im Außengelände seine Bedenken wegen 'gefährlichen' Situationen. z.B. wenn Pferde erschrecken könnten oder ähnlichem. Das ist für ihn noch nicht so selbstverständlich. Das spricht für sein Verantwortungsbewußtsein und die Einschätzung von Situationen. Denn diese Ängste sind normal und auch bei uns immer vorhanden. Das Umgehen damit ist zu erlernen und wird im Alltag eingeübt. Tobias meistert seine Aufgaben hervorragend. Da er immer neue dazu bekommt, fängt er nun eher an, um eine ausreichende Pause einzulegen. So eine Stallarbeit geht schon in die Knochen!



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Wiedervereinigung
Bericht von Montag, 18.07.2011

Nach wochenlanger Trennung der Herde zum entwöhnen von Paco und der Mutter Janka dürfen nun alle wieder zusammen. Normalerweise schl6auml;gt die Mutter das Fohlen nach ca. 9 – 10 Monaten von sich aus weg. Janka allerdings hat das von sich aus nie gemacht und hat stark abgebaut. Deshalb haben wir eingegriffen. Es war eine furchtbare Zeit. Paco und Mutter waren sehr cool. Doch die Herde hat gelitten. Wir hatten über die Zeit sogar Pferde in den Gruppen tauschen müssen, da sie verhaltensauffällig wurden. Es war uns nicht bewusst, wie wichtig ihnen ihre Freunde und Familie für ihre soziale Kompetenz ist. Nun ist alles wieder gut und alle freuen sich und sind ausgeglichen. Paco versucht zwar immer noch zu trinken, doch es kommt nichts. Bald wird er sich auch das abgewöhnen. Paco ist nun 1 Jahr alt und aus dem Fohlen ein sogenannter Jährling geworden.



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Kindergarten St. Magdalena – die "Milchzähne"
Bericht von Montag, 18.07.2011

Am Mittwoch kamen uns die "Milchzähne" des KiGa St. Magdalena besuchen. Sehr interessiert und bereits vorgebildet hörte die Rasselbande den Erzählungen über Pferde zu. Nach 1 Stunde theoretischen Kenntnissen machten wir uns ran ans Pferd. Dank den fleißigen Helfern unseres Vereins konnten wir alle Kinder auf die Pferde und Ponys setzen und einen Ausflug machen. Mit 1 x wechseln schafften es alle, die wollten, aufs Pferd. Selbst die Erzieher. Es war uns eine Freude! Kommt bald einmal wieder!



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Integra MENSCH (18,07.2011)
Bericht von Montag, 18.07.2011

Tobias Praktikumsbericht

Diese Woche war der Kindergarten bei Michaela und hat sich alles angesehen. Es war die Gruppe "Milchzähne". Beim Ausreiten mit den Kindern durfte ich zum ersten Mal ein Pferd führen. Das war die Cheyenne. Am Donnerstag habe ich die erste Reitstunde mit Ilva gehabt. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich schon auf die nächste Stunde. Unser Bauer hat für unsere Pferde wieder frisches Heu und Stroh gebracht. Ich durfte auch gleich den Pferdeanhänger mit Stroh ausstreuen.


Unser Erfahrungsbericht mit Tobias

Wir haben sehr spontan etwas Neues eingeübt. Das Spazierenführen der Pferde. Bei dem Kindergartenbesuch hatten wir so viele Helfer, dass es mir möglich war, Tobias mein Pferd führen zu lassen und nebenher zu laufen um ihm dies beizubringen. Wir hatten eine Menge Spaß. Cheyenne hat ihn durchaus getestet und es ihm nicht leicht gemacht. Tobias lässt sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und mit seiner bestimmten Art setzte er sich durch. Es hat uns gezeigt, dass Tobias auf die Zeit gesehen sicher zu vielem fähig ist. Wir bleiben dran und freuen uns über die Fortschritte. Desweiteren hat nun sein Reitunterricht begonnen. Ilva befindet sich in der Ausbildung für genau solchen Unterricht und deshalb begleitet Sie Ihn. Die Berichte über seinen Fortschritt und auch den des Pferdes wird von Ihr dann folgen. Wir sehen ein großes Potenzial in diesem Bereich für Tobias und auch für die Pferde. Schön, was sich hier so alles ergibt.



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Gebisskunde und Zirkuslektionen
Bericht von Montag, 11.07.2011

Kathrin Scholz vom SHT und Hartmut Luther vom SHR haben uns einen tollen Workshop-Tag ermöglicht. Es war sehr interessant, was die Zähne, zahnfreie Zone, Kiefergelenk und die ganzen Löcher im Knochen etwas mit unserer Zügelführung und dem Zaumzeug zu tun haben. Unsere Schüler haben einen tiefen Einblick in diese Zusammenhänge erfahren können.


Die Zirkuslektionen haben uns gezeigt, dass unsere Pferde sehr ausgeglichen und relativ unbestechlich sind. Boxenpferde und streng gefütterte Pferde sind da wohl eher motivierter. Trotzdem haben Sie sich zum mitmachen anregen lassen und wir hatten eine Menge Spaß. Ab sofort wird Spanischer Schritt, Kompliment und Podest geübt!



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Integra MENSCH (11.07.2011)
Bericht von Montag, 11.07.2011

Tobias Praktikumsbericht
Diese Woche war mein Integra-Betreuer Gerhart mit einer Gruppe am Brombachsee und ich habe meine Arbeit alleine gemacht. Ich habe die Matschkoppel mit einem großen schweren Rechen glatt gerecht. Das war ganz schön anstrengend. Aber ich habe es geschafft. Zu meinem Geburtstag habe ich eine Tasche mit Pferdeputzzeug geschenkt bekommen. Jetzt kann ich die Pferde mit meinen eigenen Bürsten striegeln. Ich bin bei Pferdepartner Franken e.V. Mitglied geworden und darf ab nächster Woche auch reiten. Darauf freue ich mich schon sehr.

Unser Erfahrungsbericht mit Tobias
Tobias hat die Woche ohne Gerhard eine prima Leistung gebracht. Das misten und die Halle ging ohne Komplikationen. Die Pferde dann für den Unterricht auf Zeit holen und putzen war dann eher die Herausforderung. Mal das falsche Halfter oder zu lang angebunden oder einfach zu spät. Da fehlt dann doch die Unterstützung eines Helfers, der das kontrollieren kann. Doch wir üben das ja noch nicht so lange ein und haben da noch viel Zeit zum einarbeiten. Wir selbst haben diese Woche gemerkt, dass ein unüberlegter Satz Tobias völlig aus seinem Gleichgewicht bringt. Hier müssen auch wir uns noch weiterentwickeln, eine stressfreie Zone und damit eine geregelte Basis für Tobias zu schaffen. Tobias ist uns eine große Unterstützung und wir möchten uns damit erkenntlich zeigen, dass er nun auch bei uns reiten kann. Ilva wird dies übernehmen, denn Sie ist in Ausbildung zum therapeutischen Reiten. Domino, unser bequemer Connemara wird mit Tobias bestimmt ein
tolles Team bilden.



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Kindergeburtstag Sarah 6 Jahre
Bericht von Montag, 04.07.2011

Und wieder hatten wir strahlende Kinderaugen, als Sarah mit Ihren Eltern und der ganzen Geburtstagsgesellschaft zu Ihrem Ausflug eintrafen. Jeder durfte sich ein Pferd aussuchen und los gings. Was für ein Spaß und das Wetter war uns gewogen.



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Integra MENSCH (04.07.2011)
Bericht von Montag, 04.07.2011

Tobias Praktikumsbericht
In dieser Woche hat mir Michelle gezeigt, wie man Hufe auskratzt. Das möchte ich auch können. Die Reitermädchen sind alle sehr höflich zu mir. Da geht meine Arbeit viel besser. Am Anfang der Woche war es sehr heiß, das hat mir aber nichts ausgemacht. Die Gewitterwolken habe ich schon von Weitem gesehen, wie eine Wand. Auch die Blitze habe ich gesehen. Herr Hohlstein hat neue Koppeltüren hin gebaut. Jetzt komme ich leichter mit der Schubkarre zum Mist. Auch haben wir jetzt eine zweite Anbindestange. Das ist besser für die Pferde.

