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Kontakt

Michaela Hohlstein
Kastenweg 12
96148 Baunach
09544/982462
0179/5237550
mail@hohlstein.info

Anfahrt

Unsere Reitanlage findet ihr am Ende des Örtleinswegs auf der linken Seite.

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Zur Arbeit des Vereins

Neben der Ausbildung von Mensch und Pferd angagiert sich unser Verein auch sozial und nimmt am gemeinde Leben teil. Um euch diese Vielschichtigkeit unserer Vereinsarbeit näher zu bringen, haben wir für euch unter dieser Rubrik kleine informative Berichte über die verschiedenen Aspekte unseres Tuns verfasst.

Alle Berichte 2015

alle Jahre:20092010201120122013201420152016201720182019
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 20.12.2015
Umzug des Vereinsgeländes
Bericht von Dienstag, 15.12.2015
Adventsfenster und Weihnachtsmarkt

Bericht von Montag, 07.12.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 07.12.2015
Fohlenprojekt – Syrdash und Leonhard Teil 6
Bericht von Montag, 30.11.2015
Warum Senioren reiten sollten - Reiten ist Gesundheitssport

Bericht von Montag, 23.11.2015
St. Martinszug in Baunach
Grob Fahrlässiges Handeln

Bericht von Montag, 16.11.2015
Herbst – Ferien – Programm:
Ein Tag auf dem Pferdehof – Natur und Tier erleben!

Bericht von Montag, 09.11.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 09.11.2015
Fohlenprojekt – Syrdash und Leonhard Teil 5
Bericht von Samstag, 31.10.2015
VFD Kreisverbandstreffen Bamberg
Die Sehnsucht der Pferde nach Freiheit

Bericht von Montag, 19.10.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 19.10.2015
2. Internes Hofturnier 04.10.2015
Bericht von Montag, 12.10.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 12.10.2015
Distanz 36 km „Hexenritt am Zabelstein“
Bericht von Montag, 05.10.2015
Ehrenamtskette vs. Demo gegen Pferdesteuer
Bericht von Montag, 28.09.2015
Wanderritt über 2 Tage nach Kordigast - Erfahrungsbericht von Linda Meier
Bericht von Montag, 21.09.2015
Erfahrungsbericht Fohlenregistrierung beim Bayerischen Zuchtverband
Bericht von Montag, 14.09.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 13.09.2015
Horsemanship mit Uwe Weinzierl und wir waren dabei!
Bericht von Montag, 07.09.2015
Sommer Camp Intensivlager
Bericht von Montag, 31.08.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 31.08.2015
Praktikumsbericht von Marie Brandl
Bericht von Montag, 24.08.2015
Ein Tag auf dem Pferdehof - 49 Kinder glücklich gemacht!
Bericht von Montag, 17.08.2015
Prüfungsbericht von Eila Marr
Bericht von Montag, 10.08.2015
Praktikumsbericht von Clara Potrykus, 7. Klasse, Montessorischule Bamberg
Bericht von Montag, 03.08.2015
Fohlenprojekt – Syrdash Teil 3
Bericht von Montag, 27.07.2015
Erfolgreiche Prüfungen Juniorpässe und
31 Prüflinge stellten sich der Herausforderung des Abzeichens

Bericht von Montag, 20.07.2015
Rund um das Thema Sattel
Bericht von Samstag, 18.07.2015
Fohlenprojekt „Syrdash“ – wie alles begann… Teil 2
Bericht von Montag, 13.07.2015
Prüfung Deutsches Reitabzeichen auf Gut Leimershof
Bericht von Montag, 06.07.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 06.07.2015
Fohlenprojekt: Syrdash *25.05.2015
Bericht von Montag, 22.06.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 22.06.2015
Wir haben Spaß und können dadurch viel Wissen vermitteln – für Groß und Klein!
Bericht von Montag, 15.06.2015
3 Tage, 10 Pferde und 96 Kilometer
Bericht von Montag, 01.06.2015
Wanderreiten
Bericht von Sonntag, 24.05.2015
Erster Hilfe Kurs am Pferd
Bericht von Montag, 18.05.2015
Wer hat Lust auf Ponys, Pferde und Spaß? Jetzt Anmelden!
Bericht von Sonntag, 10.05.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 10.05.2015
GHP - Gelassenheitsprüfung
Tag der offenen Tür mit 4. St. Georgiritt

Bericht von Montag, 27.04.2015
Anweiden – Gärtner holen sich den Mist
Bericht von Montag, 13.04.2015
Übung macht den Meister
Bericht von Montag, 06.04.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 06.04.2015
Delegation Landesverband Bayern übergibt offiziell
„Reitbetrieb mit anerkannter VFD-Ausbildung“ an Pferdepartner Franken e.V.

Bericht von Montag, 30.03.2015
Reiten nach biomechanischen Grundsätzen….
Ein aktiver Vortrag mit Pferd/Reiter-Paaren von Uli Deuber für den VFD Kreisverband Bamberg

Bericht von Montag, 23.03.2015
Ponyfreizeit „Pferd holen, halftern, führen, putzen, satteln, zäumen usw.“
Bericht von Montag, 16.03.2015
Charity-Auftritt von Chris Strobler Rock a Comedy "Mit Kanonen auf Fratzen"
Bericht von Montag, 09.03.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 09.03.2015
Sitzschulung nach den Grundsätzen von Eckart Meyners
Bericht von Montag, 23.02.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 23.02.2015
Fachvortrag von Dr. Kathrin Kienapfel
In welcher Position reite ich richtig- Wissenswertes über Biomechanik und Verhalten

Bericht von Sonntag, 15.02.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 02.02.2015
Reiten Reiten Reiten? Nicht nur…. Turnen, Turnen Turnen!
Die neue Gruppe „Voltigieren“ auch für alle Nichtreiter

Bericht von Montag, 02.02.2015
Der alte Vorstand ist der neue Vorstand und erhält Unterstützung einer Schriftführerin und eines Beirats
Bericht von Sonntag, 25.01.2015
Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 18.01.2015
Kurs mit Linda Weritz –
Feine Kommunikation, Doppellonge, Verladetraining

Bericht von Sonntag, 11.01.2015
Neujahrsspringen "Der Sprung ins Glück"
Bericht von Sonntag, 04.01.2015

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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 20.12.2015

Wochenbericht von Tobias Kolefe, integra MENSCH

Am hinteren Stall ist eine 2. Unterstellhalle zum Ausmisten dazugekommen. Früher kam da kein Stroh rein. Nun muss ich mit der Schubkarre das Stroh holen und auch hier die Bettchen für die Pferde machen. Am Freitag hat uns Herr Eichner auf den Bamberger Weihnachtsmarkt zu einem Glühwein eingeladen. Ich treffe da meine Freunde von Integra. Darauf freue ich mich schon.

(FOTOS)


Unsere Woche mit Tobias

Hut ab vor unserem Tobias! Er kämpft sich jeden Tag durch das nasse Grau. Wie wir alle. Doch wir sind immer nur ein paar Stunden draußen. Tobias ist ja den ganzen Arbeitstag hier und hat schwere Arbeit zu bewältigen. Die Schubkarre nicht so voll machen – Kleidung wechseln wenn sie nass ist und in den Pausen an der Heizung aufwärmen. Wir achten darauf, dass Tobias das einhält. Wir motivieren uns täglich aufs Neue und freuen uns schon, wenn es mal nicht regnet. Der Schlamm von unten reicht uns schon. Doch wir haben schon viele Winter gemeistert und das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Die letzten 2 Tage vor seinem Urlaub werden wir noch schaffen. Frohe Weihnachten lieber Tobias – Dir und Deiner Familie besinnliche und fröhliche Tage. Kommt gesund und munter ins neue Jahr!



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Umzug des Vereinsgeländes
Bericht von Dienstag, 15.12.2015

Einige Zeit ist vergangen, seitdem der Stadtrat entschieden hat, dass wir auf dem Gelände nicht bleiben können. Konstruktive Gespräche und die Erarbeitung von realistischen Zukunftsmöglichkeiten haben uns gemeinsam zu einem weiteren Schritt gebracht. Die Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Baunach ist im Stadtrat einstimmig beschlossen worden. Das Gebiet rund um die Skateranlage mit neuem Wohngebiet, Grillplatz, Häckselplatz und Reitanlage.

Dieser Änderungsplan geht nun auf seine Reise im Genehmigungsverfahren und wir werden jeden Schritt weiter mitgehen. Auch wenn es mit viel Angst, Arbeit und Investitionen einhergeht. Wir werden mutig und positiv weitermachen. Denn nicht alles ist schlimm was Veränderungen mit sich bringen.

Mittlerweile sehen wir auch die Vorteile. Die Frage der Finanzierung ist die schwierigste Hürde. Wir haben den Verein neu strukturiert um Rücklagen bilden zu können und über die Jahre die noch vor uns liegen schon aktiv zu sparen. Ebenso konnten Spendengelder gesammelt werden, die nun in einem Sparvertrag liegen. Förderstellen liegen unsere Unterlagen vor und doch müssen wir mit allem warten, bis die Planungen so weit sind. Erst dann werden wir unsere Förderanträge einreichen können.

Trotzdem sind wir zuversichtlich. Gute Vorarbeit ist geleistet worden und wir wissen wo wir hin können und wo wir gar nicht mehr Anfragen brauchen. Das erleichtert beim Startschuss einiges.

Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns. Der „Umzugsdruck“ mit der Ungewissheit hat uns ebenso viele Mitglieder gekostet wie auch die Umstrukturierungen. Einige haben es nicht verstanden oder konnten oder wollten es nicht weiter mit tragen. Eine Austrittswelle erfasst uns im ersten Vierteljahr. Dann stabilisierte es sich und wir haben viele Neuerungen auch im organisatorischen eingeführt. Die Unterstützung im Vorstand und das Einführen des Onlinereitbuchs schaffte Transparenz. Wenn auch wieder viel Arbeit für die Verwaltung. Neue Mitglieder kamen und wir schließen das Jahr zufrieden ab. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, die geblieben sind, die uns unterstützen, die es uns erleichtert haben die Situation durchzustehen.

Auch wenn 2015 ein reinigender Prozess war und viel Kraft gekostet hat sind wir uns bewusst, dass der dicke Brocken noch kommt. Wir wachsen an unseren Aufgaben und stellen uns den Herausforderungen. Für unsere Pferde, den Mitgliedern und zur weiteren Umsetzung unser Philosophie. Partnerschaftlich, Respektvoll, Angstfrei. Sieger machen da weiter wo die anderen aufgeben. Dieser Satz motiviert uns täglich weiter zu machen.

Vielen Dank allen Unterstützern!



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Adventsfenster und Weihnachtsmarkt

Bericht von Montag, 07.12.2015

Wir öffneten traditionell am Samstag vor dem Weihnachtsmarkt unser Adventsfenster. Vier unserer Ausbilder hatten eine wunderschöne Quadrille eingeübt und Nina und Uli Fuchs das Adventsfenster gestaltet. Alle Reitbeteiligungen haben geputzt und dekoriert um einen weihnachtlichen Rahmen zu schaffen. Tagsüber wurde der Stand am Weihnachtsmarkt aufgebaut und pünktlich um 17.00 Uhr öffneten wir unser Fenster. Viele Reitschüler mit Ihren Familien und Baunacher Bürger kamen, um die Vorführung zu sehen und den Klängen von Tobias „Quetsche“ zu lauschen. Er spielte wieder Weihnachtslieder für uns. Dafür übt er jedes Jahr eifrig und wir belohnten ihn mit einem dicken langen Applaus.

Ich bedanke mich bei allen Helfern und Mitwirkenden, die sich jedes Jahr bereit erklären zu spenden, zu helfen und Ihre Familien einzubinden. Dadurch konnten wir den Besuchern eine besinnliche Zeit schenken und Spenden für die Bücherei und ein Spielgerät für einen Spielplatz sammeln.

Am Sonntag waren unsere fleißigen Helfer eifrig beschäftigt, sich unsere selbstgemachten Punschspezialitäten, Pommes und Waffeln aus den Händen reißen zu lassen. Danke allen Stammgästen, die uns jedes Jahr wieder besuchen und Freunde mitbringen. So wächst jährlich der Kreis unserer Fangemeinde.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 07.12.2015



Wochenbericht von Tobias Kolefe integra MENSCH:

Am Montag hat es den ganzen Tag geregnet. Auch am Dienstag war das Wetter nicht viel besser. Ich war bis auf die Haut nass und habe gefroren. Daheim bin ich gleich in die Badewanne, dann war alles wieder gut. Bei der Reitstunde am Dienstag haben wir mit den Pferden Bodenarbeit geübt. Das hat mir gut gefallen. Am Samstag ist Stallweihnacht am Reiterhof. Ich spiele mit meinem Akkordeon ein paar Weihnachtslieder. Darauf freue ich mich schon sehr.



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Fohlenprojekt – Syrdash und Leonhard Teil 6
Bericht von Montag, 30.11.2015

Die wichtigste Aufgabe eines Fohlens ist das Fohlen ABC. Also Hufe geben, Menschen respektieren, sich anbinden und putzen und führen zu lassen.

Am besten übt man das jeden Tag ein paar Minuten. Es ist spannend mit zwei so unterschiedlichen Rassen zu arbeiten.

Syrdash ist als Vollblut sehr temperamentvoll, hitzig, schnell und hibbelig. Sehr interessiert und neugierig und ein richtiger Wusel. Übung hier – nach klar. Podest? Drauf – in den Hänger? Logisch…. Was jetzt noch? Ich kann noch mehr…..

Leonhard ist auch neugierig und interessiert. Aber eben ein Kaltblut. Wenn er steht, dann steht er. Wenn er läuft, dann läuft er und wenn er frisst dann frisst er. Ende. Wir machen die gleichen Übungen – genauso konsequent und in der gleichen Art und Weise. Doch es ist trotzdem anders. Leonhard braucht ein wenig längere Reaktionsszeit und passt dafür aber besser auf. Er ist nicht so ungeduldig und nervt nicht rum. Er macht die Übung auch nur wenn er sie verstanden hat und dann auch auf die kleinste Hilfe. Ist man grob oder ungeduldig, dann macht er gar nichts und denkt sich wahrscheinlich – so kann ich nichts für Dich tun…. Sehr süß.

Syrdash ist sehr flink und schnell und will alles sofort umsetzen. Dafür hampelt er aber auch dauernd herum oder beißt in irgendwas hinein. Wenn nichts weiter da ist nimmt er einfach seinen Strick und kaut darauf rum. Das ist sehr anstrengend, weil man häufig gar nicht so schnell ist….

Also es ist ein sehr abwechslungsreiches Ausbildungspaket was wir uns da angetan haben. Damit die Fohlen die beste Förderung bekommen, führe ich sie tagsüber auf die Fohlenkoppel und am Abend kommen sie wieder in den Stall zur Herde. Somit haben sie viele Komponenten erfüllt. Führtraining, Kindergarten und Herdenalltag.

Damit ist allerdings bald Schluss. Syrdash trinkt noch bei der Mutter. Jetzt ist die Absetzzeit. Tagsüber sind sie schon getrennt und das Gewieher der Mutter ist groß. Die nächsten 4 Wochen werde ich die Fohlen noch in dem Rhythmus weiter führen. Dann muss Syrdash oben bleiben so lange bis sich die Milch zurückgebildet hat und die Mutterstute keine mehr produziert. Das kann Monate dauern, denn sobald er saugt, wird das ja wieder angekurbelt. Also da steht uns eine harte Zeit bevor, denn gerade Syrdash liebt seine Herde und braucht sie auch.