Unser Erfahrungsbericht mit Tobias
Tobias wird richtig eingebunden in unseren Tagesablauf. Wir haben uns schon so daran gewöhnt, dass es uns nicht auffällt, ihn zu überfordern. Letzte Woche haben wir ihm an einem Tag einfach zu viele Aufgaben gegeben, die er gar nicht bewältigen konnte. Das ist natürlich frustrierend für ihn und unsere Schuld. Das Positive daran ist, dass es uns allen zeigt, wie wichtig er für uns alle geworden ist. Wie selbstverständlich er dazugehört und wir ihn brauchen! Diese Woche ist sein Betreuer nicht da. Der einzige der das kritisch sieht, ist der Betreuer selbst. Wir anderen und auch Tobias kommen hervorragend zurecht ... Dank unserer treuen Silv, die stehts ein Auge auf Tobias wirft.



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Integra MENSCH (27.06.2011)
Bericht von Montag, 27.06.2011

Tobias Praktikumsbericht
Vor meinem Urlaub hat mich Herr Eichner auf dem Reiterhof besucht. Herr Eichner ist der Leiter von Integra Mensch. Ich konnte ihm meine Arbeit zeigen, alles was ich schon von Michaela und ihrem Team gelernt habe. Zur Zeit übe ich das Arbeiten mit dem Arbeitsheft. Hier sind alle Tätigkeiten in Bildern. Dies hilft mir, wenn sich die Arbeiten täglich ändern. Mein Urlaub war schön, ich habe meine Pferde sehr vermisst.

Unser Erfahrungsbericht mit Tobias
Jeder Tag ist anders und die Arbeit mit Kindern und Tieren erfordert etwas Spontanität. Das ist für Tobias nicht so einfach. Sein Betreuer hatte eine tolle Idee. Jede Aufgabe wurde fotografiert, beschrieben, mit Uhrzeiten versehen und laminiert. Diese Schilder sind nun in einem kleinen Ordner, der jeden Abend für den nächsten Tag von uns zusammengestellt wird. Damit kann Tobias sich an seinen Aufgaben entlang hangeln und das gibt ihm Sicherheit. Dadurch ist es Tobias auch möglich völlig selbständig zu arbeiten und das macht er prima.


Am 21. hatte Tobias Geburtstag und wir haben ihn hochleben lassen. Auch an diesem Ehrentag hat er sich um seine Pferde gekümmert. Nun hat er einen Stallschlüssel bekommen und kann damit schalten und walten. Er verdient unser ganzes Vertrauen. Am Schlüssel hängt ein Schutzengel. Tobias ist bei Gewitter etwas ängstlich. Der Schutzengel soll ihn immer daran erinnern, dass auf ihn aufgepasst wird. Seine Eltern und Geschwister haben ihm Putzsachen für die Pferde geschenkt. Das freut uns natürlich sehr. Jetzt ist er hervorragend ausgestattet.


Seit Tobias wieder da ist, haben wir auch wieder mehr Freude und Leben am Hof. Tobias bereichert mit seiner Energie und Wärme die ganze Anlage. Es war irgendwie leer ohne ihn... vor allem Mittags wenn noch keine Kinder da sind. Danke Tobias!



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Beritt - oder Korrektur von Pferden: was ist das denn?
Bericht von Montag, 20.06.2011

Gibt es wirklich Problempferde oder machen wir dem Pferd Probleme?

Es werden nicht nur Jungpferde ausgebildet, sondern oft müssen Pferde, noch besser Paare (Pferd und Reiter) korrigiert werden. Das kann auch nach vielen Jahren sein. Manche kommen mit Ihrem Pferd nicht mehr zu recht oder eben anders herum. Die Gründe sind vielschichtig und weitreichend. Ein Beispiel haben wir hier gerade wieder erlebt. Eine sehr gute aber völlig verängstigte Reiterin mit Ihrem lieben aber ziemlich frechen Haflinger. Er hatte sie fest im Griff und nahm Ihr mit seinen Spielchen den Mut und das Selbstvertrauen. Dadurch kommt dann ein böser Kreislauf in Gang. Ein Reiter mit Angst löst beim Pferd Panik oder Dominanz aus. Beides ist nicht nur unangenehm sondern gefährlich. Schließlich hat man es mit durchschnittlich 500 kg Lebendgewicht zu tun.

Im Beritt wird versucht, die Ursache zu finden und sie zu beheben (wenn ein Fehler vorliegt) oder einfach zu ignorieren (wenn es eine Masche ist). Dem Pferd beizubringen seine Lektionen zu absolvieren, zu denen es fähig ist und darauf aufzubauen. Dem Reiter hingegen muss man wieder lernen im Umgang angstfrei und selbstverständlich zu sein. Das ist mehr oder weniger erfolgreich. Da kommt es immer auf die Persönlichkeit an. Bei den Pferden geht das meist schneller, da sie einfach reagieren. Bei Menschen ist das immer auch mit anderen Eindrücken behaftet. In unserem vorliegenden Fall ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb kürzester Zeit wurde der 'böse, buckelnde, bring ihn zum Schlachter'-Haflinger (so wurde von einigen Trainern empfohlen) zum netten Freizeitpartner, der mit seiner hervorragenden Reiterin, die sich jetzt durchsetzt und abfordert und ihm somit Sicherheit gibt.

Er arbeitet jetzt sehr eifrig und freudig und hat sichtlich Spaß an gehobenen Übungen. Geduldig und lernwillig setzt er die Anforderungen um. Die Reiterin hat wieder viel Spaß an Ihrem Hobby und kann Ihren Hafi jetzt auch endlich so reiten wie all die anderen Pferde bei denen es funktioniert hat.

Oft ist es eine Kleinigkeit, die zu 'Kommunikationsproblemen' führt. Es ist uns eine Freude, gerade solche Paare wieder zusammenzuführen.

Auch Pferde, die keiner mehr haben will, weil Sie 'Problempferde' sind. Unsere Erfahrung ist, dass es keine Problempferde gibt, wenn man sie natürlich behandelt. Wir Menschen haben auch alle unseren eigenen Charakter und verhalten uns nicht nach Schema 'F'. Warum sollten das Pferde tun? Wir fahren schließlich nicht Fahrrad sondern reiten auf Lebewesen. Und die buckeln auch mal und erschrecken und schlagen und rennen weg. Wenn ich dies berücksichtige und im Vorfeld mit einkalkuliere, dann ist der Umgang viel einfacher. Pferden eine sichere und klare Linie zu geben, Ihnen die Persönlichkeit zu lassen und mich als Herdenführer klar erkennen zu geben ist die Basis jeder guten Zusammenarbeit. Das ist grundsätzlich in jeder Führungsposition so. In der Berufswelt oder zuhause mit den Kindern. Liebe, Lob und Grenzen sind gute Voraussetzungen dafür.



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Ausbildung von Jungpferden - Thunders Ausbildung und der Weg ins "ernste" Leben beginnt?
Bericht von Montag, 13.06.2011

Der Spielkamerad von Paco ist jetzt doch schon über 2 Jahre alt und benötigt dringend die altersgerechte Ausbildung. Wir beginnen deshalb mit täglichem holen, putzen, satteln und zäumen. Das findet er sehr spannend, denn das bringt Schwung in den Alltagstrott. Danach haben wir ihm beigebracht nicht nur am Führstrick neben uns herzulaufen, wie er das vom Spazierengehen kennt, sondern auch aus Positionen vor ihm, hinter ihm und weit weg von ihm. Das dirigieren wir mittels Körpersprache und einem Stick, der unseren Arm verlängert.


Nun kann er schon an der Longe (langer Leine) auf dem Zirkel (Kreis) gehen. Das funktioniert bereits im Schritt und Trab auf Kommando und zwar sowohl in die schnellere als auch wieder langsamere Gangart. Stehen bleiben dauert noch etwas, aber wenn er steht, dann bleibt er auch stehen und tänzelt nicht rum.


Er macht Richtungswechsel und achtet auf seinen Dirigenten ob nun eine Wendung kommt oder er gerade aus laufen soll. Da ist er sehr gelehrig. Rückwärts gehen ist auch eine seiner leichtesten Übungen. Weichen klappt auch prima, doch man darf es nur einmal machen sonst kommt er ins schludern.


Was bei Puschel sehr auffällig ist, er ist wahnsinnig schreckhaft. Bisher fiel das in der Herde kaum auf, doch jetzt in der Arbeit ist es extrem. Die kleinsten Kleinigkeiten bringen ihn zum 'flüchten'. Eine Spielerei seines Kumpels nebenan, das niesen des Hundes hinter ihm, das Herlaufen eines Menschen in aller Ruhe usw. Wer weis, was er in der Zeit seines Lebens bereits miterlebt hat. Es war auch eine ganze Weile notwendig ihm beizubringen, das der Strick unser Freund und Helfer ist und kein böses Monster. Bei solch einem Tier stehen die Chancen immer 50 : 50 ob er aufgrund des Vertrauens in seine gewohnten Menschen diese Scheu ablegen kann oder ob es immer ein Gefahrenpotential bleiben wird. In der Regel sind Jungpferde sehr neugierig und finden erst mal alles toll. Die Trotzphasen kommen immer erst später, wenn sie merken, dass es zur Regelmäßigkeit wird. Außer, Sie haben schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht, dann hat man einiges aufzuarbeiten. Sensible Pferde betrifft dies mehr. Und der Puschel ist unglaublich sensibel und aufmerksam.


Unser Atreju war auch wahnsinnig schreckhaft als er zu uns kam und hat es jetzt prima im Griff.



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Turnierteilnahme am Orientierungsritt am 02.06.2011
Bericht von Montag, 06.06.2011

Unsere Schützlinge durften zum ersten Turnier des Jahres. Sie haben fleißig und völlig selbständig Verladetraining absolviert und Ihre Teilnahme selbst organisiert. Das ist gar nicht so einfach und braucht vieles an drum herum was man vorher gar nicht bedenkt. Sie haben das völlig korrekt und verantwortungsbewusst erledigt. Dass Sie gut auf unsere Pferde und das Zubehör achten, wissen wir und haben die Truppe voller Freude losgeschickt. Teilgenommen haben Ronja Hohlstein auf Gina, Theresa Schug auf Janka, Carina Zeh auf Scully und Nina Fuchs auf Nalfa.


Erfahrungsbericht der Mädchen


Um 7:30 verluden wir die vier Ponys ohne weitere Komplikationen und machten uns auf den Weg nach Kosbach. Dort angekommen hieß es erst mal Parkplatz suchen, was aufgrund eines freundlichen Helfers auch prima klappte. Nun ging es los, Meldestelle, Startzeit, putzen, satteln, zäumen. Zäumen? Au weia. Ginas Trense wurde in all der Aufregung zu Hause vergessen. Was nun? Gute Geister gibt es überall. Sehr schnell durften wir uns ein Zaumzeug leihen und passten es unserer Gina an. Um 10:30 ging es dann endlich los! Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg. Die Strecke ging über wunderschöne Wald- und Wiesenwege und hatte zahlreiche Stationen, die zu bewältigen waren. Wir hatten alle eine Menge Spaß beim Lösen und Erfüllen der Aufgaben wie z.B. Pferde Fußball spielen lassen, mit einem Besen einen Ball neben sich her schießen, mit einer Schwimmnudel zwischen zwei Reitern traben oder galoppieren - ach ja -. Das Tisch decken vom Pferd aus nicht
vergessen! Selbstverständlich auch Theoriefragen und vieles mehr. Nach dreieinhalb Stunden kamen wir schließlich wieder am Kosbacher Reitstall an. Dort mussten wir noch eine Staffel mit verschiedenen Aufgaben reiten, die die Gelassenheit unserer Ponys beweisen sollten. Nachdem auch das geschafft war, machten wir uns glücklich und erschöpft wieder auf den Heimweg. Daheim angekommen wurden wir freudig von allen empfangen, wir versorgten noch schnell die Ponys und machten uns gleich wieder auf den Weg zur Siegerehrung. Wir alle hatten einen super Ritt, viel Spaß und können stolz auf unsere Ponys sein und möchten allen danken, die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben.



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Integra MENSCH (06.06.2011)
Bericht von Montag, 06.06.2011

Tobias Praktikumsbericht
Am Wochenende musste ich viel lernen, da am Montag meine 1. Prüfung war. Silvia hat zuerst das Ausmisten kontrolliert. Das war der praktische Teil. Dann hat sie mich über die Körperteile eines Pferdes abgefragt. Auch musste ich alle Pferdenamen nennen. Danach kam noch eine schriftliche Prüfung. Das war schwer und aufregend, aber ich habe es geschafft. Am Mittwoch war sehr schlechtes Wetter, trotzdem musste die Arbeit gemacht werden. Die Graskoppel kam auch noch dazu. Diese muss immer sehr gründlich gereinigt werden.

Unser Erfahrungsbericht - Tobias Prüfung
Tobias hat jetzt seine Aufgaben bildlich in einen Ordner bekommen, der ihm helfen soll sich an zeitliche Abläufe halten zu können. Dies wird seiner Arbeit Struktur und ihm Sicherheit geben. Das ist also die nächste Etappe. Auch, obwohl in diesem Regelwerk alles vorgegeben ist, er aber trotzdem lernt, den ein oder anderen Ablauf der Situation anzupassen - quasi ein wenig flexibel zu sein. Mit den Tieren und Kindern ist vieles oft nicht immer nach Plan zu machen. Nachdem Tobias bisher alles prima gelernt hat, haben wir große Zuversicht, dass er sich darauf einlassen kann. Wir wissen, dass solche Situationen ihn sehr stressen. Das regelmäßige ist sehr wichtig für Tobias. Wir werden alles daran setzen, ihm die Sicherheit zu geben, dass wir ihn immer unterstützen und das trotzdem alles in Ordnung ist, auch wenn sich die eine oder andere Arbeit einmal verschiebt.



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Integra MENSCH (30.05.2011)
Bericht von Montag, 30.05.2011

Tobias Praktikumsbericht
In dieser Woche hat ein Lkw eine ganze Ladung Holzschnitzel für die Reithalle gebracht. Der Lkw war so groß, dass er fast nicht in die Halle passte. Ich habe geholfen, die Schnitzel zu schaufeln und zu verteilen.

Mit Nina habe ich Hindernisse in der Koppel aufgebaut, damit die Pferde springen lernen können. Diese Hölzer heißen Cavaletti.

Ich habe Angst, dass die Pferde irgendwann einmal ausreißen.

Unser Erfahrungsbericht - Tobias Prüfung
Tobias meistert alle ihm gestellten Aufgaben sehr gründlich und zuverlässig. Da er unter keinem Zeitdruck steht macht das Arbeiten mit ihm unglaublich viel Spaß und er bereichert unser Vereinsleben mit seinem Humor und seiner freundlichen Art. Am Montag hatte Tobias einen Zwischentest. Dieser war mündlich, schriftlich und praktisch. Die Aufgaben Ausmisten, Pferdenamen erkennen, Grundlagen in Fütterung und was zu beachten ist, wenn man den Stall verlässt, hat er mit einer glatten 1 bestanden. Weiter so Tobias!



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VFD Stammtisch Kreisverband Bamberg am 27. Mai 2011 in Gut Leimershof
Bericht von Montag, 30.05.2011

Präsentation der Reitmethode SHR (Soft Horse Riding) von und mit Hartmut Luther und Kathrin Scholz SHT (Soft Horse Touch)

Als ausgebildeter CP-Trainer hat sich Hartmut Luther im Laufe seiner Erfahrung eine eigene Reitmethode entwickelt. Das Soft Horse Riding. Im Verlauf einer Arbeitsatmosphäre stellte er einfache Übungen zur Gymnastizierung, gesteigert zu anspruchsvollen Lektionen vor. Weiter ging es über die Bodenarbeit bis hin zum langen Zügel.