Der Hinweg zur Fohlenkoppel läuft er immer zäh und lustlos. Am Nachmittag dann wieder runter in den Stall ist er kaum zu bremsen. Allein das zeigt, wo er lieber ist und es wird mir schwer ums Herz, dass er dann eine lange Zeit seine Herde nicht sehen kann……

Das Leben ist kein Ponyhof.



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Warum Senioren reiten sollten - Reiten ist Gesundheitssport

Bericht von Montag, 23.11.2015

Reiten hat sich als Breitensport und vor allem Gesundheitssport etabliert. Weg vom elitären Sport hin zum kleinen Mann.

Diese Entwicklung ist die Grundphilosophie in unserem Verein Pferdepartner Franken e.V. – den Menschen die Pferde als Partner näher zu bringen. Reiten ist wie Tanzen sage ich immer und Tanzen ist ja, ebenso wie Reiten, ein hervorragender Seniorensport.

Beim Reiten hat man nicht nur Kontakt mit Tieren, sondern bewegt sich viel an der frischen Luft und ist gezwungener Maßen Aktiv.

Bewegungsgefühl und Wahrnehmung werden geschult. Reiten fordert nicht nur die Motorik, sondern den ganzen Körper. Verbesserte Koordination, Haltung und Beweglichkeit stellen sich ein, hinzu kommt der emotionalen Aspekt. Das Kümmern und Miteinander mit einem Lebewesen- die Beziehungsarbeit.

Auf die Gesamtverfassung und sportliche Vorgeschichte wird speziell Rücksicht genommen. Reiten bedarf auch gewisser mechanischer Grundübungen, die vorab auf dem Ball, in einer Sitzschulung und Turnübungen basieren. Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Danach springen wir auch nicht wie John Wayne in den Sattel und galoppieren los, sondern es gibt behutsames Aufsteigen über eine Aufstieghilfe, geführtes Einfühlen in die Pferdebewegung und entspanntes heran tasten an die Übergänge. Eine Sturzprophylaxe ist selbstverständlich wichtig.

Testet unsere Seniorengruppe. Wer sich schon immer zu Alt zum Reiten fand, ist jetzt bei uns richtig! Es startet mit einem Einführungskurs an einem Wochenende und geht dann in eine wöchentliche Gruppenstunde über.

Anmeldungen ab sofort mail@hohlstein.info oder 0179-5237550 bei Michaela Hohlstein

(FOTO)

Textpassagen und Foto-Quelle Cavallo



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St. Martinszug in Baunach
Grob Fahrlässiges Handeln

Bericht von Montag, 16.11.2015

St. Martinszug

Unser jährlich fester Termin am 11.11. ist der Martinszug. Wir freuen uns immer darauf, denn es ist eine Selbstverständlichkeit für uns, die Kindergärten vor Ort mit einem Martinspferd „auszustatten“.

Theresa, die Ausbilderin von Odin, dem stattlichen Martinspferd, führte mit ihm den Zug an. Wir eskortierten die Beiden mit einer Delegation. Nötig hat sie es wohl nicht, aber sicher ist sicher und es macht ja auch Spaß.

Diesmal hatten wir eine Pflegebeteiligungsgruppe dabei. Sie sollten lernen was alles dazugehört einen solchen Termin wahrzunehmen. Wie richte ich das Pferd her und auf was ist zu achten, im Dunkeln alleine von der Herde weg ein Pferd in einen solchen Tumult zu reiten. Welche Sicherheitsaspekte in Form von Abstand und Weit- bzw. Voraussicht sind nötig? Sehr spannend.

Gerne nutzen wir solche Situationen um unsere Schüler zu sensibilisieren und Ihren Horizont zu erweitern.

Wir sind nächstes Jahr wieder gerne das St. Martinspferd und freuen uns schon jetzt darauf !






Grob Fahrlässig – ACHTUNG!!!

In all den Jahren hier erlebten wir höchst selten – aber immer wieder mal – sehr fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr. Doch was am Sonntag, 15.11.2015 ca. 12.00 Uhr auf dem Röderweg (außerhalb vom Wohnbereich) Richtung Wald – besser gesagt vom Wald Richtung Wohngebiet, passierte, ist fasst nicht in Worte zu fassen.

Wir ritten mit kleinen Kindern, auch als Handpferd, da ist man nebeneinander und etwa so breit wie ein Auto. 2 Kinder ritten frei. Wir waren zu 6 und ein Pferd mit Abstand hintereinander waren wir im Zug also ca so groß wie ein Transporter oder Kleiner LKW. Auf einer landwirtschaftlichen Straße ist ein überholen mit ausreichend Abstand überhaupt nicht möglich. Reiten wir ohne Handpferde und wissen, dass die Pferde lässig sind und die Kinder das reiten können, dann reihen wir uns nebeneinander ein und das Auto kann langsam mit viel Abstand vorbeifahren.

Tun wir dies nicht, ist es schlichtweg nicht möglich weil zu viel Gefahr besteht. Wir sind ausgebildete Rittführer und Übungsleiter und wissen genau was geht und was nicht. Pferde sind Fluchttiere und wer keinen Abstand hält riskiert schwere Unfälle und Schäden.

Es näherte sich ein Fahrzeug. Wir merkten, dass ein Überholen nicht möglich ist und blieben auf der Spur. Leider fuhr der Wagen immer näher und gab quasi im Lehrlauf Gas um zu demonstrieren dass er vorbei will. Aber wo denn? Wir nahmen ja den Weg ein. Es war nicht mehr weit zur Kreuzung und so drehte ich mich um und machte mit Handzeichen ein Abstand halten und langsam weiter fahren deutlich. Doch der Fahrer wurde immer aufdringlicher und quetschte das eine Kind mit seinem Pony an den Rand des Weges, entzweite die Gruppe und fuhr dem anderen Reiter mit einem kleinen Kind als Handpferd neben sich auf einem Pferd voll ohne Abstand an den Schweif. Zum Glück sind unsere Pferde gelassen aber das war zu viel. Als das Gas wieder kam stieg der erwachsene Reiter ab und stellte den Fahrer zur Rede. Er wollte erst das Fenster nicht herunterlassen doch machte es dann. Dabei fuhr er weiter in die Pferde rein, die ja jetzt an der Hand waren. Es standen dann um das Auto herum – davor, daneben, dahinter – 6 Pferde!!! Zwischen Gräben, Straße und Chaos. Er fuhr einfach weiter und beschimpfte wir sollten zur Seite gehen. Ich wollte ihm noch begreiflich machen dass es irre gefährlich ist was er tut, aber da war er auch schon weg nachdem er alle Pferde, Ponys und Kinder quasi über den Haufen gefahren hatte.

Folgendes zur Rechtssituation: Ein Pferd ist laut StVO ein Fahrzeug. Es zählt wie ein Auto. Egal wo. Auch mitten in der Stadt. Mehrere Pferde sind ein Verband und es wird gemäß Vorschrift auch nebeneinander geritten.

Pferde sind Fluchttiere und es ist genügend Abstand zu halten. Fährt man zu sehr auf und das Pferd schlägt z.B. aus und trifft die Motorhaube ist der Fahrer selbst am Schaden schuld und muss das auch selbst finanzieren. Von den Verletzungen am Pferd ganz abzusehen – die müssen dann ebenso übernommen werden.

Das Pferd tut dies im besten Fall. Im schlimmsten tut es was Fluchttiere tun, weglaufen. Das ist sehr gefährlich wenn Pferde das tänzeln im Straßenverkehr anfangen wenn es zu eng wird. Dann stecken Sie die anderen Pferde an – denn es sind Herdentiere – und das wollen wir alle nicht.

Unsere Pferde sind hervorragend ausgebildet und gehen ständig im Straßenverkehr – extra um sie abzuhärten. Doch Regeln sind einzuhalten und immer der nötige Respekt zu waren. Sicherheit geht vor. Wenn die Menschen nicht einmal abschreckt Tiere und Kinder umzufahren – dann wird mir Himmelangst. An einem Sonntag Mittag müssen die 5 Minuten Zeit doch einfach drin sein.

Ich bedanke mich bei den restlichen 99 % aller Verkehrsteilnehmer, die solche Situationen immer nutzen und mit einem Grinsen die Pony-Kinderbande beobachten. Sich ein dankbares Winken von Ihnen zufliegen zu lassen und sich am Anblick erfreuen. Die meisten sind vorausschauend und machen oft sogar den Motor aus wenn Sie uns sehen – was nicht nötig ist. Aber das zeigt uns, dass wir gesehen werden und uns mit Achtsamkeit begegnet wird. DANKE dafür.

Dem Herren werde ich nach jetzt 20 Jahren Reiterei das erste Mal eine Anzeige zukommen lassen. Es ist nicht als böse Absicht gedacht, sondern eine Aufklärung der Gefahr war nicht möglich. Da ich den Menschen nicht kenne, komme ich dazu nur durch die Polizei. Das ist nicht gerade der Weg, der uns gefällt aber der einzige um so einer Situation vorzubeugen. Wenn er es das nächste Mal wieder täte und dann passiert etwas Schlimmes könnte ich mir das nie verzeihen. Diese Verantwortung möchte ich für mich nicht übernehmen.



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Herbst – Ferien – Programm:
Ein Tag auf dem Pferdehof – Natur und Tier erleben!

Bericht von Montag, 09.11.2015

Das Sommer-Ferien-Programm ist immer so gut besucht, dass wir uns dazu entschlossen haben, dies auch in anderen Ferien anzubieten. Als hätten wir es geahnt. Die Anmeldungen ließen nicht lange auf sich warten.

Christine und Yvonne bereiteten mit vielen Helfern wieder einen außergewöhnlichen Tag für unsere interessierten Ferienkinder. Als alle wie Indianer bemalt waren, ging es los zu den Pferden.

Parcours, Longe, langer Ausritt…. Putzen, misten, satteln, zäumen…. die Kinder waren mit Feuereifer dabei und die Helfer opferten gerne Ihren Ferientag um das Medium Pferd allen Kindern näher zu bringen.

Vielen vielen Dank dafür!



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 09.11.2015

Wochenbericht von Tobias Kolfe, integra MENSCH!

Unser Fohlen Syrdash hat einen neuen Spielkameraden bekommen. Seit ein paar Wochen ist das Fohlen Leonhard aus Österreich bei uns. Beide verstehen sich sehr gut. In den beiden Ställen darf ich nicht mehr alles ausmisten. Für den Winter bleibt eine „Matte“ im Stall, damit es die Pferde wärmer haben. Am Mittwoch war bei uns Ferienprogramm. Die Kinder durften einen Tag lang auf dem Reiterhof mithelfen. Putzen, Misten und auch Reiten. Da freue ich mich immer.



Unsere Woche mit Tobias:

Ich hatte länger nicht geschrieben, da Tobias auch Urlaub hatte. Was fällt da immer auf? Die Arbeit kann keiner so gründlich wie unser Tobias. Nun war er wieder da und es fiel im schwer in den Alltagstrott zu kommen. Das macht ihn immer unzufrieden und es entstehen Spannungen. Sein Betreuer half uns wieder mit einem eingebauten „Tag des zur Seite Stehens“ sowohl für Tobias als auch für uns eine hervorragende Basis zu schaffen. Tobias ist wieder wie ausgewechselt und fröhlich und fleißig bei der Arbeit. So macht das doch richtig Spaß! Vielen Dank für die tolle Betreuung von integra Mensch.



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Fohlenprojekt – Syrdash und Leonhard Teil 5
Bericht von Samstag, 31.10.2015

Unser Fohlen Syrdash ist nun schon 5 Monate alt und der Alltag in der Herde ist spannend. Die Mama wird schon immer für ein paar Stunden von ihm getrennt. Auch einmal mit dem Hänger weg gefahren. So sollen Mutter und Kind lernen, dass es normal ist, dass sie nicht immer zusammen sein können. Es klappt gut. Manchmal wiehern sie nacheinander aber das lässt schon alles nach. Syrdash lässt sich auch alleine zum spazieren führen überreden und folgt willig und fröhlich durch die Landschaft.

Die Mutterstute hat auch täglich Mamazeit. Dann darf sie alleine ausgeritten werden und den Kopf frei bekommen. Das tut allen gut. Wenn Syrdash dann alleine in der Herde ist ohne die Mama, nimmt der Rest der Herde den Kleinen super toll auf. Überall hat er Onkels und Tanten. Vor allem Odin schaut immer gerne, dass alles passt und stupst ihn vor sich her. Weg vom Zaun oder eher zentral in die Gruppe. Samarkand ist sein ausgesuchter Spielpartner. Er neckt ihn und will zum spielen animieren. Samarkand ist dann immer überfordert und macht nur sehr zögerlich das Steigen mit, als wenn er Angst hat ihm was anzutun. China wiederum wird immer von Syrdash angegraben und die quietscht dann vor sich hin. Sehr lustig. Wenn man viel Zeit hätte, könnte man stundenlang zusehen.

Es war ja klar, dass Syrdash einen Spielkameraden braucht. Und weil wir nicht einfach ein Fohlen zukaufen, haben wir uns einen Plan überlegt. Was ist denn in ca. 4 Jahren wenn die Fohlen eingeritten werden und in die Arbeit kommen? Wahrscheinlich sind wir da gerade im Umzug auf das neue Gelände und werden dann ja auch unser Angebot erweitern. Wir möchten gerne auch das therapeutische Reiten anbieten und haben dazu 2 in Frage kommende Pferde. Doch die Arbeit ist anstrengend und Nachwuchs immer wichtig in Petto zu haben.

Deshalb haben wir für die langfristige Planung entschieden, ein Therapiepferd groß zu ziehen. Ein Kaltblut soll es sein. Ein Noriker. Gezielt haben wir beim Züchter einen gesucht und gefunden. Leonhard. Er kommt aus Österreich und ist 7 Monate alt. Direkt von der Alm zu uns nach Baunach. Gerade frisch von der Mama abgesetzt.

Vor 14 Tagen haben wir ihn geholt und erst einmal 1 Woche neben die Herde gestellt. Immer wieder Kindergarten von 8 – 12.00 Uhr durfte Syrdash zu ihm rein. Das war beiden überhaupt nicht geheuer. Nachmittags wechselten wir gutmütige Herdenmitglieder einzeln zu ihm. So konnten sich alle entspannt aneinander gewöhnen.

Nach 1 Woche war es soweit. Die meisten Pferde waren im Schulbetrieb und die „netten“ verbliebenen machten einen gelassenen Eindruck. Also Tore auf und alle zusammen. Gespannt schauten wir zu. Alles cool….. Neugierig erkundete Leonhard sein neues Zuhause und die anderen Pferde. Solange er gut Abstand hielt machte auch keiner Stress. Merlin adoptierte ihn gleich und machte Fellpflege. Ebenso wie Herr Tinker.

Dann kamen alle vom Ausritt zurück. Einzeln ließen wir die Pferde in die Herde. Immer nacheinander im Abstand von 10 Minuten um zu sehen ob eine wilde Jagd auf den Kleinen losgeht. Doch nichts davon. Es klappte super. Wir konnten ihn sogar über Nacht drin lassen. Er kam zwar nicht zum Schlafen und war 2 Tage todmüde, aber er war bereits früh mit am Fressständer und als wir ihn zum Schlafen separieren wollten stand er nur am Tor und wollte wieder zur neuen Familie. Gut ein paar Biss und Schlagwunden – doch das ist normal und nichts Ernstes. Es war alles super. Integration leicht gemacht.

Nun gibt es die Mammutaufgabe der Erziehung von einem Kaltblut, der in ein paar Jahren 750 kg wiegen wird. Das Führen beibringen, das sensible Reagieren auf Hilfen, Hufe heben und halten und den Menschen nicht umrennen. Diese einfachen Regeln beginnen jetzt und wie das alles weitergeht erzähle ich in der nächsten Folge.