Das Besondere an diesem SHR ist ganz eindeutig die Herangehensweise an das zu unterrichtende Paar. Er nimmt sich den Schülern immer an, egal welcher Reitweise sie entstammen oder welches Niveau sie haben. Jeder darf anfangen und sich dahin entfalten, zu dem er bereit ist. In aller Ruhe oder auch fordernd. Das Tempo und die Möglichkeiten bestimmen letztlich immer das Pferd und der Reiter. Hier findet deshalb sowohl der anspruchsvolle Dressurreiter als auch ein Anfänger oder Wiedereinsteiger die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre mit dem eigenen Pferd oder auch einem gestellten, sich weiterzuentwickeln. Es gibt keine Standardlösungen die stoisch durchgesetzt werden, weil es einfach immer so gemacht wird, sondern es wird gezielt auf die Situation eingegangen und sich die Lektion erarbeitet.


Dies funktioniert deshalb so gut, da die Reitweise zwar auf Claus Penquitt basiert, H. Luther aber durch die Erfahrungen in anderen Bereichen (klassisch-barock, Spanische Hofreitschule Wien, Westernreiten nach Jean Claude Dysli u.a.) verschiedene Herangehensweisen gezielt einsetzt. Je nach Pferdetyp oder spezieller Situation, fällt dem Pferd die eine oder andere Möglichkeit leichter.


Das SHR wird nicht nur unterrichtet sonder die Möglichkeit einer Trainerausbildung besteht ebenso.


Professionell ergänzt sich das SHR mit dem SHT Soft Horse Touch. Kathrin Scholz ist ausgebildete Physiotherapeutin für Pferde und SHR Trainerin. Sie ist spezialisiert auf die funktionelle Einsetzbarkeit des Tieres. Oft kann ein Pferd eine Lektion aufgrund einer muskulären Dysbalance oder einer knöchernen Problematik, bzw. einem nicht perfekt passenden Sattel gar nicht ausführen. Sie arbeitet mit Osteopathie, Manueller Therapie, Craniosacraler Therapie und Energetik. Hier kann dann gezielt darauf eingegangen und dadurch für Pferd und Reiter eine Komplettbetreuung gewährleistet werden.


Hartmut Luther und Kathrin Scholz sind gerade für den anspruchsvollen Freizeitreiter die TOP-Adresse in Deutschland. Kurse sind auf Gut Leimershof und selbstverständlich direkt bei Ihnen vor Ort möglich. Als Gründungsmitglieder von Pferdepartner Franken e.V. sind Sie in einer zertifizierten Ausbildungsstätte des VFD tätig.


www.hartmut-luther.de

www.soft-horse-touch.de



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Verladetraining der Turnierteilnehmer!
Bericht von Montag, 23.05.2011

Letztes Jahr gab es gerade mit unserer Scully einige Turbulenzen beim Verladen für die Turniere. Auch auf der Heimfahrt wollten einige unserer Ponys nicht mehr in den Hänger. Das hat uns Zeit und viel Nerven gekostet. Deshalb war die Voraussetzung: Wer auf Turnier fahren möchte, muss Hängertraining absolvieren. Die großen Mädchen haben immer wieder geübt und am Sonntag stand deshalb ein sehr wichtiger Punkt an. Scully, Gina, Nalfa und Janka wurden auf 2 Etappen verladen und von Theresa (neu gemachter Hängerführerschein - herzlichen Glückwunsch!) nach Leimershof gefahren. Dort ausladen, zurückfahren, die nächsten 2 holen und dort einen Ausritt machen. Danach alles wieder Retour. Das hört sich leicht an. Die Realität sieht da häufig anders aus. Doch diesmal hatten die Mädels alles im Griff und kamen müde aber optimistisch und sichtlich stolz wieder heil mit allem an. Da kann es los gehen mit dem ersten Wettkampf am 02.06.2011 in Erlagen. Ein Orientierungsritt über 15 km. Ihr seid eine super Truppe! Weiter so!


Anmerkung der Vereinsleitung - Philosophie:
Uns ist es sehr wichtig, die erfahrenen Reitschüler mit Verantwortung auszustatten. Sie sollen sich selbst organisieren und Ihre Veranstaltungen heraussuchen, anmelden und die notwendigen Schritte einleiten. Wir stehen immer zur Seite wenn es nötig ist. Diese Form der Weiterentwicklung braucht viel Mut von unseren Schützlingen, Pferden und vor allem von uns selbst! Schön, dass Ihr so sorgsam mit unserem Vertrauen umgeht.



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Integra MENSCH (23.05.2011)
Bericht von Montag, 23.05.2011

Tobias Praktikumsbericht
Ich bin stolz auf mich, weil die Pferde so gut zu mir sind und weil ich schon so viel geleistet habe. Am Dienstag habe ich Merlin, Gina, Atreju und Nalfa das Halfter angeglegt und an der Stange festgemacht. Dafür habe ich einen bestimmten Knoten gelernt.
Wenn es meine Eltern erlauben, dann möchte ich einmal Mitglied im Verein werden. Am Samstag war ich beim Unterricht über Pferde bei Frau Hohlstein.



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Integra MENSCH (16.05.2011)
Bericht von Montag, 16.05.2011

Tobias Praktikumsbericht

Diese Woche war wieder interessant und aufregend. Unser Domino hat am Fuß eine Verletzung.
Ich hoffe, dass er schnell wieder gesund wird. Ich habe gelernt, in der Reitbahn den Hufschlag glatt zu rechen. Dann hole ich den großen schweren Rechen (1,5 m breit). Damit mache ich den ganzen Boden glatt.
Das gibt viel Kraft. Ich schließe den Schlauch an und befeuchte den Boden. Für die Koppel hat Frau Hohlstein viel Sand bestellt. Am Donnerstag war ein großes Gewitter. Ich musste mich unterstellen bis es vorbei war.


Anmerkung: Tobias hat sehr schnell seine neue Aufgabe gelernt und wir haben seit Montag bereits mit dem Pferdeputzen und von der Koppel holen begonnen. Wir sind sehr stolz auf ihn, dass er so gut zu Recht kommt und sichtlich Spaß bei uns hat.



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Integra MENSCH (09.05.2011)
Bericht von Montag, 09.05.2011

Tobias Praktikumsbericht
Ich möchte den Stall und die Koppel ohne Pferde ausmisten. Dazu hole ich mir eine Peitsche und treibe alle Pferde auf eine Koppel und sperre sie ein. Dann kann ich in Ruhe meine Arbeit machen. Ich habe gelernt, wie ich mit der Mist- und Bollengabel arbeiten kann, ohne die Pferde zu verletzen. Mein Traum ist, ein eigenes Pferd zu besitzen und in der Reithalle von Frau Hohlstein zu reiten. Am Freitag konnte ich leider nicht arbeiten, da ich mit Integra auf Betriebsausflug war. Demnächst möchte ich lernen, wie man ein Halfter anlegt und ein Pferd putzt.

Tobias Prüfung
Tobias startete in seine 4. Woche und wünscht sich eine Prüfung. Selbstverständlich hat sich Silvia, seine erste Ansprechpartnerin, gleich mit seinem Betreuer ein paar ordentliche Fragen überlegt, die er am Freitag beantworten soll. Tobias ist ganz eifrig und mit großem Engagement bei der Sache. Wir würden uns sehr freuen, wenn es weiter so geht. In dieser Woche bekommt er auch neben dem Misten die neue Aufgabe Halle rechen und befeuchten, sowie selbständig mit dem Bus von Reckendorf anzureisen und alleine seine erste halbe Stunde auf Arbeit zu sein, bevor Unterstützung ankommt. Das ist ein großer Schritt für sein berufliches Fortkommen, bei dem wir ihn unglaublich gerne unterstützen!



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Paco wird entwöhnt
Bericht von Montag, 09.05.2011

Erst die Kastration und jetzt auch noch die Mama weg... so einem kleinen Kerl bleibt auch nichts erspart. Ja der Ernst des Lebens beginnt. Unser Urlauber Flory ist wieder ausgezogen und somit der Tag der Entscheidung gekommen. Janka muss dringend von Paco getrennt werden. Der Racker saugt die Mama förmlich aus und nach fast einem Jahr stillen ist wirklich einmal Schluss. Er kommt ja kaum mehr zum Euter ohne "in die Knie zu gehen". Da wir nicht wissen wer von Beiden cool ist oder wer unbedingt zum anderen möchte, haben wir jetzt erst mal die Herde getrennt. Paco, Puschel und Oma Nalfa stehen im hinteren Bereich und haben auch die Matschkoppel zur Verfügung. Der Rest der Bande steht im vorderen Teil und dazwischen liegt als Puffer der Trail Parcour.


Diese Umstellung ist für die Herde ein großer Eingriff in ihren Alltag. Sie können nicht mehr die ganze Fläche gemeinsam in Anspruch nehmen und auch nicht mehr mit jedem spielen oder auf den anderen aufpassen. Das kann und wird in den nächsten Tagen zu einer neuen Rangordnung führen. Wenn Janka keine Milch mehr produziert, dürfen alle wieder zusammen und dann beginnt das Spielchen von Neuem.


Es ist einfach immer was los hier...



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Theorieunterricht "Exterieur und Interieur"
Bericht von Montag, 09.05.2011

Gabi Hußlein unsere Übungsleiterin hat wieder einmal ein sehr praktische Theoriestunde gehalten. Flory zeigte sich als perfektes Exterieurpferd und die Schüler konnten anhand seines Gebäudes Gabis Erklärungen folgen.


Vom Interieur, also dem Charakter des Tieres ist auch einiges zu erkennen gewesen. Gewusst wo man hinsehen muss!


Der nächste Theorieteil geht um Fütterung und ist im Juni. Genauer Termin kann erst Ende Mai bekanntgegeben werden. Dringend auf die Tafel achten oder auf Facebook unter Pferdepartner Franken und gleich Fan werden!



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Operationstag im Stall
Bericht von Montag, 02.05.2011

Das Leben ist kein Ponyhof. Das mussten auch unsere Pferde und Helfer erleben. Es standen einige Eingriffe an und unsere Tierärztin, Frau Dr. Brigitte Fiedler und Ihre Helferin Bianca haben uns wieder einmal wunderbar betreut. Frau Dr. Fiedler kennt unsere Tiere immer vom ersten Tag an. Wir sind schon lange Jahre eng verbunden und Sie ist deshalb auch Gründungsmitglied des Vereins.


Cheyenns Zähne wurden abgeraspelt, da sie scheinbar im Alltag nicht den richtigen Abrieb haben. Wenn das dann übers Jahr unbehandelt bleibt, dann kann Sie das Maul nicht richtig aufsperren und es zwicken die Haken in die Mundschleimhäute. Da Cheyenne immer recht zickig ist, musste sie für diesen Eingriff auch sediert werden - obwohl sie das vom Wehren nicht wirklich abhielt.


Scully hat schon über längere Zeit Wucherungen an der Innenseite des Oberschenkels. Bisher war es nicht behandlungswürdig, doch jetzt ist es vergr&omul;ßert gewesen. Nun denn, dann weg damit. Scully war eine vorbildliche Patientin.


Paco unser kleiner Racker wurde kastriert. Jetzt beginnt die Phase, in der er jederzeit zeugungsfähig werden kann. Darauf wollten wir es nicht wirklich ankommen lassen. Außerdem soll er auch abgesetzt werden und das sollte schonend nach der Kastration erfolgen. Ein Wahnsinn - das war alles sehr aufregend. Er hatte eine Vollnarkose und musste nach dem Eingriff von zwei tüchtigen Helferinnen beim Stehen unterstützt werden.


Ca. 2 Stunden nach den Eingriffen benahmen sich alle, als ob nichts gewesen war. Diese Tiere erstaunen uns jedes Mal aufs Neue. Gott sei Dank ist alles gut gegangen und auch dieser Abschnitt ist überwunden.



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Integra MENSCH (02.05.2011)
Bericht von Montag, 02.05.2011

Tobias Praktikumsbericht
Letzte Woche war mein Integra-Betreuer im Urlaub und ich musste ohne ihn meine Arbeit auf dem Pferdehof machen. Aber die Reitermädchen haben mir dabei geholfen. Es hat geregnet und ich musste Gummistiefel anziehen, weil die Koppel nass war. Ein neues Pferd ist auf dem Reiterhof eingezogen, es heißt Florian. Ich habe wieder ausgemistet und auch drei Pferde geputzt. Auch ohne meinen Betreuer hat es gut geklappt, weil mich die Reitermädchen sehr unterstützt haben. (Anmerkung: Das neue Pferd Flory ist zum Urlaub für 2 Wochen da)

Unser Erfahrungsbericht
Wir sind sehr begeistert, wie prima Tobias seine gelernte Aufgabe - Ställe und Ausläufe ausmisten - ohne seinen Betreuer selbständig mit uns gemeistert hat. Er hat seine Arbeitszeit um eine Stunde reduzieren können und auch schon einmal anfänglichen Regen gut überstanden. Super Tobias!


Seine selbstgesägten und bemalten Osterhäschen aus Holz haben uns total gefreut und überhaupt bereichert Tobias mit seinem herzlichen Humor (Gott sei Dank versteht er unseren - das schafft nicht immer jeder) unser Team. Als nächste Herausforderung gilt es die Halle zu rechen und auszuspritzen. Das bedeutet, dass geglättet und der Belag befeuchtet werden muss um die Staubbildung zu verringern. Da wir letzte Woche etwas überfordert waren, hat er uns auch schon beim Pferdeputzen geholfen und ist mit einer Selbstverständlichkeit an die Tiere ran, dass wir unsere helle Freude daran hatten. Die Pferde kann er z.T. auch schon namentlich benennen - mit etwas Hilfestellung... Weiter so Tobias! Wir haben Dich gerne bei uns!



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Integra MENSCH (25.04.2011)
Bericht von Montag, 25.04.2011

Tobias Praktikumsbericht

Ich heiße Tobias Kolefe. Seit 18. April mache ich ein Praktikum auf dem Pferdehof von Pferdepartner Franken in Baunach. Mir gefällt es dort sehr gut. Ich sammle die Pferdeäpfel in der Halle mit einer Schubkarre auf und kippe sie auf den Mist. Alle sind sehr nett zu mir. Die Arbeit bei den Pferden macht mir viel Spaß.


Unser Erfahrungsbericht


Die Woche mit Tobias hat uns sehr bereichert. Er kam zum eingliedern von 11 - 13 Uhr und Silvia Kolb hat sich seiner angenommen. Der Unterschied zu "normalen" Helfern wurde ganz schnell klar. Tobias beschäftigt sich mit ganz anderen Fragen und Situationen. Er ordnet Aufgaben und Wahrnehmungen komplett anders ein. Seine Prioritäten und Arbeitsvorgänge sind von der Norm abweichend und erfordern große Konzentration von uns.


Sich darauf einzulassen und durch die Unterstützung von Herrn Schmidt, seinem Betreuer, konnte diese Woche sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Da Herr Schmidt nächste Woche Urlaub hat und unsere Silvia verreist ist, war die Frage, ob das Praktikum aussetzen sollte. Doch das wollten wir nicht. Unsere tüchtigen Reitermädchen nehmen sich dem Tobias an und werden ihn diese Woche gemeinsam im Praktikum begleiten. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen von Integra und den Eltern Kolefe uns ihren Tobias anzuvertrauen. Ebenso über die positive Grundeinstellung unserer Reitermädchen, dass Sie wieder ihre Zeit opfern um eine soziale gute Sache zu unterstützen. Gerade diese Projekte sind unsere Vereinsphilosophie.


Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es eine lange Zeit dauern, bis Tobias die Abläufe im Stallgeschehen übernehmen kann. Wir glauben fest daran, dass die Möglichkeit besteht. Nun liegt es an Tobias, ob er auch widrigeren Umständen (schlechtes Wetter, Kälte, Nässe usw) positiv gegenübersteht. So eine Stallarbeit ist auch Schwerstarbeit.


Tobias wird nun jede Woche einen Praktikumsbericht mit seinen Erfahrungen schreiben, den wir gerne mitteilen.



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Kinder und Pferde
Bericht von Montag, 25.04.2011

Es ist absolut erstaunlich, wie viel Vertrauen unsere Pferdchen haben und selbst anstürmende Kinder bringen Sie nicht aus der Ruhe. Beim Mittagsschlaf durften Haakon und Aaron den Puschel streicheln. Das nennen wir Gottvertrauen von beiden Seiten! Herrlich.