(FOTOS)






Aktuelle Termine:

Donnerstag, 05.11.2015 ab 13.30 Uhr Reiten
Freitag, 06.11.2015 ab 13.45 Uhr Reiten
Samstag, 07.11.2015 ab 9.00 Uhr Reiten und
Montag 09.11.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Dienstag, 10.11.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Mittwoch, 11.11.2015 ab 17.00 Uhr St. Martinsumzug am Marktplatz





Vorschau:


Adventsfenster 05.11.2015 17.00 Uhr

Wir öffnen das 5. Fenster vom Stadtadventskalender mit Vorführung und Glühwein und Plätzchen. Tassen sind mitzubringen.



Weihnachtsmarkt 06.11.2015 10 – 19.00 Uhr

Jedes Jahr ist unser hausgemachter Apfelpunsch und Orangenpunsch der Renner. Mit Pommes und Waffeln können Grundlagen gelegt werden. Kinder kommen mit Kinderpunsch nicht zu kurz.

Wir freuen uns auf Euch!


Eine fröhliche Woche wünscht
Michaela Hohlstein 0179-5237550
mail@hohlstein.info
www.pferdepartner-franken.de



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VFD Kreisverbandstreffen Bamberg
Die Sehnsucht der Pferde nach Freiheit

Bericht von Montag, 19.10.2015

Die Referentin Renate Baierl klärte uns eingangs über wichtige Faktoren auf.
• Haltung und Bedürfnisse der Pferde,
• Umgang und Ausbildung, die
• Beziehung und Partnerschaft zwischen Pferd und Mensch,
• Schlüsselkompetenzen und zuletzt die
• Freiheit.

Das Thema ist eigentlich klar und jeder gute Pferdemensch konnte sich vorstellen, was ihn erwartet. Das ganze komplex aus einer authentischen Entwicklung heraus vorgestellt zu bekommen ist sehr emotional und berührend gewesen. Vor allem fand sich jeder in diesem Vortrag irgendwo wieder.

Viele tolle Zitate haben uns immer wieder vor Augen geführt, dass es sich über alle Reitweisen und Herren Länder erstreckt. Diese Zitate würde ich so gerne für sich sprechen lassen:

„Wir reiten unsere Pferde nicht zu Tode, wir halten sie zu Tode.“ Georg W. Fink
„Unsere Pferde laufen sich nicht kaputt, sondern stehen sich kaputt.“ Michael Geitner
„Ich liebe Pferde, weil sie immer Pferde bleiben wollen, egal, wie sehr wir sie vermenschlichen.“
Bernd Hackl
„Warum werden alle anderen Tiere mit Belohnung dressiert, und ausschließlich
das Pferd wird überwiegend mit Bestrafung ausgebildet?“ Fred Rai
„Jedem Pferd in seiner Individualität gerecht zu werden – das ist die wichtigste Aufgabe des Menschen.“ Marlitt Wendt, Verhaltensbiologin
„Mit Verständnis ausgebildete Pferde sind kinderleicht zu handhaben.“ Alfonso Aguilar
„Um frei und glücklich zu leben, musst du die Langeweile opfern. Das ist nicht immer ein leichtes Opfer.“ Richard Bach
„Gewaltfreie“ Ausbildung bedeutet, dass sie im Sinne des Pferdes geschieht. Eine Ausbildung mit klarer und konsequenter Führung, allerdings ohne Schmerz und Zwang, denn die Persönlichkeit des Pferdes bestimmt das Training. Ein „gewaltfreier“ Umgang und eine stress- und gewaltfreie individuelle Ausbildung ist eine Arbeit mit dem Pferd, die dem Pferd dient und es nicht ausnutzt, sondern stärkt und zwar körperlich, geistig und seelisch.
„Erziehung ist ohne Beziehung nicht möglich, aber die Leute verwechseln Erziehung
mit Dressur.“ Martin Rütter
„An einem guten Pferd schätzt man nicht seine Kraft oder Schönheit, sondern seinen
Charakter.“ Konfuzius


Marc Robinson hat den Spruch geprägt:
„An dem Tag, an dem du die Verantwortung für dich übernimmst, an dem Tag beginnt deine
Freiheit.“
Renate Baierl ergänzte diesen Spruch noch mit:
und die Freiheit deines Pferdes.“


Die Schlüsselkompetenzen
• Klarheit,
• Entschlossenheit,
• Gelassenheit und
• Vertrauen
bilden die Grundbasis für die Arbeit mit Pferden.
Als Führungspersönlichkeit bedarf es an Pferdewissen, Motivation, Kreativität und ein Gespür für das Gegenüber und für die Freiheit in einem selbst.
„Wenn du nicht mehr willst, entlässt dich der Druck, in den dich deine Wünsche gestellt haben.
Je präziser wir etwas loslassen können, desto größer u. konkreter ist unsere innerliche Freiheit.“
Ulrich Schaffer
1. Das Loslassen
2. Das Geschehen Lassen
3. Das Überlassen

Diese Fertigkeiten erreichen wir nur im Tun. In der täglichen aufmerksamen Übung. Auch aus Fehlern – vor allem sogar aus diesen. Menschen und Pferde können ein Team bilden. Vertrauen und Sicherheit sind wichtige Faktoren. Dass die Dinge nicht gleich morgen perfekt funktionieren sollte jedem klar sein. Die kleinen Schritte zählen und die Tatsache, dass ich selbst mich immer wieder überprüfen lasse und mich ständig weiterbilde, damit ich eine optimale Basis für die Arbeit mit meinem Pferd erreiche. Gewaltfrei, Angstfrei….. Also! Ran ans Pferd und ran an meine eigenen Schwächen und Stärken. Pferde sind ein Spiegel – auch nicht immer einfach. Doch darin liegt eine große Chance! Nutzen wir diese!

Michaela Hohlstein
VFD KV-Bamberg
Vorsitzende



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 19.10.2015

Wochenbericht von Tobias Kolefe integra MENSCH:

Zurzeit mache ich immer früh als Erstes den Reitplatz sauber. Der Reitplatz hat einen eigenen weichen Belag. Den Mist muss ich deshalb woanders hinfahren. In den beiden Ställen muss der Mist immer noch bis zum Boden weggemacht werden. Das sind täglich ein paar Schubkarren mehr zum ab misten. Danach streue ich den Boden gut mit Stroh aus, damit es die Pferde schön weich haben. Es ist schon richtig kalt geworden. Ich glaube, der Winter kommt bald.



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2. Internes Hofturnier 04.10.2015
Bericht von Montag, 12.10.2015

Zum 2. Mal veranstalteten wir ein Turnier nur für unsere eigenen Schüler. Sie sollen sich in Kategorien untereinander messen können und zeigen, was Sie gelernt haben. Ein schöner Familientag bei Kaffee und Kuchen. Wenn auch dieses Jahr im Regen. Wir haben den Tag trotzdem genossen und die Besucher hatten viel Spaß dabei.

Vorausgegangen ist ein Workshop. Warum ein Turnier? Was muss man beachten? Auf was kommt es an? Dann kamen Trainingseinheiten um das Alleinereiten ohne die Gruppe zu üben. Ebenso das Einreiten und Grüßen…. Alles nicht so alltäglich. Der Tag vor dem Turnier war schon aufregend. Alle trafen sich zum Pferde waschen und einflechten. Hof aufräumen und alles sauber machen.

Dann ging es los. Alles war auf Hochglanz poliert und die Jury, Nina Russ (FN-Reiterin) und Hans Georg Sesselmann (Kutscher) richteten über unsere Teilnehmer.

Insgesamt gab es 4 Wettbewerbe. Dressur I, II und III sowie eine Trailaufgabe, die vom Boden aus absolviert wurde.

Die Kinder durften sich in Ruhe vorstellen, warmreiten und Ihre Lektion absolvieren. Danach gab es eine kurze Kritik der Jury und dann kam der nächste. Wenn eine ganze Gruppe durch war, wurde verglichen, die Noten vergeben und dann durften alle zur Siegerehrung hinein. Tolle Pokale, Medaillen und Schleifen mit Preisen gab es. Wir bedanken uns hier recht herzlich bei Reitsport Cavallino aus Bischberg für die Unterstützung!

Eines kam deutlich heraus: Kinder nannten meist den Spaß im Vordergrund der Teilnahme und das Zeigen was sie gelernt haben. Klar gab es auch die ein oder andere Träne. Aber das ist eben ein Wettkampf. Und selbst da kam eine Besucherin auf mich zu und meinte, dafür dass es hier ein Turnier ist, läuft das alles so fröhlich und harmonisch und schön ab. Das fiele Ihr wohl auf. Das hat mich soooo gefreut. Denn das sollte auch so sein.

Bis zum nächsten Mal im Oktober 2016.



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 12.10.2015

Wochenbericht von Tobias Kolefe integra MENSCH:

Zum Reiten und zum Ferienprogramm kommen immer viele Leute. Da bleibt auch mal was liegen und nun hat Theresa eine ganze Kiste mit Fundsachen aufgestellt. Jeder soll nun nachschauen, ob ihm etwas davon gehört. Was nicht abgeholt wird, soll entsorgt werden. Am Mittwoch war das Stroh am hinteren Stall leer. Zum einstreuen habe ich mit der Schubkarre das Stroh in der Scheune geholt. Am nächsten Tag war das Stroh dann wieder aufgefüllt.



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Distanz 36 km „Hexenritt am Zabelstein“
Bericht von Montag, 05.10.2015

Der Distanzritt war ein Geschenk des Himmels. Top Bedingungen und wunderschönes Reitwetter mit gesunden Pferden und einem Ablaufplan wie aus dem Bilderbuch. So etwas hatten wir noch nie erlebt.

Zu 4. starteten wir die 36 km Strecke, die es mächtig in sich hatte. Es ging rauf und zwar ordentlich. Nun… unsere Pferde und Ponys kennen das ja von zu Hause. Doch 36 km durchtraben und galoppieren ist ja auch nicht jeden Tag gefordert.

Die Tierarztkontrollen überstanden wir allesamt mit A Noten für Puls, Atmung, Schleimhäute, Beine, Sattellage, Muskeltonus und allgemeines Wohlbefinden. Ebenso wurde das Gangbild auf Lahmheit untersucht. Vor dem Ritt, während des Rittes und im Ziel. 2 Stunden nach dem Zieleinlauf dann nochmal zum Tierarzt und wieder untersuchen.

Dieser Sport ist sehr ehrlich. Der schnellste mit dem gesündesten Pferd gewinnt. Das ist doch super. Egal ob groß oder klein, Schimmel oder brauner, dick oder dünn, Bekannt oder Fremd.

Von 33 Startern sind wir 7. geworden. Was für ein Erfolg! Wir sind so stolz, mit unseren Schulpferden so tolle Leistungen erzielen zu können. Unser Atrjeu und Sammy wären noch viel weiter vorne gelegen, aber China und Odin sind noch jünger und wir mussten sie deshalb etwas schonen. Als Gruppe nimmt man Rücksicht und reitet nur so schnell wie es der schwächste Reiter oder das schwächste Pferd gut schaffen.



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Ehrenamtskette vs. Demo gegen Pferdesteuer
Bericht von Montag, 28.09.2015

Ehrenamtskette in Bamberg für die Stadt und den Landkreis

Die Carithek rief zur Ehrenamtskette und die Pferdepartner Franken e.V. kamen selbstverständlich zum Maxplatz um auf das Ehrenamt aufmerksam zu machen. Die Paten waren Andreas Starke (OB Bamberg), Johann Kalb (Landrat), Klaus Stieringer (Stadtmarketing), Weihbischoff und Konrad Gottschall (Sparkassenvorstand) waren die Paten.

Die Reden waren toll. Von Zahlen, Daten, Fakten über Menschlichkeit bis hin zum unmöglichen Verzicht auf diese Ehrenamtler war alles dabei. Wir fühlten uns sehr gerührt. Doch mit Rührung allein ist diese ganze Arbeit nicht zu stemmen. Wir benötigen Unterstützung. Und das vor allem in Form von Bürokratieerleichterung und Geld.

Das Ehrenamt wird heutzutage nicht mehr ausgeübt weil man sich aufopfert, sondern weil man eine Win-Win-Situation haben möchte. Wir können mit den alten Mustern in der Zukunft als Vereine nicht mehr bestehen. Möglichkeiten wären schon da. Gerne würde ich diese auch vorstellen.

Wir benötigen nicht nur tolle Reden und viel Lob sondern vor allem tatsächliche Unterstützung.

Es gab etwas zu gewinnen. Arbeitsleistung der Paten und Geld. Wir hatten Glück und wurden von all den vielen Teilnehmern tatsächlich mit einem Geldpreis gezogen. Johann Kalb steuerte mit seinem glücklichen Händchen 400,- Euro in unsere Vereinskasse. DANKE




VERSCHIEDENER KÖNNEN VERANSTALTUNGEN NICHT SEIN…….

Direkt ein paar Tage darauf vom Lob der Vereinsarbeit – vor allem mit dem Pferd – ab zur Demo gegen eine Wurzel des Bösen und der Kill Over jeglicher Vereinsarbeit im Pferdesport:




Demo gegen die Einführung von Pferdesteuer

In Bayern war das bisher ein Tabuthema: Pferdesteuer. Nun hatte die Gemeinde Eckersdorf bei Bayreuth diesen Tagesordnungspunkt auf der Einladung zur Gemeinderatssitzung stehen. Selbstverständlich unterstützten wir Pferdepartner Franken e.V. unsere „Nachbarn“ im Namen der VFD vor Ort. Eckersdorf geht es ums Geld. Die brauchen dringend Einnahmen. Doch sie haben gesehen dass es keine gute Idee ist und sich von der Betroffenenseite die Stellungnahmen angehört. Der Punkt ist also verschoben.

Ich selbst könnte jetzt natürlich viele Argumente bringen. Doch dann heißt es, die hat ja selbst Pferde. Deshalb lasse ich einmal anderen den Vortritt.

Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner begründet seine Ablehnung einer Pferdesteuer mit folgenden Argumenten:
- Freizeitreiten fördert die Gesundheit und die Beschäftigung mit dem Pferd hat einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen.
- Der Reitsport wird überwiegend von Jugendlichen betrieben und muss daher wie auch andere Jugendsportarten von einer Besteuerung ausgenommen bleiben.
- Die Pferdebesitzer bzw. Reiter sind meist Normalverdiener (86 % der Pferde sind Freizeitpferde) und sorgen dafür, dass die Landschaft offen gehalten und Grünlandflächen extensiv bewirtschaftet werden.
- Die Haltung von rund 130.000 Pferden, davon mehr als 102.000 Pferde in 16.225 landwirtschaftlichen Betrieben, sichert in Bayern rund 30.000 Arbeitsplätze.

Wie gesagt, ich hätte jetzt noch mehr, doch das ist gerade nicht unser Thema. Wenn also irgendwer mit „Luxussteuer“ kommt, dann sollten sich einige diese Argumente parat halten.