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Projekt Integra MENSCH
Bericht von Montag, 18.04.2011

Tobias 30 Jahre aus Reckendorf

Seit Montag, dem 18. April ist Tobias bei uns im Praktikum. Herr Schmidt, sein Betreuer und wir starten die Möglichkeit, Tobias, der das Down Syndrom hat, in alltägliche Stallaufgaben einzuarbeiten. Im bestmöglichsten Fall erlernt er diese und kann nach einer nicht festzusetzenden Zeit, selbständig zu seinem Arbeitsplatz kommen und ihm erlernte Aufgaben übernehmen.


Unsere soziale Verantwortung als gemeinnütziger Verein stellen wir hier gerne unter Beweis. In Zusammenarbeit mit den großen Reitermädchen, unserer hilfsbereiten Nachbarin Silvia und den Mitgliedern des Vereins werden alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergriffen, Tobias einen wertschöpfenden und ihn ausfüllenden Arbeitsplatz zu ermöglichen.


Die Vorteile auch für uns sehen wir für unsere Mitglieder vor allem im Umgang mit einer integrativen Person zum einen. Für unsere Pferde, die evtl. eine dauerhafte Bezugsperson mit diesem Hintergrund bekommen, denn Pferde werden gerne zur Therapie eingesetzt und nehmen auch hier selbst einen Nutzen war zu anderen. Desweiteren ist es für alle Beteiligten eine wunderbare Möglichkeit die Kommunikation und Wahrnehmung zu schärfen, sich selbst auch einmal mehr zurückzunehmen und seine sozialen Strukturen zu überdenken.


Diese Sicht der Dinge hat uns dazu bewogen dieses Projekt zu starten und wir freuen uns sehr auf Tobias und hoffen, dass er sich bei uns wohl fühlt.


(Silvia Kolb, Tobias und G. Schmidt)



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Baunach erweckt das Interesse der Pferde- und Reiterfreunde in Deutschland! (Reitanlage Baunach ist zertifizierte VFD-Ausbildungsstätte)
Bericht von Montag, 11.04.2011

Seit dem 10. April 2011 ist die Reitanlage Baunach zertifizierte Ausbildungsstätte der VFD (Vereinigung der Freizeitreiter Deutschland) und damit einer von nur 8 in ganz Bayern. Dies ermöglicht die Ausbildung bis zum Übungsleiter auf unserem Vereinsgelände. Außerdem sind wir Praktikumsstätte für alle Übungsleiteranwärter deutschlandweit.


Mit dieser Zertifizierung unserer kleinen aber feinen Reitanlage zur Ausbildungsstätte des VFD wurde unsere Vereinsarbeit mit Kindern und Jugendlichen auf ganzer Ebene wertgeschätzt und anerkannt.


Die Delegation des Bundesverbandes prüfte sorgfältig die Betriebsstätte an sich, die Haltung und den Zustand der Pferde, die Ausrüstung und das Zubehör sowie die Grundlagen und den Aufbau unseres Unterrichts. Die Gremiumsmitglieder teilten nach eingehender Beratung folgendes mit:


"Die Philosophie des Vereins Pferdepartner Franken e.V. und der hohe Anspruch, den der VFD für den anspruchsvollen Freizeitreiter zu Grunde legt, wird in bester Weise umgesetzt. Der Zustand und die artgerechte Haltung unserer Pferde, sowie der Umgang der Pferde untereinander, im Unterricht und gegenüber den Schülern wurden besonders hervorgehoben. Ein großes Lob bekamen wir deshalb für den respektvollen und partnerschaftlichen Umgang von Mensch zu Mensch und von Mensch zu Pferd und Pferd zu Pferd. Man fühlt sich gleich wohl und aufgenommen, war einstimmig zu hören. Auch die Visionen der Gründungsmitglieder stieß auf große Anerkennung. Wo es so hin gehen kann und was noch alles kommt wurde freudig und lobend gut geheißen. Gerade die facettenreichen Möglichkeiten, die wir durch unseren Patchworkverein bieten können, wurden als zukunftsweisend gesehen und auch als Alleinstellungsmerkmal hervorgehoben. Es kam noch einmal deutlich heraus, wie wichtig gerade heute soziales Engagement mit Kindern und Jugendlichen sowie eine soziale und kompetente Ausbildung im Umgang mit Menschen und Tieren ist. Nicht nur das vermitteln von reiterlichen Fähigkeiten, sondern das Erlernen von sozialen Kompetenzen und Verantwortung stellt einen entscheidenden Entwicklungsschritt für junge Menschen dar."


Wer im Vereinsleben vertraut ist und gerade dann, wenn Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt stehen, kennt die Bedeutung gut ausgebildeter Übungsleiter, die in der Regel ehrenamtlich tätig sind. Ohne diese Begeisterung würden viele Projekte nur unzureichend oder gar nicht durchführbar. An dieser Arbeit teilhaben zu dürfen macht uns sehr stolz!


(v.l.o. Franziska Schwab, Horst Brindel, Michaela Hohlstein, Gabi Hu?lein, Erich Hohlstein, Eberhard Reichert; v.l.u. Theresa Schug, Nina Fuchs, Ronja Hohlstein, Carina Zeh, Annegret Hagen es fehlen Johanna Neundörfer und Michelle Hampe - die bei der Sichtungsstunde mitgeritten sind)



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Trailparcour - Geschicklichkeitsübungen
Bericht von Montag, 04.04.2011

So... die Draußensaison beginnt und wir arbeiten in Windeseile und mit vielen fleißigen Helfern wieder an unseren Außenanlagen. Dazu gehört unser Trail auf dem wir vielfältig Geschicklichkeitsaufgaben mit den Kindern und Ponys bewältigen und erlernen können. Die Wippe lieben unsere Pferde, doch der grüne Teppich ist wirklich neu und gehört erst einmal begutachtet, ob das essbar ist...
Unsere Nalfa steht natärlich 1a im Reifen. Eigentlich sollte das Gina machen, doch die ziert sich noch etwas. Mal sehen wann Sie sich ein Herz nimmt und hineinsteigt. Die Pferde und Kinder freuen sich sehr über diese witzige Abwechslung, die einmal ganz anders ist als Dressur und Ausreiten.



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Alles wird auf Vordermann gebracht!
Bericht von Montag, 28.03.2011

Der Wahnsinn - wir hatten doch erst gestrichen und alles schön gemacht - und jetzt geht es von vorne los. Es wird gestrichen, gepflastert und repariert. Alles soll im Frühjahr wieder einsatzbereit sein.


Der Trailparcour (für unsere Geschicklichkeitsübungen) hat sehr gelitten und muss nun überholt werden.


Durch das Hochwasser sind alle Ausläufe, Wege und Pfosten in echte Mitleidenschaft gezogen worden.


Ganz davon abgesehen, dass unsere kleinen Racker Paco und Thunder alles kaputt machen was ihnen im Wege steht. Alles wird neugierig untersucht und natürlich in seine Bestandteile zerlegt wenn möglich. Solche Lauser!


Hier werden wir noch viele Wochen keine Langeweile haben Allen fleißigen Helfern ein dickes Dankeschön!



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Schaukasten
Bericht von Montag, 07.03.2011

Endlich haben wir unseren Schaukasten und somit kann sich jeder über Aktuelles, Offizielles, Termine und Aktionen sowie Fundgrubenangelegenheiten informieren. Er hängt an der Futterkammer und ist für jeden gut einsehbar. Wer also etwas sucht oder verkaufen möchte, kann gerne einen Zettel abgeben, den wir dann aushängen.