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Wanderritt über 2 Tage nach Kordigast - Erfahrungsbericht von Linda Meier
Bericht von Montag, 21.09.2015

Mein erster Wanderritt über 2 Tage war sehr anstrengend, aber auch hammergeil. Mit 10 Pferden und 10 Reiterinnen sind wir am Samstag, den 12.09.15 um 10:00 in Baunach losgeritten, nach Kordigast bei Lichtenfels. Als erstes haben wir die Bundesstraße überqueren müssen. Nun ging es weiter im Schritt, Trab und Galopp mit unseren bepackten Pferden zum Ebensfelder Keller, wo wir eine Pause einlegten. Leider hatte er nicht offen. Doch wir hatten ja noch unsere Brotzeit, die wir in die Packtaschen der Pferde gesteckt hatten. Nachdem wir gestärkt waren, haben wir die Pferde mit dem Wasser vom Bach getränkt. Dann ging es weiter unserm Ziel Kordigast entgegen, wo wir unsere Pferde unterstellen und wir schlafen konnten. Auf dem Weg dorthin sind wir durch Wälder, Wiesen und Dörfer geritten, sogar an der Autobahn sind wir vorbei geritten. Unsere Pferde haben alles super mit gemacht. Wie wir in Schwabthal waren, durfte ich zum ersten Mal Karte mitlesen. Es war richtig spannend immer den richtigen Weg zu finden, das wir uns auch wirklich nicht verritten. Dann um 18:00 Uhr kamen wir endlich an. Herzlich wurden wir von dem Team der Wanderreitstation empfangen. Schnell haben wir die Pferde abgesattelt und sie auf ihren Platz getan, wo sie trinken und fressen konnten. Am Abend haben wir noch was gegessen und haben alles für den folgenden Tag besprochen. Noch einen Blick zu unseren Pferden, um zu schauen das alles OK ist. Müde, aber glücklich fielen wir ins kuschelige, warme Bett.

Am nächsten Morgen um 6:30 Uhr, hieß es Aufstehen und Pferde füttern, damit sie fit für den Ritt nach Hause sind. Dann haben wir gefrühstückt. Es gab leckeren, warmen Kakao und heißen Tee und Brote mit Marmelade, Käse, Schinken und Salami. Der Zurückritt war eigentlich genauso wie der Hinritt, nur das der Keller in Ebensfeld am Sonntag offen hatte und wir uns erfrischendes Spezi und leckere Pommes kaufen konnten. Gegen 18:30 Uhr kamen wir wieder in Baunach an. Nachdem unsere Pferdchen versorgt waren, räumten wir noch unsere Ausrüstung, die wir mit hatten, auf. Das war mein Bericht über den Wanderritt, ich hoffe er hat euch gefallen.
Vielen Dank an unsere Rittführerin Theresa Schug, die uns sicher ans Ziel gebracht hat.

Bericht von Linda Meier



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Erfahrungsbericht Fohlenregistrierung beim Bayerischen Zuchtverband
Bericht von Montag, 14.09.2015

Unser Fohlen Syrdash benötigt einen Pass. Da gibt es zwei Möglichkeiten. Chipen lassen und beim Verband anmelden, dann erhält das Pferd einen Equidenpass. Oder im Zuchtbuch eintragen lassen. Dazu muss das Fohlen zu einer Fohlenregistrierung. Selbstverständlich haben wir das volle Programm durchgezogen.

Sind dem Bayerischen Zuchtverband für Kleinpferde und Spezialrassen beigetreten, haben alle Unterlagen von den Elterntieren eingereicht, die Geburtsbescheinigung und den Deckschein. Nun konnte es losgehen.

Zum Glück haben wir schon durch das Deutsche Reitabzeichen kennengelernt, dass es beim Verband der FN sehr schick und ordentlich zugeht. Deshalb haben wir uns ran gehalten. Halfter mit Straßbesatz, einflechten der Pferde, Shampoo und Glanzspray, weiße Handschuhe des Führers sowie alle gleich angezogen. Weiße Hose und gleiches Polo. Natürlich extra dafür angefertigt und bestickt. Wir waren sehr aufgeregt. Die Trensen wurden geputzt und gefettet damit ja alles passt. Das war unser erstes Mal.

Für so eine „Musterung“ geht es für die Pferde in die sogenannte Dreiecksbahn. Im Schritt von den Richtern weg und auf die Richter zu. Das Fohlen darf frei neben der Mutter laufen. Dann stellt sich die Mutter links offen seitlich gestellt zu den Richtern auf und wird bewertet. Dann im Trab 2 x um die Dreiecksbahn und rechts offen seitlich aufgestellt. Ebenso dann das Fohlen zur Musterung. Danach bekommt man Punkte und das Fohlen wird gechipt mittels Transponder und bekommt sein Brandzeichen wenn gewünscht.

Normalerweise ist alles geschmückt und festlich und hat einen feierlichen Rahmen. Wir wollten also alles richtig machen und reisten 2 Std. vorher an um uns einzugewöhnen und möglichst nicht mit unserem Unwissen aufzufallen. Da meine Stute Darakhshan in der Gelassenheitsprüfung eine 1,0 erzielt hat ist sie sehr cool. Aufgeregt aber diszipliniert und hört auf mich. Es bringt sie also nicht alles gleich in Rage. Syrdash kommt nach seiner Mutter und da ich täglich 3 x mit ihm arbeite ist er sehr gut erzogen und gelassen und hampeln nicht so wild herum wie man das häufig so sieht. Das ist zwar wild und toll aber alles andere als man sich das so wünscht als Pferdeführer.

Wir kamen an einen Stall an dem nichts los war. Zwei sehr nette Stallhelfer empfingen uns quasi mit den Worten, der Chef ist nicht da, wir wären zu früh und man wisse nichts. OK. Vielleicht war das ja der falsche Teil des Hofes und auf der anderen Seite war die große geschmückte Halle? Wir luden erstmal aus und durften unsere beiden Schützlinge in die kleine Halle stellen. Hier sah es aus wie bei uns. Irgendwie selbst gebaut, klein und liebevoll. Es standen Pylonen rum und Darakhshan und Syrdash fühlten sich gleich wohl. Na toll. Das frisch gewaschene Pferd wälzte sich gleich mal…. Aber meine Mädels polierten sie wieder auf Hochglanz. Gott sei Dank eskortierten mich Linda, Celina, Ronja und Haakon sowie Erich, mein Mann. Denn die aufgeregteste war wieder einmal ich selbst.

Nach 2 Stunden kam der 1. Richter. Sehr nett und die Ruhe selbst. Kommt denn sonst kein Fohlen? Ah… ein weiterer Hänger. Auch eine Spezialrasse. Hier ein Paso Fino. Da wir als die weitesten Gäste anreisten. durften wir als Erste starten. Die Damen vom Bayerischen Zuchtverband für Spezialrassen waren unglaublich nett und nahmen einem gleich die Aufregung. Sie nahmen bei der Mutterstute Maß und ich durfte in die Halle. Wir blieben also in dieser kleinen Halle. Keine Dreiecksbahn? Hier kann man aber nicht gut Schwung holen….

Ich könnte das Halfter dran lassen. OK. Keine Trense. Uns ist das egal. Sie läuft auch ganz frei neben mir. Auf die Richter und und wieder zurück und das ganze 2 x. Dann aufstellen und dann im Trab und wieder aufstellen. Dann Freilauf in Trab und Galopp. Leider ging das in der kleinen Halle wo die Pylonen standen und die Jury (ich wollte ja nicht vor denen zum Hilfen geben her laufen – es hätte die Sicht auf die Pferde versperrt) nicht so toll. Das Fohlen lief ständig vor der Mutter kreuz und quer und sie musste dauernd bremsen. Wieder aufstellen und zack war es auch schon vorbei. Das Urteil war Darakhshan 7,2 und Syrdash 7,3. Das sind nicht so die allerbesten Noten dachte ich mir. Die Erklärungen der Jury waren, dass die Gänge nicht so schwebend und aktiv waren und die Halsung besser sein könnte. Ebenso, dass bei dem Fohlen der Ausdruck männlicher sein dürfte und auch wenn der Hirschhals bei Achal Tekkinern rassetypisch wäre es sehr aufgesetzt wirkt. Und mehr Ausdruck wäre gewünscht.

So… das hab ich alles gehört aber nicht wirklich verstanden… das sind doch gute Sachen für Achal Tekkiner. Ich rief also bekannte Züchter an und erzählte Ihnen alles. Au weia. Da war das Geschimpfe aber groß. Achal Tekkiner haben sehr flache Gänge weil Sie weite Distanzen laufen. Das ist energiesparend und rassetypisch. Ebenso die hoch aufgesetzten Hälse. Eine entspannte Haltung zeigt von guter Erziehung. Alles gut. Die haben keine Ahnung und ich soll gleich wieder vom Verband austreten! Nun, das mache ich natürlich nicht, denn die Wahrheit liegt immer dazwischen. Jeder gibt sein Bestes und man muss sehen wie man damit klar kommt.

Das meine beiden jetzt nicht wie wilde Kriegspferde aussahen liegt an Ihrer guten Erziehung, die Sie gelassen und daher vielleicht ein wenig „gelangweilt“ wirken lassen. Vor allem in einer Umgebung die wenig spektakulär und aufregend wirkte. Eher wie bei uns zuhause. Da bläht ja keiner die Nüstern auf und spannt sich von der Schweifwurzel bis zur Haarspitze an. Ebenso habe ich mich gefragt, wie man eine Stute, die noch Milch gibt und ganz anders aussieht als im normalen Zustand bewertet. Sie ist viel massiger und vor allem auch müder und der Ausdruck sehr mütterlich. Ebenso sind die Gänge nicht so geschmeidig – die Mutterbänder müssen sich ja erst wieder erholen. Wer schon mal schwanger war, also ich selbst habe ja 4 Kinder, weiß wovon ich rede. Die eigene Fitness ist da noch lange nicht so wie erwünscht. Das spielte wohl in die Bewertung auch nicht ein. Denn letztlich hat das Gangbild die Note der Stute nach unten gezogen. Eine 6 für Gang… Gesamteindruck war 8. Aber wenn das Fohlen die Stute beim Freilauf dauernd ausbremst ist es auch nicht gut zu sehen.

Nun frage ich mich gerade, was wohl für ein Zuchttier besser ist, gute Erziehung oder gute Erscheinung? Charisma ist natürlich wichtig. In einer Atmosphäre, die dann auch Anspannung erzeugt, wie extra geschmückte Hallen und Lautsprecher usw. klappt das auch besser. Obwohl meine Stute ja auch in solchen Situation die Ruhe selbst ist. Da ich mich persönlich überhaupt nicht auskenne, werde ich also beim nächsten Europäischen Achal Tekkiner Championat meine beiden Herzenspferde nochmal prüfen lassen. Da sind verschiedene Richter aus mehreren Nationen. Dann kommt die Wahrheit ans Licht. Ich höre ja immer wieder, dass in Frankreich, Belgien oder Russland untereinander ganz verschieden gepunktet wird. Das hängt wohl immer auch von den Richtern ab, die auch Ihre eigenen Ideale haben. Spannend!!!

Bekannte Züchter haben jetzt getrennt voneinander Urteile abgegeben die zwischen 7,5 und 8,2 liegen…. Da ist ja von der jetzigen Bewertung Luft nach oben.

Meine Delegation war etwas enttäuscht, da Sie nicht das gesehen hatten was wir erwartet haben. Schicki Micki und viel Tamm tamm. Auf jeden Fall sind wir eine Erfahrung reicher und ich bin sehr glücklich, dass ich mit meinen Pferden alles machen kann überall hin kann. Ich kann mich 100 % auf sie verlassen. Das ist wunderschön.

FAZIT:
Warum tut man sich das alles an? Ich werde keine Züchterin werden und es ist auch nicht mein Bestreben meine Stute als Deckstute ein Fohlen nach dem anderen austragen zu lassen. Sie ist meine Partnerin und mein Reitpferd. Also aus Liebhaberei vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Wozu also der ganze Aufriss?

Aus einer Verpflichtung heraus. Wer ein so seltenes Tier besitzt tut das nur, weil er ein Idealist ist. Damit sollte er am Fortbestand interessiert sein. Auch, dass jeder weiß, dass es das Tier gibt und vor allem zum Austausch in Vereinen und Verbänden. Ich selbst bin davon überzeugt, wenn jeder seinen Anteil beiträgt, können tolle Dinge entstehen. Auch wenn ich nie tief in die Materie einsteigen werde, habe ich einen wichtigen Beitrag geleistet. Immer zu schimpfen nutzt nichts. Tun muss man was. Auch im Bayerischen Zuchtverband. Wie sollen die denn mehr Erfahrung sammeln, wenn man sie nicht mit einbezieht. Ebenso freue ich mich auf die Europäischen Championate und bedanke mich bei allen Achal Tekkiner Freunden, die mir jede Frage beantworten, jede Mitteilung übersetzen und vor allem geduldig meinem Unwissen begegnen. Es ist ein schönes Gefühl so kompetente und freundliche Ansprechpartner zu haben.



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 13.09.2015

Wochenbericht von Tobias Kolefe integra MENSCH:

Am Wochenende hat unser Bauer den Mist abgeholt und im hinteren Stall die Mistmatte rausgefahren. Auf der Koppel wurde Schotter verteilt, damit es nicht so matschig wird. Hoffentlich hilft das. Beim Misten muss ich jetzt aufpassen, dass ich nicht so viel Schotter mit auflade. Erich hat für das Stroh Halterungen gebaut. Wenn ich Stroh hole, kann ich das Schloss selber auf- und zumachen. Ich bin mit Silvia Bulldog gefahren und habe ihr geholfen, das Wasserfass für die Pferde wieder aufzufüllen. Das hat mir gefallen. Danke Silvia. Vielleicht können wir das wieder mal machen.



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Horsemanship mit Uwe Weinzierl und wir waren dabei!
Bericht von Montag, 07.09.2015

Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter uns. Uwe Weinzierl, derjenige, der vor 4 Jahren unsere Leidenschaft für Horsemanship (Kommunikation mit dem Pferd) geweckt hatte, kam nach Leimershof.
Selbstverständlich bewarb ich mich gleich mit Paco, der sich nicht gut verladen lässt. Rein ja aber gleich wieder raus - also er bleibt nicht im Hänger und wir können ihn nirgendwo mit hin nehmen.
Gleichzeitig hätte ich Darakhshan für Liberty (Freiheitsdressur). Allerdings hat sie ja das Fohlen bei Fuß und damit hört Sie natürlich nicht so aufmerksam zu wie sonst. Also eher weniger – denn dann auch noch in fremder Umgebung….. ob das gut gehen könnte?.
Uwe war begeistert. Fohlen bei Fuß? Gab es noch nie. Wir sollen alle kommen.
Gesagt getan. Paco wurde rüber geritten und Atreju und Samarkand begleiteten ihn als moralische Unterstützung. Darakhshan und Syrdash durften mit dem Hänger zur Show fahren.
Uwe führte mit seinen Azubis und Trainern durch einen bunten Abend bei über 80 Gästen. Kommunikation mit dem Pferd war das Thema. Wir sind Mama und Papa und das macht es dem Pferd so leicht uns zu folgen.
Ich durfte mit Darakhshan dann die Freiheitsdressur zeigen und sie hörte auch zu. Nicht immer gleich, aber für die Situation, dass sie fremd war, 4 fremde Pferde direkt daneben und so viele Zuschauer ganz nah bei Ihrem Fohlen waren, UNGLAUBLICH!!! Jeder hätte es verstanden, wenn Sie Ihren Mutterpflichten nachgekommen wäre und Syrdash beschützt hätte. Aber die 2 Rampensäue haben sich das nicht nehmen lassen dem Publikum was zu bieten. Ich bin sehr stolz auf die Beiden. Es klappte nicht wie zu Hause, doch wer erwartet das schon? Ich habe geweint vor lauter Freude! Ich glaube ich war sowieso viel aufgeregter als die beiden zusammen.
Paco war als letzter dran. Uwe sah ihm sofort an, dass das haarig werden könnte und zog ein anderes Verladepferd vor. Dünnhäutigem Publikum schlug er dann auch vor, dies in guter Erinnerung zu behalten und bei Paco dann die Halle zu verlassen. Das würde Diskussionen zwischen ihm und Paco geben. Die gab es dann auch. Letztlich konnten wir das Ziel, Klappe hinten zu... nicht erreichen. Trotzdem schaffte Uwe es, ihn in den Hänger zu bekommen und auch in Ruhe einmal mehrere Sekunden drin zu stehen um ihn dann selbst zurückzuschicken. Doch auch Uwe meinte, dass es hier nur ein Etappenziel wäre und der Abend nicht mehr hergeben könnte. Einmal von der Zeit und zum anderen wegen des Risikofaktors.
Wir selbst sind begeistert, wie toll unsere Pferde immer mitmachen. Am Sonntag nahmen wir früh vor dem Nachhauseritt noch eine Springstunde in Leimershof. Der große Außenreitplatz mit dem Parcours lässt alles Sprungbegeisterten aufjuchzen. Paco, Sammy und Atreju hatten Ihren Spaß und wir auch. Danke, Ihr Leimershofer, dass Ihr uns immer Willkommen heißt.