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Sichtungstermin Verband
Bericht von Montag, 07.03.2011

Am Samstag, 05.03.2011 war Herr Reichert von der VFD bei uns und hat sichsowohl die Örtlichkeiten, Haltung, Unterbringung, Zubehör usw. angesehen als auch die Unterrichtsstunde. Herr Reichert ist die "Vorhut" der Prüfungsdelegation und hat sich einen Überblick verschafft. Als nächstes kommt dann eine Gruppe von Prüfern, die entscheidet, ob unser Stall zertifizierte Ausbildungsstätte des VFD wird. Wir sind sehr gespannt. Diese tapfere Reitergruppe war für die einen Tag zuvor angekündigte Stippvisite angetreten. Daher tapfer, denn die Ponys zeigten sich
wenig kooperativ und wollten scheinbar lieber ausreiten. Aber Gabi Hußlein, unsere Übungsleiterin strukturierte die Vierbeiner durch. Ergebnis: Der Prüfer war zufrieden und schickt seine Kollegen. WUNDERBAR




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Schnupperkurs Sattelkunde mit Kathrin Scholz "Soft Horse Touch" (SHT)
Bericht von Montag, 21.02.2011

Am Sonntag trafen sich wieder viele interessierte Reitschüler um das spannende Thema "Sattelkunde" näher zu betrachten. In unseren Berichten zur Arbeit des Vereins habe ich das wichtige Thema Sattel ja schon einmal erläutert. Kathrin Scholz als Pferdephysiotherapeutin hatte vielseitiges Anschauungsmaterial dabei. Sattelbäume sind ja das Innenleben des Sattels und unter normalen Umständen nicht sichtbar. Die Anatomie und das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter wurden besonders hervorgehoben um die ganzheitliche Sicht auf diesen Bereich optimal hervorzuheben.



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Schnupperkurs "langer Zügel" mit Hartmut Luther "Soft Horse Riding" (SHR)
Bericht von Montag, 21.02.2011

Im Anschluss an den Sattelkurs fand nach einem deftigen Mittagessen der Wunschkurs der Großen Mädels statt. Der lange Zügel ist für viele eine schwammige Verbindung zur Doppellonge, erklärte Hartmut Luther gleich zu Beginn. Und das ist richtig. Uns allen war außer der Länge der Unterschied nicht wirklich bekannt. Die Historie und verschiedene Ausbildung der Länder war sehr interessant. Nach einer theoretischen Einweisung ging es gleich an ein bereits ausgebildetes Pferd 'Lilly'. Sie ist uns ja schon bekannt aus den Fotos vom Messestand am Maxplatz letzten Jahres und vom Tag der offenen Tür, als lebendes Beispiel der Physiologie.
Wir konzentrierten uns auf die Anfänge dieses eindrucksvollen Themas. Die Doppellonge ist quasi für die Grundausbildung der Pferde in den drei Gangarten und Tempis sowie der Wechsel gedacht. Der lange Zügel wiederum kommt erst bei ausgebildeten Pferden zum Einsatz und soll die 'Feinheiten' herausarbeiten. Trotzdem muss man klein anfangen und so übten wir nacheinander Biegungen, Slalom, Anhalten, Wendungen. Gar nicht so einfach. Danach war es uns möglich das mit den eigenen Pferden zu probieren. Da diese die Doppellonge bereits kennen, ging das für den Anfang gut und wir sind sehr zufrieden. Nun, da das Prinzip klar ist, können wir sehr gut aufbauen und mit viel Übung und Fleiß unsere Pferde auch in dieser Disziplin gymnastizieren.



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Ausbildung
Bericht von Montag, 21.02.2011

Eine fundierte breitflächige Grundausbildung ist unsere Vereinsphilosophie. Durch Dressur, Springen, Geländereiten, Geschicklichkeitsübungen, Sitzschulung, Bodenarbeit, Dominanztraining, Theorieunterricht usw. möchten wir den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen guten Start in die Reiterei ermöglichen. Das Grundlagenwissen in der Basis schafft die besten Möglichkeiten sich dahin zu entwickeln wo jeder seine eigene Verwirklichung sieht. Das 'über den Tellerrand hinaussehen' ist uns eine Herzensangelegenheit. Zu vermitteln, warum welche Hilfen und Verhaltensmuster welche Reaktionen erzeugen ist doch nicht nur spannend, sondern gibt die Chance, eigenes Wissen zu vertiefen, indem man es ständig anwenden und sich dadurch entwickeln kann.



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Lederpflege
Bericht von Montag, 21.02.2011

Der Nachteil am Reiten im Gelände und bei widrigen Wetterbedingungen ist die intensive Pflege des Equipments. Beim Reiten ist es die Sattel- und Zaumzeugpflege. Alle Lederteile sollten 4 x im Jahr gereinigt und gefettet werden, damit sie eine lange Haltbarkeit haben. Je nach Gebrauch und Regen oder Sonneneinfluss, kann sich das auch noch erhöhen. Ein paar fleißige Mädels haben am Samstag stundenlang hingebungsvoll alles Material gewienert und gefettet. Vielen Dank Euch lieben Heinzelmännchen. Ohne so viele helfende Hände ist das eine echte Tortour.



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Ein Spielkamerad für Paco
Bericht von Montag, 14.02.2011

Es gibt ja keine Zufälle und deshalb haben wir uns gegen das Pflegepony 'Thunder' auch nicht übermäßig gewehrt. Er ist fast 2 Jahre alt und sieht aus wie Atreju in klein. Wahrscheinlich ist es ein Shetty/Lewitzer und wirklich ganz putzig. Weil wir ihn gleich ins Herz geschlossen haben, nennen wir ihn auch nur Puschel. Jedes ordentliche Pferd oder Pony muss einen Spitznamen haben. Das ist bei uns Menschen ja auch so. Die Besitzer von Thunder wussten nicht wohin und wir brauchen für Paco ja einen Spielkameraden. Somit haben wir eine Zweckgemeinschaft gegründet.


Thunder kam und wurde von der Herde ab der 1. Sekunde aufgenommen. Ein Traum. Die Leitstute Cheyenne galoppierte auf ihn zu, schnupperte kurz und hat ihn sofort beschützt. Klar... Kinder brauchen Aufpasser. Wieder eine neue Aufgabe. Nalfa, die Adoptiv-Oma von unserem Paco hat sich sofort dem Puschel verschrieben und ihn unter ihre Fittiche genommen. Somit muss sich Janka nun wieder mehr um ihren Paco kümmern. Der Rest der Herde wacht und erzieht. Das ist so schön mit zu erleben. Sogar die Eltern der Reitschüler und die Nachbarn sind ganz erstaunt von dem harmonischen Miteinander dieser bunten Herde. Seit sie die Jungsters haben, wirken sie so ausgeglichen und ruhig. Keine Streitereien und Zickereien. Eher sehr entspannt - heutzutage sagt man wohl eher gechillt. Was soll uns das also sagen?


Die Haltungsbedingungen bei uns sind artgerecht. Sie haben Laufstallhaltung in der Herde. Das bedeutet, dass sie genügend Licht, Luft, Bewegung und soziale Kontakte haben. Darüber hinaus dürfen Sie Ihr Verhalten als Herdentier leben. Das funktioniert schon nicht mehr, wenn die Tiere zwar tagsüber zusammen sind aber nachts getrennt. Sondern nur, wenn Sie das ganze Jahr immer zusammen stehen. Sie fressen zusammen, wachen, wenn einige schlafen und beschützen sich. Keine Biss-, Schlagwunden oder ähnliches sind mehr zu sehen. Das zeigt uns, dass auch eine optimal gehaltene Herde ihre Aufgabe braucht. In diesem Fall ist es die Erziehung der Kinder. Wir freuen uns für unsere Pferdchen, dass sie so ein lieber Trupp sind.


Auf dem Foto sieht man übrigens das beliebte 'ich zieh dich am Halfter'-Spiel. Kann man den ganzen Tag machen, wenn es nicht so anstrengend wäre und man immer auch mal schlafen muss...



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Theorie-Kurs über Exterieur und Interieur
Bericht von Montag, 07.02.2011

Am 05.02.2011 fand der Theorie-Kurs über Exterieur und Interieur in der Basis statt.
Gabi Hußlein, Übungsleiterin beim VFD, unserem Dachverband, erzählte zu Beginn, dass Sie nichts erzählt, was sowieso in jedem Pferdebuch steht.
Dieses Grundwissen kann sich jeder selbst aneignen.
Sie führte uns gleich ein, in die Bereiche, die eben nicht in den Büchern stehen.
Dieses weitgreifende und vor allem praktische Wissen ist ein großer Baustein unserer Ausbildung.
Gerade die Verknüpfung und das Verstehen von diesem komplexen Geschehen kann nur durch sehr kompetente Menschen mit fundiertem Wissen und erlebter Erfahrung weitergegeben und vertieft werden.
Es gab einige Hausaufgaben für die Teilnehmer, die sie jetzt in Zusammenarbeit mit ihren Reitbegleitern üben können.
Beim nächsten Besuch möchte Gabi Hußlein dann die Erklärungen dafür einholen und beim intensiven Gespräch am Pferd weiterarbeiten.
Das ist so spannend!