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Sommer Camp Intensivlager
Bericht von Montag, 31.08.2015

Unser mittlerweile 4. Sommer-Camp hat stattgefunden. Was für ein Erfolg. Es wird von Jahr zu Jahr besser. Zum einen weil die Routine kommt, zum anderen weil wir professioneller werden, bessere Gruppeneinteilungen haben, im Vorfeld viel mehr Infos einfordern und die Planungen dadurch präziser werden. Durch unglaublich viele Helfer konnten die Ausbilder hervorragende Arbeit leisten. Den Teilnehmern wurde richtig viel geboten. Unsere Pferde hatten eingeplante Pausen und dadurch auch Regenerationszeit. Das war in den letzten Jahren manchmal nicht möglich. Einige unserer Pferde waren noch zu jung um mehrere Einheiten am Tag zu laufen und somit mussten die älteren deren Job mit erledigen. Damit war dieses Jahr Schluss. Alle konnten sich die Arbeit aufteilen und somit lief alles tipp topp ab.

Sogar Syrdash, unser Fohlen hatte 2 x mit seiner Mutter einen Einsatz. Fohlenkunde… wie geht man mit einem Fohlen um – gerade für unsere Reitschüler am Hof ist das sehr interessant gewesen, denn sie müssen jedes Mal die Begegnung mit ihm meistern. Gar nicht so einfach. Das hat den meisten Achtung und Respekt eingeflößt und sie werden wohl wieder mehr Abstand zu ihm halten. Wichtig war in diesem Part vor allem aufzuzeigen, dass es keine Puppe und kein Spielzeug ist, sondern ein sehr starkes Lebewesen, dass vor Kraft strotzt und erst lernen muss, Regeln einzuhalten. Also für Kinder eher tabu. Das ist uns gelungen. Juhu.

Ansonsten war von allem alles und für alle alles dabei. Die Anfänger lernten wirklich vom Führen ab bis frei Reiten. Die Fortgeschrittenen hatten neben dem Reiten und wichtigem Aufbautraining auch neu das Verladetraining dabei. Auf was ist hier zu achten und wie gehe ich vor.

Die Tage waren lang. Von früh ab mit kurzer Mittagspause bis zum Abend. Um 18.00 Uhr begann das Kino in unserer Reithalle. Jeden Abend ein Pferdefilm. Samstags rockten wir wieder ab. Disco-Feeling vom Feinsten. Danke nochmal an Robert Wild, der uns mit Lichtern und Soundanlage einheizte.

Die 5 Tage gingen schnell vorbei und obwohl die letzten 2 Tage verregnet waren, konnte man die Teilnehmer nicht davon abhalten nach zu buchen, länger zu bleiben und genervt den Eltern nach Hause folgen. Eigentlich wollte man ja noch bleiben…. Das sind die besten Momente für uns. Alles richtig gemacht.

Wir hatten die Tagesgäste bei uns, die früh gekommen sind und abends abgeholt wurden und wir hatten die Hardliner. Die im Heulager ihren Mann standen. Tapfer tapfer tapfer….. Das sind eben Reiterhofferien vom feinsten.

Nochmals vielen Dank allen Ausbildern, Reitbeteiligungen, Helfern, Praktikanten und und und…… viel Arbeit die sich gelohnt hat. Nächstes Jahr gerne wieder!



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 31.08.2015



Wochenbericht von Tobias Kolefe integra MENSCH:

Im Augenblick ist immer Ferienprogramm auf dem Reiterhof. Da kommen viele Kinder und es ist immer etwas los. Weil ich so fleißig bin, habe ich auch einmal Bratwürste und Muffins bekommen. Da die Kinder auch ausmisten, haben sie mir bei der Arbeit geholfen. Zum Glück ist die große Hitze vorbei. Da war das ausmisten sehr anstrengend und ich war tropfnass geschwitzt. Aber ich war tapfer und habe mich von der Hitze nicht unterkriegen lassen. Mein Kollege hat zurzeit Urlaub. Mit der Arbeit komme ich gut zurecht. Ich bin sogar von Michaela gelobt worden. Micha, Du bist die Beste!



Unsere Woche mit Tobias:

Unser fröhlicher Helfer hatte 2 Wochen Urlaub. Daher auch die Berichtspause. Der Bericht wird immer mit seinem Betreuer verfasst und dieser hatte im Anschluss Urlaub. Nun gibt es die Berichte mit Tobias wieder regelmäßig. Wir wissen ja, dass viele diese lesen und werden immer wieder darauf angesprochen.

Keiner mistet so ordentlich wie Tobias. Er legt auf die Kleinigkeiten wert und das alles super sauber ist. Da fällt es einfach auf, wenn nur mal durchgegangen wird oder nur die Kinder misten oder eben mal ein paar Tage geschludert wird. Schon sind die Ecken voll, die Matratze wächst zu schnell, das Stroh ist nicht ordentlich dick drüber, die Rinnen sind nicht ausgekehrt usw….

Eben die „Kleinigkeiten“, für die unser Tobias sich täglich ins Zeug legt. Dafür hat er auch den ganzen Tag Zeit und muss sich um keinerlei andere Dinge kümmern. Und das ist gut so. Er hat seinen Aufgabenbereich. Den liebt er. Nichts ist schöner für ihn, als sich um die Pferde zu kümmern. Die Pferde lieben ihn. Jedes kommt zu ihm und lässt sich gerne kraulen. Und Tobias nimmt sich gerne die Zeit dafür. Dann wird ein Pläuschchen und eine Kuschelstunde eingelegt. Die Tiere tun Tobias gut und anders herum. Das ist wichtig und zeigt uns, dass Tobias am richtigen Platz ist. Weiter so!!!



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Praktikumsbericht von Marie Brandl
Bericht von Montag, 24.08.2015

Als ich von Micha die Nachricht erhalten hatte, ob ich ein Praktikum bei ihr machen möchte, hab ich mich so sehr gefreut. Ich konnte es gar nicht mehr bis zum Praktikum erwarten. Ich habe gedacht, dass ich dort sehr viel arbeiten muss, wie z.B. ausmisten oder Koppel ab misten. Aber so war es nicht.

Als ich ankam, begann es gleich mit dem Planen des Sommercamps, dass stattfinden sollte. Danach ging es perfekt weiter. Ich bin nämlich auf meinem allerliebsten Lieblingspferd China geritten. Besser hätte das Praktikum gar nicht beginnen können.

Fast jeden Morgen bin ich auf China zusammen mit Micha ausgeritten. An einem Mittwoch war dann das Ferienprogramm. Dort habe ich auch sehr viel gelernt z.B. wie man so etwas organisiert. Die Arbeit mit den Kindern und den Pferden hat auch viel Spaß gemacht.

Einen Tag danach hat das Sommercamp begonnen. Ich habe auch wieder Vieles mitgenommen, durch das Helfen und Halten der Stunden. Als die ganzen Kinder weg waren, ging der Alltag wieder los. Jeden Tag konnte ich mit verschiedenen Pferden arbeiten und viel lernen.

Während des Praktikums habe ich auch gemerkt, wie viel Arbeit in so einem Reitverein steckt. Denn als Reitschüler merkt man das nicht. Man kommt zu seiner Reitstunde, reitet und geht wieder. Das kann man nicht mit einem Praktikum vergleichen. Am besten haben mir natürlich die wunderschönen Ausritte auf China mit Micha gefallen. Aber im Allgemeinen hat mir alles sehr viel Spaß gemacht, denn ich liebe Herausforderung, die mit Pferden zu tun haben.

Und am Schluss möchte ich mich nochmal für diese unvergesslich schönen Wochen bei dir bedanken, Micha. Denn ich habe so viel gelernt und durfte jeden Tag viele schöne Erfahrungen mit Pferden sammeln. Diese Ferien werde ich nie vergessen. Vielen Dank für alles!


Anmerkung von uns für Marie:

Praktika unserer eigenen Reitschüler sind auch für uns tolle Erfahrungen. Zum einen lernen wir die Jugendlichen besser kennen und zum anderen ist es erstaunlich zu sehen, wie leistungsbereit die jungen Leute so sind. Denn hier zeigt sich dann auch das Durchhaltevermögen und der Einsatzwille. Wie Marie schon sagt, dass ist was anderes als zu Reitstunden zu kommen. Das Leben innerhalb der Familie und die Liebe zu den Pferden und damit das Inkaufnehmen der ein oder anderen bitteren Pille sind Lebenserfahrungen die prägen.

Wir haben viel Glück, denn wir haben Schüler, die Pferdeblut in Ihren Adern fließen haben. Das freut uns sehr, denn wir haben nun schon einige Praktikanten gehabt, denen das Pferd an sich mehr bedeutet, wie Ihr eigener Wunsch nach Reiten lernen. Das ist eine Grundvoraussetzung. Immer das Pferd in den Vordergrund stellen. Der eigene Vorteil ist dann meist größer als wenn ich alles nach meinen Wünschen einrichte. Doch die Erfahrung ist Jahrzehnte alt und von Jugendlichen erstmal zu erleben. Deshalb freue ich mich persönlich immer sehr, wenn den Erzählungen und das Vorleben als Vorbild auch Wertschätzung und Nachahmung entgegengebracht wird.

Das Camp war sehr anstrengend und auch hier haben alle Helfer tapfer durchgehalten. Selbstverständlich ist das nicht – auch das wissen wir aus Erfahrung. Der Unterschied zu Praktika im Sommer und Winter ist gravierend. Es ändert sich nicht nur die Jahreszeit sondern fast der komplette Ablauf. Andere Arbeiten fallen an und die Herangehensweise an viele Aufgaben. Wer also einmal im Sommer bei uns war, den lade ich gerne auch mal über die Winterzeit ein.

Marie, Du bist immer herzlich willkommen. Schön war es mit Dir.



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Ein Tag auf dem Pferdehof - 49 Kinder glücklich gemacht!
Bericht von Montag, 17.08.2015

Das Sommerferienprogramm am 12.08.2015 war ein voller Erfolg. Über 20 Helfer aus unseren fleißigen Reitschülern und die braven geduldigen Pferde und Ponys bescherten den 49 Kindern einen unvergesslichen Tag auf dem Reiterhof.

Pferde holen, Putzen, Satteln, Zäumen, Führen, Reiten, Ausreiten, Geschicklichkeit usw….. alles war geboten.

Wir sind sehr begeistert wie geduldig und brav die Pferde diesen Tag durchgezogen haben. Für Fluchttiere ist das nicht selbstverständlich. Weil wir wissen, dass Umsicht wichtig ist, war klar, dass pro Pferd mindestens 2 Helfer da sein müssen. So viele Kinder, die keine Pferdeerfahrung haben rund um diese sensiblen Tiere kann dann auch mal in die Hose gehen.

Doch unsere tüchtigen Reitschüler kamen gerne und gestalteten den Tag mit den Ausbildern und Reitbeteiligungen. Vielen Dank dafür! Ihr habt ganze Arbeit geleistet und damit so viele Kinder glücklich gemacht!



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Prüfungsbericht von Eila Marr
Bericht von Montag, 10.08.2015

Vor der Prüfung war ich noch ganz aufgeregt, hatte aber mehr Angst vor der Praktischen, denn für die Theoretische habe ich mich gut vorbereitet.

Dann als ich auf Djammima saß, war ich noch aufgeregter, dass spürte sie natürlich und wollte nicht antraben, aber auch weil ihr beide Hufeisen auf einer Seite gefehlt haben. Ich musste sie mit Gerte antraben, was dem Prüfer aber auch bewies, dass ich mit Gerte reiten kann.

Der Prüfer hat mich vor der Prüfung sogar gefragt, ob ich wirklich so ein großes Pferd reiten will.

Schließlich musste ich aber doch auf Püppi wechseln, mit ihr ging das Traben dann aber doch besser, obwohl es eine ziemlich große Umstellung für mich war. Erst ein ganz langsamer Takt, dann so ein schneller. Auch in das L reiten und rückwärts wieder raus reiten ging mit Püppi viel leichter, da sie deutlich kleiner ist als Djammima.

Dann als es vorbei war, war ich erleichtert, dass ich es geschafft habe und freute mich schon richtig auf die schriftliche Prüfung.

Die stellte sich dann als sehr leicht heraus, ich habe noch ein paar Körperteile mit hingeschrieben, da nicht alle markiert waren. Ich fand die theoretische Prüfung etwas zu leicht, da es nur zwei Seiten waren von dem was ich teilweise neu gelernt habe und zwei weitere Seiten, über das, was ich schon vor den Theoriestunden für die Prüfung wusste. Eigentlich hätte ich gar nicht so viel für die Prüfung lernen müssen, aber dafür weiß ich jetzt schon viel über Pferde.

Ich fand es auch toll, dass die Prüfung ganz entspannt verlief, ohne Zeitdruck oder Sonstigem und das alle bestanden haben.

Ich bin auch sehr glücklich darüber, dass der Prüfer und Silv sagten, dass sie mich später als ihre Nachfolgerin haben möchten. Außerdem hat es mich stolz gemacht, dass der Prüfer zu mir meinte, dass ich für mein Alter sehr viel weiß.


ANMERKUNG für uns an Eila:

Wir freuen uns über Deinen Fleiß. Jedem dem die Prüfung leicht fiel zeigt, dass die Ausbildung fundiert ist. Das wiederum freut die Ausbilder und ist ein Lob für sie. Dass Du bereits über Deine Wissensgrenze darüber hinaus gelernt hast ist super. Da wird Dir die nächste Stufe genauso leicht fallen. Weiter so Eila! Fleiß und Liebe zu den Pferden sind die Motoren die uns Pferdeleute antreibt.



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Praktikumsbericht von Clara Potrykus, 7. Klasse, Montessorischule Bamberg
Bericht von Montag, 03.08.2015

Mein Praktikum fand in der Woche vom 22.-26. Juni 2015 beim Reitverein Pferdepartner Franken e.V. in Baunach statt.

Meine Hauptaufgaben waren: Jeden Tag die Pferde für die Reitstunden fertig zu machen (satteln, putzen, trensen) und mich um Darakhshans (ein Pferd) Box zu kümmern. Ich habe jeden Tag ca. 10-12 Stunden im Stall verbracht. Ich mußte nicht jeden Tag hin- und herfahren, sondern durfte bei einer Reitlehrein übernachten, die gleich im Nachbarhaus gewohnt hat. Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wiederholen.

Am Montag habe ich früh um 8.00 Uhr begonnen. Wir haben einen Ausritt mit Touristen gemacht. Danach habe ich die Box für das Fohlen Syrdash fertig gemacht. Das Fohlen kam vom Tierarzt zurück. Ich habe die Halle bewässert und die Pferde für die Reitstunden fertig gemacht.