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Nur das Beste für unsere Partner – die Pferde: Maßangefertigte Sättel
Bericht von Montag, 07.02.2011

Viele denken man kauft für ein Pferd einen Sattel und fertig. Leider ist das ein sehr komplexes und veränderbares Thema. Da das Pferd sich ständig verändert, bis es auf seinem 'ausgewachsenen' Gebäude steht, vergehen schon einmal ca. 4 Satteljahre. Wenn dann die Muskulatur aufgrund des nicht so optimal passenden Sattels oder der Reitweise verkümmert ist, muss ein Sattel her, unter dem das Pferd aufbauen kann. Danach kommt dann ein Sattel der perfekt sitzt und den es unter normalen Bedingungen auch behält. Fängt es im Alter wieder an abzubauen, kann sich das wieder auf den Sattel auswirken. Das alles ist ständig im Wandel und muss auch straff kontrolliert werden, um eine gesundheitsfördernde Situation darzustellen.


Unser Domino, der sich jetzt mit fast 9 Jahren im ausgewachsenen und sehr gut trainiertem Zustand befindet, hat jetzt seinen maßangefertigten Sattel bekommen, denn bei Extrembelastung z.B. Wanderritt über mehrere Tage, hat er doch das ein oder andere Mal den Rücken weg gedrückt. Auch beim Galopp hatte es den Anschein, als wäre seine Schulter nicht wirklich frei und damit etwas blockiert.


Cheyenne, zwar schon länger im ausgewachsenen Zustand, doch aufgrund von nicht sehr schön aufgebauter Muskulatur erhält erst jetzt ihren Maßsattel. Auch bei Ihr war bei langen Distanzen ein kleiner Druck zu ertasten. Beim Untertreten in der höheren Dressur dachten wir auch immer, dass Sie im Rücken nicht ganz so frei war.


Merlin, unser Clown, hat einen langen und geraden Rücken. Einen Sattel für ihn zu finden war unmöglich gewesen. Er muss jetzt unter seinem Maßsattel die richtige Muskulatur aufbauen. Deshalb hat er einen veränderbaren Sattel bekommen, der zwar nach seinem Schwung gefertigt, aber in der Winkelung und Breite anpassbar ist.


Das alles sind vielleicht nur Kleinigkeiten, doch das Pferd kann sich nicht verbal mitteilen, sondern äußert es im Verhalten wie z.B. nicht gleich angaloppieren, nicht schön biegen oder untertreten, zu schnell laufen weil Rücken wegdrücken bis hin zum Sattelzwang, buckeln, Kopf schütteln usw. Umso weniger man von seinem Pferd fordert, umso weniger fällt es auf. Geht man in eine höhere Belastung, muss das Equipment von guter Qualität und Passform sein. Uns liegt dieser Aspekt sehr am Herzen und wir möchten, dass unsere Pferde mit Ihren Reitern viel Spaß zusammen haben und die gemeinsame Zeit genießen können. Denn die Saison beginnt bald und wir gehen ins Training für unsere Wettkämpfe und Veranstaltungen.



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Jahreshauptversammlung 2011
Bericht von Montag, 17.01.2011

Die erste Jahreshauptversammlung des Vereins fand am 15.01.2011 statt.
Es konnten aufgrund guter Vorarbeit der Gründungsmitglieder viele Projekte vorgestellt werden.
Der Rückblick hat uns gezeigt, das in kurzer Zeit und Zusammenhalt viel zu erreichen ist.
Die Jahresplanung ist sehr umfangreich und wir freuen uns auf die aktive Unterstützung aller Mitglieder und Freunde, um diese zu erreichen.
Als kurzer Überblick:














Sonntag, 20.02.2011Schnupperkurs "Sattelkunde" mit Kathrin Scholz und Arbeit am "langen Zügel" mit Hartmut Luther
Sonntag, 10.04.2011Tag der offenen Tür in der Reitanlage Baunach mit umfangreichem Rahmenprogramm
Freitag, 27.05.2011VFD-Stammtisch in Leimershof mit Vorstellen der Reitmethode SHR
Samstag, 27.08.2011Wanderritt über 2 Tage mit Teilnahme am Sternritt von
Sonntag, 28.08.2011Gabi Hußlein nach Drosendorf an der Aufseß. Dieser Wanderritt zählt als Prüfungsbestandteil der Wanderreiterprüfung 2012
Monatlich Schnupperkurs1 Theorietag mit Gabi Hußlein (Prüfungsbestandteil), Zahn- und Gebißkunde (Prüfungsbestandteil)
JahresmitteErster Hilfe Kurs am Pferd (Prüfungsbestandteil)
AugustSommerferienprogrammteilnahme am Programm der Stadt Baunach
SommerferienGeplantes "Reithallen-Kino-Programm" der Immenhof-Reihe für alle Kinder und Jugendlichen und Fans
Herbst 2011Prüfungsabnahme Juniorpässe aller Stufen und Geländereiter. Der Wanderritt nach Drosendorf kann für Geländereiterprüflinge und Geländerittführerprüflinge als Teilprüfung absolviert werden
DezemberTeilnahme am Adventsfenster der Stadt Baunach mit anschlie?ender Stallweihnacht



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Fohlen-Projekt
Bericht von Montag, 17.01.2011

Mit den Mädchen üben wir zur Zeit intensiv mit unserem Fohlen.
Zum Beispiel das Reiten von der Mutter.
Was für ein Spaß.
Im Vordergrund stand die Frage: Wie reagiert die Stute nach so langer Zeit des nicht Reitens und wie toleriert sie das so lange der Kleine noch bei Ihr trinkt.
Zwickt oder zwackst am Bauch oder ist das unangenehm oder oder oder.
Von lange Überlegen gibt es immer Probleme.
Deshalb haben wir es einfach getan.
Sattel drauf und aufsteigen war die Devise.
Er durfte dabei sein.
Das Ergebnis war sensationell: Janka hat sich wahnsinnig gefreut und Paco war etwas perplex was da so mit der Mama passiert.
Seitdem ist Janka immer gleich am Tor wenn man mit einem Führstrick kommt.



Das nächste war das Führen "bei Fuß".
Also Handpferdtraining.
Er soll uns ja auch auf die Ausritte begleiten und dadurch alles so nebenbei erlernen.
Ein klitzekleiner Ausflug auf den landwirtschaftlichen Weg war für uns ein voller Erfolg.
Es scheint ihm auch sichtlich gefallen zu haben - denn neugierig ist er ja.



Und nun waren wir ganz mutig und trennten ihn von Mutter und Oma.
Solange seine Adoptivoma - Nalfa - bei ihm war, ging es ohne die Mama nämlich auch ganz gut.
Da wir aber für die Quadrille für den Tag der offenen Tür am 10.04.2011 beide zum Üben benötigen, haben wir ihn einfach ins kalte Wasser geschmissen.
Und siehe da... es ging!
An der Anbindestange waren die Damen zwar aufgeregt, in der Halle aber ganz ruhig.
Auch als der Kleine ständig gewiehert hat.
Cheyenne, die Herdenchefin hat sich seiner angenommen.
Diese Entwicklungen sind ein wichtiger Bestandteil der Erziehung und Aufzucht von Pferden.
Die Kinder und Jugendlichen können hier einen wertvollen Erfahrungsschatz mitnehmen.
Als nächstes steht das Dominanztraining mit dem Räuber an.
Momentan fühlt er sich nämlich etwas halbstark...



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Neujahrsspringen 2011 - Der Sprung ins Glück
Bericht von Montag, 03.01.2011

Jedes Jahr springen wir Reiter zu Neujahr ins Glück. Ein erfolgreicher Sprung bedeutet für Ross und Reiter das ganze Jahr Glück.
Das ist eine alte Tradition. Selbstverständlich findet dieses auch bei uns statt. Viele tapfere Reiter haben daran teilgenommen und jeder ist mit seinem geschafften Sprung zufrieden und beschwingt nach Hause gegangen.




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