Am Dienstag war wieder ein Ausritt am Morgen. Wie jeden Morgen habe ich Darakhshans Box gemacht. Ich habe Heu und Stroh gebracht und ausgemistet. Michaela, die Besitzerin des Reitstalls hat mir während des Reitens verschiedene Sachen erklärt. Im Anschluß habe ich wieder die Pferde für die Reitstunden fertig gemacht.

Am Mittwoch habe ich Darkhshans Box gemacht und die Trensen von unseren Pferden gefettet. Zwischendurch habe ich bei Uli, einem Trainer, zugesehen. Er kommt regelmäßig, um die Reitlehrer und Schüler zu trainieren.

Am Donnerstag habe ich die Box von Darakhshan und ihrem Fohlen sauber gemacht, die Halle bewässert und beim Misten geholfen und Mückenschutz gespritzt. Um 16.00 Uhr bin ich mit Michaela zu einer Unterrichtseinheit nach Gut Leimershof gefahren. Dort habe ich bei der Reitstunde zugesehen und mir wurde das Verladen von China gezeigt.

Am Freitag habe ich die Box von Darakhshan und ihrem Fohlen sauber gemacht, in den Stallungen und auf dem Platz Mückenschutz gespritzt und die Halle bewässert.




Bericht von uns für Clara:

Fleißig und motiviert startete Clara Ihr Praktikum. Pausen und Essen mussten wir täglich erzwingen, denn nichts sollte Sie von Ihrem Stall abhalten. Unermüdlich half Sie überall und war interessiert bei allen Dingen. Gerne erklärten wir alles und nahmen uns die Zeit dafür. Der Alltag hat viele Aufgaben und wir waren heilfroh so ein talentiertes Pferdemädchen bei uns zur Unterstützung zu haben. Clara reitet schon lang und regelmäßig bei uns. Doch so eine Woche Pferdehof ist schon was anderes als 1 x die Woche in paar Stunden kommen. Das hat Clara schnell gemerkt. Man benötigt viele helfende Hände von früh bis spät. Wenn man Glück hat sind welche da. Wenn nicht muss man alles alleine stemmen. Denn wer Tiere versorgt kann nichts liegen lassen. Trotzdem hat Clara die Woche noch mehr motiviert sich den Pferden in Ihrem Leben zu widmen. Ein erfüllender wenn auch anstrengender Job.



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Fohlenprojekt – Syrdash Teil 3
Bericht von Montag, 27.07.2015

Es war soweit. Am späten Mittag verließ er das erste Mal den geschützten Stall. Über einen großen Baumstamm musste er klettern um in den Auslauf zu kommen. Dieser wurde fohlensicher verbrettert, damit er nicht durchschlupfen kann und sich somit verletzen würde.

Gesagt, getan…. Er kletterte mit Hilfe darüber und stand auf einmal den ersten Pferden aus der Herde gegenüber. Was für ein Moment. Die Pferde waren völlig erschrocken. Püppi sprang als erstes zurück und war ganz baff. Samarkand und China und Nalfa drängten sich an den Zaun. In dem Moment wurde mir bewusst, dass die Herde tatsächlich nichts aber auch gar nichts von der Geburt mitbekommen hatte. Deshalb war auch alles so ruhig und wie immer. Der Kleine schaute ganz verdutzt zu seiner neuen Familie und die Familie drängte sich dicht an dicht an den Zaun. Die stolze Mutter Darakhshan schickte ihr Fohlen immer wieder Richtung Zaun und stupste ihn richtig an wenn er zurück wollte… so in der Art: „Seht her was ich tolles gemacht habe“… es war unglaublich ergreifend wie sie sich bemühten ihn anschnüffeln zu können. Doch dafür war es uns zu früh.

Und nicht zu Ende gedacht kam auch schon Janka an den Zaun. Janka hatte bereits ein Fohlen und dann rastete sie total aus. Sie wollte mit aller Gewalt zum Fohlen. Dazu muss man wissen, dass Janka sehr rangniedrig ist und immer weg läuft wenn es brenzlig wird. Sie darf nicht mit ans Futter wenn die ranghöheren da sind usw. Doch auf einmal wurde Sie zur Löwin. Sie prügelte alle weg – selbst den Herdenchef. Alles war Ihr egal. Sie musste zu dem Fohlen. Mit der Brust warf Sie sich ständig gegen den Zaun und mal ehrlich, wenn ein Pferd wohin will, dann wird ein Bretterzaun es nicht aufhalten. Fast panisch holten wir Halfter und wollten Sie weg führen in den anderen Stalltrakt. Doch das lies Sie nicht mit sich machen. Sie riss sich los und stürmte zurück. Wir hatten schon leichte Anflüge von Panik bis mein Mann Sie den ganzen Weg rückwärts schickte– also tatsächlich im Rückwärtsgang bis zu einem sicheren Trakt, wo Sie sich erstmal beruhigen konnte.

Uff…. Man rechnet ja echt mit allem doch das war schon gewaltig. Version 1 könnte sein, dass Sie unbedingt das Fohlen haben wollte, Version 2 aber auch, dass Sie der Erstlingsmama helfen wollte. Beides passiert in freier Wildbahn. Entweder klauen die Stuten sich auch mal Fohlen oder Sie wollen einfach unterstützen. Die guten Tanten quasi.

Nun, es kam nichtmehr weiter vor. War nur der erste Moment. Seitdem pilgern die Pferde immer am Zaun auf und ab und weichen zum Teil nicht weg. Ein großer Wunsch entstand in der Herde zum Fohlen zu dürfen. Sehr herzig. Doch das war uns viel zu gefährlich. Der Kleine ist ja noch so wackelig und die Herde schon auch heftig und nicht so viel Platz und wenn die sich jagen…. Ne ne ne. Die sollen auf der großen Sommerkoppel zusammen kommen und sich beschnuffeln. Schritt für Schritt.

So ging unser erster Tag langsam zu Ende. Immer wieder aufstehen und saufen, überall streicheln, Halfter an und ab und wieder schlafen.

Am zweiten Tag war er schon munterer und gut unterwegs. Wir übten gleich wieder Halfter an und ab und anfassen und Hufe heben. Schließlich kam in 10 Tagen der Schmied und da muss das klappen. Das ist das wichtigste für den Hufschmied, dass die Pferde das von Anfang an lernen und nicht rumzappeln. Fohlenhufe müssen gleich von Beginn an beobachtet und gepflegt werden. Also ein wenig nachraspeln um evtl. Fehlstellungen vorzubeugen.

Dann ging es auch schon mal auf die Koppel. Halfter verbindet Syrdash gleich mit Spaziergängen und freut sich drauf. Das ist ein guter Anfang. Halfter = Aktion und was Schönes. So muss das sein. In den darauffolgenden Tagen kam er gleich immer zu mir, wenn er das Halfter gesehen hat. Da geht einem echt das Herz auf. Von Anfang an lernte er dabei ruhig zu stehen bis es angelegt und eingehakt ist und ebenso beim ab nehmen. Warten und Geduld haben. Das ist an manchen Tagen nicht so leicht gewesen, aber er hat es ganz schnell gelernt und ist ganz brav.

Alles so weit so gut. Also können doch die ersten Tanten mal mit auf die Koppel. Zuerst entschied ich mich für Nalfa. Eine erfahrene Fjordstute, die schon Fohlen großgezogen hat und immer alle Neuankömmlinge in der Herde adoptiert. Deshalb nennen wir sie liebevoll Oma.

Darakhshan schlug Nalfa gleich weg und Nalfa duldete es und hielt Abstand. So war es mit jeder weiteren Stute die wir dazu stellten. Keiner durfte sich nähern. Mit den Wallachen war es noch schlimmer. Die wollten schon gar nicht mehr dazu, denn ihnen war es unheimlich mit Mutter und Kind. Sie liefen immer zum Tor so nach dem Motto „Hol mich raus… bring mich hier weg.“ Sehr lustig. Nix… da muss man durch. Mit gefangen, mit gehangen.

Doch ich merkte immer mehr, dass es nichts bringt einzelne Pferde dazu zu stellen. Die Mutter kann sie immer wegschlagen. Also stellte ich auf einen Schlag einfach mal 4 – 5 Pferde dazu. Aha….. nun ging das nicht mehr. Es war zwar Stress für die Mutterstute, aber auf einmal bewegte sich was. Die ein oder andere durfte dann auch mal hin und schnuffeln. Sehr süß.

Ebenso nutzten wir schon die Gelegenheit und führten nicht nur vom Boden sondern auch per Pferd – nennt sich Handpferdreiten. Syrdash soll von Anfang an lernen bei den Ausritten dabei zu sein. So lernt er alles schon einmal spielerisch kennen. Autos, Bodenunebenheiten, Planen, Wohngebiet usw….. Die Leute die mich in Baunach mit ihm immer spazieren sehen finden das lustig und süß. Oft sehe ich auch, dass Sie Ihre Hunde animieren nicht zu bellen und artig zu sein.

Ihr lieben Baunacher… Wenn Ihr mich mit dem Fohlen seht dürft Ihr so weitermachen wie immer. Die Hunde bellen, den Regenschirm aufspannen. Den Rasenmäher anschmeißen. Denn wir sind im Training. Lebensfähig muss er werden. Danke, dass Ihr immer so viel Rücksicht nehmt. Das ist super, wenn wir mit den Schülern unterwegs sind. Vor allem mit den Ponys und Kindern. Ihr macht häufig den Motor aus und haltet viel Abstand. Das ist toll und wir freuen uns darüber. Bei dem Fohlen wollen wir ein wenig Abhärtung. Also ganz normaler Umgang quasi. Das macht ihn irgendwann zu einem verlässlichen und mutigen Partner für uns Reiter.

Und wie es mit unserem Fohlen, das gefühlt schon doppelt so groß ist wie am Tag der Geburt alles erleben, lest Ihr im nächsten Teil…



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Erfolgreiche Prüfungen Juniorpässe und
31 Prüflinge stellten sich der Herausforderung des Abzeichens

Bericht von Montag, 20.07.2015

Gerne überlasse ich diese Woche das Schreiben unseren Mitgliedern. Der Erfahrungsbericht über die Junior-Prüfung lesen Sie dann in der nächsten Ausgabe.

Mir bleibt es nur mitzuteilen, dass unser Ausbilderteam sehr stolz auf unsere Schützlinge ist. Alle Prüflinge haben bestanden und bekamen volles Lob vom Prüfer, Reinhard Schaller, der uns sein ganzes Wochenende geopfert hat.

Eine lange Ausbildungszeit ist dem vorangegangen und hat gerade in den letzten Wochen für Zitterattacken gesorgt. Manchmal lagen die Nerven blank und es war am Ausbilderteam, dafür zu sorgen, dass alle gut vorbereitet in die Prüfungen starten.

Schön, dass Ihr Euch so gut vorbereitet habt und uns Ausbilder stolz machen konntet.

Persönlich möchte ich mich bei meinem Ausbilder-Team und den Reitbeteiligungen bedanken, dass die Reitschüler jeden Tag aufs Neue so hervorragend betreut und zu sattelfesten Reitern ausbildet werden. Das Gleiche gilt auch für die Pferde, denn die müssen auch korrigiert und weiter gefördert werden um den Job mit den Schülern gut zu überstehen und weiter daran wachsen zu können. Danke an alle Eltern, die viele Fahrdienste übernehmen und auch Geld investieren in dieses wertvolle Hobby. Danke an alle Helfer und Lisa Wiltschka, die im Hintergrund viel Büroarbeit dafür leistet.

Wir alle sind mächtig stolz auf unsere Prüflinge und Pferde! Weiter so!


Erfahrungsbericht von Vera Mainardy und Christine Dumsky, die erfolgreich den Geländereiter absolviert haben. Ebenso haben die Kinder Lisa Mainardy und Annkathrin Dumsky Ihre Juniorpässe II bestanden!:

Prüfungen
Das Wochenende am Stall war für die meisten sehr aufregend. Am Samstag waren die Jüngeren gefordert. Sie nahmen an den Prüfungen für den Juniorpass I-III teil. Hier war Verhalten am Pferd, Kenntnisse über das Pferd und natürlich reiterliches Können gefragt. Aber auch gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortung für sich, andere und das Tier waren dem Prüfer wichtig.

Auch eine schriftliche Prüfung musste abgelegt werden. Trotz Lampenfieber bestanden alle hervorragend und die Freude war nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern, Ausbildern und Helfern riesengroß!

Am Sonntag waren dann die Jugendlichen ab 14 Jahren und die Erwachsenen an der Reihe. Gleich früh machten wir unsere Pferde fertig, um in der Dressur zu zeigen, was wir in den letzten Jahren (und ganz intensiv in den letzten Wochen) gelernt hatten: Hinterhandwendung, Schulterherein, Viereck verkleinern/vergrößern… Mittags wurden dann 17 Pferde gesattelt und für einen längeren Geländeritt bepackt. Was für eine Aufregung! Haben wir alles dabei? Erst Hilfe für Mensch und Pferd, Falteimer zum Tränken der Tiere, Wasser für uns, Regenjacken? Sind die Satteltaschen richtig befestigt? Wer hat ein Handy?

Endlich konnte es losgehen, wobei unser Prüfer Reinhard Schaller vom VFD immer wieder unser Wissen und Verhalten beim Reiten in der Gruppe und im Gelände forderte. Darf man einfach quer durch den Wald reiten? Und dieser schöne Fußgängerweg, den könnten wir doch auch benutzen, oder? Nach einer Rast auf den Leichts Keller in Kemmer ritten wir wieder zurück, aber nun mussten wir Erste Hilfe am Menschen leisten und später ein verletztes Pferd behandeln. Zum Glück war aber alles nur inszeniert, diente der Übung und alle erkannten, wie wichtig es ist, im Notfall richtig handeln und helfen zu können.

Zurück am Stall, erst einmal Pferde versorgen und dann ging der Prüfungsstress erst richtig los. Die Theoretische Prüfung für Pferdekunde I und Geländereiter musste noch geschrieben werden. Also noch einmal volle Konzentration und los ging es… Aber dann, endlich geschafft, alle bestanden!

Erschöpft, erleichtert und glücklich konnten wir unsere Urkunden entgegennehmen! Was für ein Wochenende!

Natürlich wäre dies alles nicht möglich gewesen, ohne den vielen Helfern und unseren Ausbildern, die viel Zeit geopfert haben, immer Geduld für uns aufbrachten und manchmal wirklich ihre Mühe mit uns hatten!

Vielen Dank Silv, Jenny, Nicola, Nina, Theresa und Micha!

Danke auch noch einmal an unseren Prüfer, Reinhard Schaller, der uns sicher und freundlich durch dieses aufregende Wochenende führte.



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Rund um das Thema Sattel
Bericht von Samstag, 18.07.2015

VFD-Treff Kreisverband Bamberg am 17.07.2015 auf Gut Leimershof

Vortrag von Herrn Norbert Drechsler

Rund um das Thema Sattel

Norbert Drechsler, Pferdewirtschaftsmeister und so viele weitere Qualifikationen, dass es zu lang wäre, dass alles aufzulisten, eröffnete seinen Vortrag über das „leidige“ Thema Sattel.

Welcher Pferdebesitzer kennt das nicht. Sättel bedeuten Geld – vor allem auch Lehrgeld. Das haben wir alle schon bezahlt.

Norbert Drechsler hingegen erklärte genau, welche Möglichkeiten heutzutage dazu dienen, uns die Risiken so klein wie möglich zu halten. Dazu hat er viele Beispiele parat gehabt. Verschiedenste Sattelmarken und deren Vorzüge. Sattelbäume und der Unterschied zu „alten“ und „neuen“ Bäumen. Warum ging es früher, dass ein Sattel auf das eine Pferd gelegt wurde und zack auf das ander? Auch, warum die Pferde alle „kürzer“ werden und worauf deshalb zu achten ist.

Früher waren die Wirbelkanäle alle sehr weit und die Trachten oder Kissen sehr dick und breit; die Pferde länger und dadurch die Auflagefläche einfach sehr groß. Das veränderte sich alles im Laufe der Zeit. Die Sättel wurden punktueller und damit natürlich die Chancen zu drücken oder falsch zu liegen höher.

Nun kommen wir wieder darauf zurück, die Wirbelkanäle breiter zu machen, denn der Sattel soll natürlich auf der Muskulatur liegen. Das Schulterblatt muss frei rotieren und der Baum dem Pferderücken entsprechen. Also mit Schwung oder ohne. Das ist super wichtig, damit nicht punktuelle Belastung erfolgt.
Der Widerrist muss frei sein und darf nicht gedrückt werden.
Ebenso wenig der Trapezmuskel durch die falsche Kammerweite.
Die Winkelung der Schulter und die Breite des Pferdes hinter dem Schulterblatt sind unbedingt zu beachten.

Ein Apell ging an alle Reiter: Schult Euch selbst! Investiert Euer Geld in Reitunterricht und Sitzschulung. Denn korrektes Reiten mit einem ausbalanciertem Sitz, ruhigem Schenkel und kontrolliert exakten Hilfen erleichtert dem Pferd die Arbeit unter dem Sattel am meisten!
.
Wie ist der Widerristverlauf hinter den Schulterblatt und der Verlauf nach vorne zum Hals?
Oder nach hinten zum Brust- und Lendenwirbelbereich?
Der Lendenwirbelbereich zur Hüfte?
Die Rippenwölbung und der Verlauf der gesamten Oberlinie des Pferdes?
Der Gurtlagenbereich und der Unterlinienverlauf des Pferdes?
Die Ansätze und die Ausprägung der verschiedenen Muskeln?
Ist der Sattel zu lang?
Passt der Schwerpunkt?

Zu lang darf er auch nicht sein und vor allem muss er dem Reiter auch passen. Steigbügelaufhängung, Sattelgurtlage, flache Sitzkissen…. Viele viele Punkte sind wichtig, damit unser Partner Pferd uns tragen kann ohne auch noch Defizite zu haben. Denn wir wissen alle, dass das Pferd nicht dazu gebaut ist einen Menschen auf seinem Rücken zu tragen. Dazu muss die Muskulatur des Pferdes – vor allem die Bauchmuskulatur und die Oberlinie, also der obere Nackenmuskel und das Nackenband sowie der Rückenmuskel gut trainiert sein.

Ein weiterer kleiner aber wichtiger Punkt ist auch, dass der Sattelgurt dann so sitzt, dass die Schnallen nicht am Ellbogen reiben usw.

Defizite können sein:
Rückenschmerzen, Atrophie des Muskels.

Ein gut passender Sattel schützt nicht vor reiterlichen Fehlern und schlechten Haltungsbedingungen. Da kann der Sattel noch so gut sein und das Pferd hat die gleichen Symptome. Überforderung und falsche Unterlagen sind ebenso No Go´s.

Wozu brauchen wir eigentlich Sättel?
Der Rücken soll entlastet und das Reitergewicht und das Gepäck gut auf die Fläche verteilt werden.
Die Sattelkonstruktion soll weder das Pferd noch seine Bewegung behindern.
Dem Einsatzbereich und dessen Anforderungen soll er gerecht werden.

Für was sind wir Pferdebesitzer denn verantwortlich?
Die Gesundheit unseres Pferdes, Sein Wohlergehen und eine artgerechte Haltung. Auf „richtiges Reiten“ ist Wert zu legen und auf passendes Reitzeug zu achten.

Das alles sollten ethische Grundsätze sein!

Wir wissen ja… wenn ein Trainer, Hufschmied oder Tierarzt kommt ist häufig der erste Satz: „der Sattel passt nicht!“.

Doch welche Punkte sind denn alles wichtig, damit es dem Pferd gut geht? Checkliste:
• Fütterung
• Haltung
• Umgang
• Medizinische Versorgung
• Wellness (z.B. Beine kühlen)
• Reitweise
• Zäumung
• Passender Sattel
• Hufschutz und Pflege
• Entwurmung
• Impfung
• Zahnkontrolle


Da spielt der Sattel also als Puzzelteilchen eine Rolle. Eine wichtige Rolle. Deshalb sollte man diese wichtigen Einschätzungen auch einem Fachmann überlassen. Norbert Drechsler ist einer von Ihnen und bei uns in der Region als Experte direkt vor der Haustür. Neben jahrzehntelanger Erfahrung hat er auch ein Messverfahren, dass es ihm ermöglicht, sein geschultes Auge nochmals zu unterstützen. Das zeugt von absoluter Professionalität.

Nach dem theoretischen Teil folgte der Praktische. Auf Gut Leimershof wurden wir von den Pächtern Astrid Büchel und Markus Möller wie immer, freundlich willkommen geheißen. Ihr Pferd Jules stand uns als „Opfer“ zur Verfügung und wir machten gemeinsam eine Exterieurbeurteilung. Danach ging es an das „geschulte“ Auge, einer Sattelprobe und danach an das Messverfahren, dass dann den Eindruck nochmals unterstreichte.

Es ist ja wirklich unglaublich, dass die Pferde nicht nur eine natürliche Schiefe haben (meist von hinten rechts nach vorne links), sondern, wie in dem theoretischen Vortrag von Norbert Drechsler erwähnt, auch asymethrische Schultermuskulaturen vorhanden sind. Tatsächlich! Was da allerdings erforderlich ist, sollte jeder Norbert Drechsler selbst analysieren lassen.



Resümee:
Wir alle wissen schon viel über Sättel und Pferde. Norbert Drechsler weis noch mehr. Wer auch immer zweifelt, sollte sich Beratung holen. Das Pferd ist nur so gut wie sein schlechtester Huf. Danach sollten wir direkt auch die Checkliste durchgehen. Die Sättel alle 6 Monate kontrollieren lassen und dadurch ausschließen, dass unser geliebtes Pferd Schaden nehmen könnte. Wenn wir es durch Rückenschmerzen oder atrophierten Muskeln sehen ist das Kind schon in den Brunnen gefallen…



Bericht von Michaela Hohlstein, Kreisverbandsvorsitzende Bamberg



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Fohlenprojekt „Syrdash“ – wie alles begann… Teil 2
Bericht von Montag, 13.07.2015

Die meisten Pferde waren auf Wanderritt und im Stall gähnende Langeweile. Eigentlich perfekt zum abfohlen. Wir beobachteten Darakhshan genau und die Milch lief auch schon aus dem Euter, obwohl noch 2 Wochen Zeit wäre. Am Abend vom Pfingstsonntag war Sie unruhig und hob immer den Schweif….. Ich habe gleich die Tierärztin gerufen was das sein könnte. Alles, meinte diese…. Kann losgehen oder noch 2 Wochen dauern.

Dann riefen die Mädchen an. Ich muss Pferde tauschen. Jetzt? Jetzt will ich bei meinem Pferd bleiben. Na was soll´s. Also Hänger geschnappt und losgefahren. Als ich zurück war waren die Symptome weg und Darakhshan stand friedlich in Ihrem abgetrennten Abfohlstall.

Ich wollte im Stall schlafen, doch Erich meinte, das könnte ich die nächsten 2 Wochen nicht machen und es sieht jetzt ja nicht so aus als würde es los gehen. Am Pfingstmontag in aller Früh um 5.30 Uhr – wie immer, lief ich in den Stall. Sie stand einfach da und ich dachte OK… doch nix gewesen. Die verbliebene Herde war ruhig. Normal müsste ja Rabatz sein und Aufruhr. Alles friedlich. Umso näher ich dem Stall kam umso mehr musste ich die Luft anhalten. Es war ein kleiner dunkler Fleck im Stroh. Das wird doch nicht???? Oh mein Gott…. Das wird doch nicht das Fohlen sein?

Ja… da lag es. Einfach so…. Ich begrüßte meine Stute und erkannte, dass Sie scheinbar wohlauf ist. Sie stand recht relaxed da. Dann ging ich gleich zu dem Häufchen neues Pferd das da im Stroh lag. Trockengeleckt, schlafend, Haut und Knochen…. Lebt es? Es sah nicht so lebendig aus ehrlich gesagt. Wie lange liegt es schon? Alles gut gegangen? Muss es nicht gleich trinken? Mir schoss alles durch den Kopf. Nur die Ruhe bewahren dachte ich. Ruf ich jemand an? Nein. Ich atmete tief durch. Ich wollte diesen Moment bewusst jetzt für uns Drei. Nur keine Panik.

Also kniete ich mich zu dem Wunder der Natur. Ich erzählte ihm wer ich bin und dass es herzlich willkommen ist. Wusste ja nicht ob Stute oder Hengst deshalb „Es“. War mir auch egal in dem Moment. Hauptsache gesund wie das eben so ist. Ich streichelte es und fasste es überall an. Viele Minuten hielt ich so inne und gab ihm durch meine Erzählungen das Gefühl, dass er hier zu Hause ist und wir seine Familie sind. Es einmal von mir geritten wird und wir ein Top Team werden. Aus den Augenwinkeln erkannte ich die Nachgeburt und im Stall sah auch alles OK aus. Also ist die Geburt wohl ordentlich verlaufen.

Was hört man nicht alles…. Die Stuten schlagen die Fohlen weg oder haben keine Milch usw. Ich habe täglich mit der Mutterstute geübt. Immer ans Euter gefasst und auch mal dran gezogen so dass die Berührungen für Sie nichts Unbekanntes sind.

Dann schritten wir zur Tat. Aufstehen Du süßer Fratz. Du musst trinken. Wenn ich nicht viel weiß über Geburten, aber die Fohlen müssen in den ersten Stunden trinken und das Fohlenpech ausscheiden. Das ist super wichtig und ich wusste ja nicht wie lange es so schon da lag. Es sah ja nicht sehr lebendig aus ehrlich gesagt. Vielleicht hat es ja schon probiert aufzustehen und es hat nicht geklappt? Wer weis das schon.

Also munterte ich das Häufchen Elend auf sich zu bewegen. Ach herrje. Tatsächlich zuckte es rum und fiel mit seinen Gräten ständig wieder um. Der Boden war ja so tief eingestreut was in dem Fall super kontraproduktiv war. Dann stütze ich es so gut ich konnte und versuchte ihn zur Mama zu bucksieren. Zum Glück ist Darakhshan die beste Mama der Welt. Ganz selbstverständlich blieb sie stehen. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass als ich kam, folgende Sprechblase aus Ihrem Gesicht zu lesen war. „Gott sein Dank, da kommst Du. Schau mal….. heute ist was passiert. Da liegt was und wie geht es jetzt weiter?“ Ratlosigkeit. Das Gesicht sprach Bände. Wer mein Pferd und mich kennt weis, dass sie immer wiehert wenn ich komme und wir eng verbunden sind.

Sie stand und ich versuchte das Maul zum Euter zu bringen. Nicht so einfach aber es klappte und sie ließ es trinken. Uff….. keine Katastrophen… es war zu schön um wahr zu sein. Nun spitzte ich einmal um zu sehen was es wurde. Ein Hengst. Dann krachte er zusammen und schlief in meinen Armen auf meinem Schoß. Das war übrigens dann auch schon der Tagesablauf. Ich saß den ganzen Tag im Stall und kuschelte ihn oder achtete darauf dass er ständig trinkt. Ich erzählte ihm die tollsten Geschichten von seiner Herde und seinem zukünftigen Leben. Das ist eine wichtige Prägung dachte ich. Der Mama machte ich die tollsten Komplimente und fütterte und massierte sie. Als Mama von 4 Kindern weis ich wie man sich nach Geburten fühlt.

Dann nahm ich mein Handy und rief meinen Mann an. „Er ist da….“ Mehr war nicht nötig. Ich schickte das Foto an die Mädels und unseren engsten Kreis. Alle waren super erschrocken weil er so „unlebendig“ aussah, dachten aber wenn ich nicht völlig ausflippe wird schon alles in Ordnung sein.

Sofort nach dem Trinken legte ich ihm das Halfter an. Er war ja noch relativ wehrlos am ersten Tag. Wenn er wach wurde, machte ich es wieder ab. Er lernte also sofort, dass das Halfter zu seinem Leben gehört und der Mensch es anmacht und abmacht und das alles gut ist. Überall fasste ich ihn an und deckte ihn mit etwas zu und wieder auf und drückte an seinen Beinen und Hufen und langte ins Maul und in die Ohren. Damit er gleich weis, dass alles gut ist und er sich nicht fürchten muss.

Er torkelte wie betrunken in diesem Stück Stall herum. Dann, nach ca. 3 – 4 Stunden wurde das schon stabiler und am späten Mittag traute er sich bereits in den Auslauf. Dazu musste er aber über einen Baumstamm – da half ich lieber mal. Und jetzt kommt was ganz irres. Die Herde sah ihn…. Und wie die Geschichte weitergeht, erfahren wir im nächsten Bericht.



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Prüfung Deutsches Reitabzeichen auf Gut Leimershof
Bericht von Montag, 06.07.2015

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung. Wir Pferdepartner haben unseren Dachverband. Die VFD. Doch wir werden immer größer und blicken auch über den Tellerrand hinaus. Die GHP (Gelassenheitsprüfung) war uns so wichtig, dass wir der FN, dem anderen Dachverband beigetreten sind. Nun wollten wir uns auch im neuen Dachverband präsentieren. Also nichts wie ran an das erste Abzeichen.

Gar nicht so einfach. Allein die Ausrüstung. Alles muss tipp topp sein. Standards erfüllen und auf den Punkt passen. Das kennen wir nicht. In Leimershof wurde ich zum Kurs gut aufgenommen. Im Nachhinein meinten alle ich käme aus einer anderen Welt und hatten Bedenken ob das klappen kann. Mit unseren Ponys quälte ich mich durch die Übungstage mit mehr oder weniger Erfolg. Es war recht gemischt. Mal war alles super und dann wieder nicht. Unsere Reitweise ist doch anders und die Umstellung mal schnell in 6 Wochen zu schaffen wohl nicht so einfach - für den Reiter noch eher wie für das Pferdchen.

Wir gaben unser Bestes - wie immer. Wir versuchten einen Weg zu gehen, der uns nicht verbiegen ließ aber trotzdem die Standards erfüllt. Mit China in der Dressur und Atreju im Springen klappte das auch. Auf was da alles Wert gelegt wird..... einige Dinge sind nicht so praktikabel für mich aber viele andere Dinge habe ich als Bereicherung mitgenommen. Wir lernen immer mehr dazu und meine Idee, dass ein Freizeitreiter der ein wenig ambitioniert ist, auch auf einem Turnier starten kann ohne sich zu blamieren scheint aufzugehen. Wir werden weiter üben und die Leimershofer mit unserer "anderen" Art beglücken :-) Die freuen sich schon ... hi hi hi.

FAZIT: Es lohnt sich immer ins kalte Wasser zu springen. Mutig voran und sich selbst treu bleiben. Kritikfähig sein und sich Unterstützung holen. Nichts ausschließen nur weil es anders ist, sondern Mittel und Wege finden, dass es zusammenpasst. Es gibt immer einen Weg…. Schön, dass ich immer auf Menschen stoße, die sich meiner annehmen und die sich bereit erklären mich aufzunehmen und genau dieses Stück Weg meine Begleiter sind. Ebenso danke ich meinem Team….. auch wenn sie oft nicht verstehen warum ich was tue. Trotzdem bekomme ich alles Vertrauen und im richtigen Moment auch alle Liebe und Zuspruch genau dann wenn ich selbst ins Wackeln komme. DANKE!!!

Danke an alle, die uns hier wieder unterstützt haben. Von allen Seiten kam Zuspruch und Hilfe. Ich freue mich auf das nächste Reitabzeichen und bleibe am Ball!



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 06.07.2015

Wochenbericht Tobias Kolefe, integra MENSCH:

Mit dem neuen Belag ist der Reitplatz sehr schwer auszumisten. Der Verein hat das jetzt geändert. Nun kommt der Mist vom Reitplatz nicht mehr auf den Misthaufen sondern in einen extra Container. Das ist viel einfacher für mich, jetzt komme ich gut zurecht. Unser Fohlen war letzte Woche beim Tierarzt. Nun hat es einen Verband am Fuß und darf nicht auf die Koppel. Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser. Diese Woche hatte Erich 60. Geburtstag. Ich habe ihm auch etwas geschenkt. Wir haben ihm alle gratuliert und mit Sekt angestoßen.


Unsere Woche mit Tobias:

Zum Glück steckt Tobias die Hitze gut weg. Wir alle achten darauf, dass er ständig Pausen einlegt und trinkt. Es ist anstrengende Arbeit und in der Sonne muss man sich schützen. Gerade Tobias ist anfällig mit dem Kreislauf. Toi toi toi….. bisher alles gut.
Unsere Geburtstage zelebrieren wir immer. Es gibt ausgiebig Ständchen, kleine Geschenke und vor allem Dicke Drücker. Dann trinken wir Sekt und essen Kuchen. Herrje ist das ein tolles Leben!





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Fohlenprojekt: Syrdash *25.05.2015
Bericht von Montag, 22.06.2015

Unser Fohlenprojekt geht weiter…. Wir haben vor 5 Jahren ein Projekt gestartet. Das Fohlenprojekt. Unser Paco kam mit Mutter Janka mit 3 Monaten zu uns. Eine enorme Aufgabe kam auf uns zu. Das Absetzen von der Mutter nach 6 Monaten und dann die Erziehung des jungen Kerls. Meistens hat er uns alles abverlangt was in unserer Macht stand. Und trotzdem sind wir die 5 Jahre miteinander gegangen und er wird mehr und mehr zu einem Reitschulpferd. Mittlerweile hat er bereits Fans weil er so toll zu reiten ist. Viel Arbeit. Täglich über jetzt 5 Jahre stecken da drin. Nebenher haben wir eine damals 2 jährige, zwei 3 jährige und dazwischen eine 1 jährige ausgebildet, die alle im Schulbetrieb integriert sind und einen tollen Job machen.

Ein Jungpferd auszubilden ist das eine. Ein Fohlen aufzuziehen das andere. Wir haben vor vielen Jahren bereits den Wunsch gehabt ein Fohlen direkt mit der Trächtigkeit der Stute zu begleiten. Hierfür wurde Darakshshan unsere Jungstute 4 jährig gedeckt. Bereits die Zeit der Trächtigkeit war spannend für das Vereinsleben. Wie entwickelt sich die Stute und vor allem wie kann Sie noch eingesetzt werden und warum? Immer begleitet von unseren Fachleuten, die uns ja ohnehin dauerhaft betreuen. Trainer, Hufschmied, Osteopathen und Tierärzte.

Die Herde hat sich sehr verändert. Das Verhalten der Mutterstute auch. Alles wurde anders und wir dachten manchmal die ganze Herde ist schwanger. Wir nahmen die Schüler mit auf die Reise und erklärten immer warum welches Pferd sich jetzt so verhält und was wir beobachten und lernen können. Es war unglaublich spannend.

Als es zum Ende zuging waren wir alle auf Hab acht Stellung doch wir wollten die Mutterstute nicht bedrängen und schafften Ihr einen Stall für sich allein um die letzten Tage oder Wochen – wer weiß das schon – einen Rückzugsort zu haben. Pfingstmontag war es soweit. Syrdash lag im Stroh. Allen ging es gut und wir waren überglücklich. Wir fanden ihn noch liegend aber bereits trockengeleckt und halfen ihn zum ersten säugen zur Mutterstute.

Unsere Schüler sind die besten der Welt. Kein hingerenne, kein angrapschen, keine komischen Fütterungsversuche…. Von der Ferne spitzten sie und versuchten ihn zu sehen. Erst ein Auffordern dass sie zum Zaun dürfen lies sie näher treten. Wir haben Ihnen erklärt, dass es wichtig ist Abstand wegen der Prägungsphase zu halten. Nach ein paar Tagen durften ihn die ersten auch anfassen. Unsere Schüler lernen so viel Wertschätzung mit dem Pferd, dass es selbstverständlich für sie ist dies zu respektieren. Ich bin ganz stolz auf alle unsere Mitglieder, denen die Philosophie hier in Fleisch und Blut übergegangen ist. Selbstverständlich ist das nämlich nicht.

Und hier der Appell an alle Besucher, Spaziergänger usw. Bitte nicht füttern! Nicht anfassen oder versuchen zu streicheln. Fohlen sind wie kleine Kinder. Mütter wollen Ihre Kinder schützen. Also wer nicht gezwickt werden will sollte seine Hände nicht durch den Zaun stecken. Pferde sind sehr anfällig beim Futter. Bitte nichts aber auch gar nichts füttern!

Syrdash wird auf einer entfernten Koppel aufwachsen. Artgerecht mit Spielkameraden. Er wird nicht in die Herde integriert werden, sondern immer nur auszugsweise mit einigen von Ihnen die Urlaub vom Schulbetrieb haben. Als Hengst darf er dann zur Arbeit oder später zu den Ausritten mitkommen. Wir werden sehen wo die Reise mit ihm hingeht.

Er lernt das Fohlen ABC und was das alles bedeutet und was wir seit dem Tag seiner Geburt mit ihm machen erzähle ich in den nächsten Wochen.



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 22.06.2015

Wochenbericht Tobias Kolefe, integra MENSCH:

Ich hatte 2 Wochen Erholungsurlaub. Wir waren in Pottenstein in der Fränkischen Schweiz. Dort haben wir einen Tierpark besucht und ich konnte Rehe füttern. Auf die Arbeit habe ich mich auch wieder gefreut, da ich alle meine Kollegen wiedersehe. Unser Reitplatz hat einen neuen Belag bekommen aus lauter kleinen „Schnippseln.“ Das ist für die Pferde wie ein Teppich. Das ausmisten ist aber nicht einfach, da diese Schnipsel nicht mit auf den Misthaufen dürfen. Sie müssen vorher aus dem Mist herausgelesen werden, da brauche ich gute Nerven und viel Geduld.



Unsere Woche mit Tobias:

Gut dass Tobias erholt und hervorragend gelaunt aus dem Urlaub zurückkam. Eingewöhnungszeit war nicht erforderlich. Mit Frohsinn stürzte er sich in seine Aufgaben. Wir haben ihn sehr vermisst. S




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Wir haben Spaß und können dadurch viel Wissen vermitteln – für Groß und Klein!
Bericht von Montag, 15.06.2015

Und wieder durften schon die Kleinsten den Spaß mit den Pferden erleben. Trotz Hitze waren die 3 Stunden im Fluge um. Pferde führen, Putzen, Einflechten, Satteln, Zäumen, Reiten, Quatsch machen, Turnen….. Wahnsinn!!!! Die Ponyfreizeit ist der Oberknaller!!!!

Getoppt wird das Ganze nur noch von unserem Sommer – Camp….. 5 Tage. Wer möchte über Nacht. Wer nicht, als Tagesgast. Das darf jeder frei entscheiden. Anfänger, Fortgeschritten? Kind? Erwachsen? Völlig egal. 1 Tag? 3 Tage? Alle Tage? Wir sind für alles offen.

Kleine Gruppen, viele Trainer, routinierte Ponys und Pferde versprechen mal wieder das Highlight des Jahres!!!! Vom 13. – 17.08.2015. Anmeldung erforderlich!


(FOTOS)






Aktuelle Termine:

Donnerstag, 11.06.2015 ab 13.30 Uhr Reiten
Freitag, 12.06.2015 ab 13.45 Uhr Reiten
Samstag, 13.06.2015 ab 9.00 Uhr Reiten
Sonntag, 14.06.2015 ab 9.00 Uhr Trainerstd. m. Sibylle Wiemer n. Anmeldung
Montag 15.06.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Dienstag, 16.06.2015 ab 14.30 Uhr Reiten



Vorschau:


Sommer-Ferien-Programm

Thema: 1 Tag auf dem Pferdehof

Putzen, Misten, Führen, Parcours reiten, Longiert werden, einen Ausritt genießen und ganz viel Quatsch machen. Spaß steht im Vordergrund. Jedes Jahr ist dieser Tag ein voller Renner und wir freuen uns, dass jedes Jahr so viele Kinder die Chance nutzen sich auf den Partner Pferd einmal einzulassen.


Mittwoch, den 12. August 2015

Anmeldung per mail@hohlstein.info




Sommer-Camp-Intensivtraining für Jedermann

Thema: 1-5 Tage auf dem Pferdehof mit Zeltlager oder als Tagesgast

Wir arbeiten in kleinen Gruppen. Somit kann jeder mitmachen. Groß, Klein, Anfänger, Fortgeschritten. Jeder kommt dahin wo er rein passt.
Es können einzelne, mehrere bis hin zu allen Tagen gebucht werden. Übernachtet wird im Zelt oder Heulager und es gibt Vollverpflegung. Tagesgäste möglich ohne Übernachtung. Da sind wir flexibel.
Da die Reiterferien immer gut ausgebucht sind, bitte jetzt schon rechtzeitig anmelden.

13. -17. August 2015

Anmeldung per mail@hohlstein.info





Eine fröhliche Woche wünscht
Michaela Hohlstein 0179-5237550
mail@hohlstein.info
www.pferdepartner-franken.de



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3 Tage, 10 Pferde und 96 Kilometer
Bericht von Montag, 01.06.2015

3 tägiger Wanderritt – Erfahrungsbericht von Dr. K. Keßler-Wirth!

3 Tage, 10 Pferde und 96 Kilometer

„Pass auf, dass deine Hose richtig sitzt und du dir keinen Wolf reitest, sonst kannst du tagelang weder gehen noch sitzen, und es tut höllisch weh!“ Silv, die schon einige Wanderritte mitgemacht hat, weiß, wovon sie redet. Noch eine kurze Besprechung der heutigen Strecke, dann geht es ans Satteln und Trensen. Unser Proviant für den Tag kommt in Packtaschen. Diese am Sattel zu befestigen ist gar nicht so einfach, mit all den Riemen und Schnürchen, welche die Tasche in Position halten sollen. Dann geht es los. Ich reite Atreju, einen kleinen Lewitzer. Er war schon oft auf Wanderritten und ist ein routiniertes Reisepferd. Insgesamt sind wir zu acht, die beiden geprüften Übungsleiterinnen Theresa und Nina führen den Ritt an. Denn auf einem Wanderritt ist es oft so, dass einer vorausreitet und einer die Karte liest. Wir zuckeln erst einmal gemütlich los. Doch als wir die gewohnten Ausrittstrecken verlassen, wachen die Pferde spürbar auf. Auch sie wissen jetzt genau, dass wir auf Reisen gehen. Im Zickzack reiten wir von Baunach nach Gnellenroth bei Kloster Banz, über Waldwege, Wiesen und an Straßen entlang. Die meiste Zeit im Schritt, zwischendurch heißt es immer wieder mal: Abteilung bilden und antraben, einmal galoppieren wir auch.
Fast 40 Kilometer stehen auf dem Plan. Theresa hat die Strecke nur ungefähr geplant, während des Reitens können wir daher spontan in besonders schöne Wege einbiegen. Mittags machen wir Picknick, dann geht es weiter. Nur einmal müssen wir stoppen. Der Untergrund rund um einen Bach ist so weich, dass Nalfa, eine ältere Norwegerstute, die mit ihrer Reiterin Ronja mutig voraus gegangen ist, tief mit den Beinen einsinkt. Jetzt wird es anstrengend, denn der Alternativweg geht steil bergauf. Dann haben wir es geschafft; die Wanderreitstation liegt vor uns. Hier empfangen uns Alexandra und Ralf, die ein wunderschönes, altes Haus und einen tollen Bewegungsstall haben, in dem unsere Pferde für die Nacht untergebracht sind. Wie beim Ponyexpress fahren Pony-Oma Nalfa und China, die für eine Dressurstunde gebraucht wird, mit dem Hänger nach Hause, und zwei frische Pferde werden uns gebracht.
Am nächsten Morgen geht es weiter: Heute reite ich Scully, eine tolle Connemara-Mix-Stute. Wir Teilnehmer dürfen an diesem Tag die Karte lesen und bestimmen, wo es langgeht. Clara und ich machen den Anfang. Zu reiten und gleichzeitig eine Landkarte richtig zu lesen, ist wirklich schwierig. Kaum trabt man mal ein Stück, hat man oft auch schon die richtige Abzweigung verpasst. „Stopp, wir müssen umdrehen und links“, ruft Theresa, die die Strecke kennt, von hinten. Mit der Zeit finden Clara und ich uns immer besser zurecht und führen die Gruppe über schöne Wege am Waldrand entlang. Nur gegen Ende verpassen wir noch einmal eine Abzweigung. Das Ergebnis: Anstatt in Schottenstein, an unserer nächsten Station, kommen wir etwa fünf Kilometer weiter in Neuses an den Eichen heraus. „Nicht schlimm, ich habe extra mehr Zeit eingeplant. Es war klar, dass ihr euch beim ersten Mal irgendwo verreitet!“, tröstet uns Theresa.
In Schottenstein empfängt uns Michaela in ihrem Stall und ihrem Haus. Am nächsten Tag, als wir die Koppel abmisten, auf der unsere Pferde übernachtet haben, fängt es an zu regnen. Es ist das erste Mal, dass wir etwas Pech mit dem Wetter haben. Zum Glück ist es nicht kalt und es hört auch bald wieder auf. Wir reiten an der Itz entlang durch eine wunderschöne Landschaft. Mittags regnet es doch wieder, und wir legen im Wald eine Pause ein. Allen ist kalt, deshalb sind wir froh, als wir am späten Nachmittag hoch zum Veitenstein galoppieren können. Denn durch die Anstrengung wird uns endlich wieder warm, so machen die letzten Kilometer richtig viel Spaß, vor allem, weil ich eine ganze Zeit lang vorausreiten darf. Noch einmal füttern und absatteln – und als die Pferde versorgt sind, habe ich nur noch einen Wunsch: eine richtig heiße Dusche.

Karoline Keßler-Wirth


(FOTOS)






Aktuelle Termine:

Donnerstag, 04.06.2015 ab 13.30 Uhr Reiten
Freitag, 05.06.2015 ab 13.45 Uhr Reiten
Samstag, 06.06.2015 ab 9.00 Uhr Reiten
Sonntag, 07.06.2015 ab 10.00 Uhr Ponyfreizeit nach Anmeldung
ab 14.00 Uhr Springgymnastik nach Anmeldung
Montag 08.06.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Dienstag, 09.06.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Mittwoch, 10.06.2015 Trainerstunden mit Sibylle Wiemer nach Anmeldung



Vorschau:


Springgymnastik

Thema: Springen spielerisch erlernen

Sonntag, den 07. Juni 2015

"Springgymnastik" von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
Für Fortgeschrittene die schon gut und sicher galoppieren können.


Anmeldung über das Reitbuch oder per Mail

Anmeldung erforderlich - die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Anmeldungen über mail@hohlstein.info oder http://pferdepartner-franken.reitbuch.com




Eine fröhliche Woche wünscht
Michaela Hohlstein 0179-5237550
mail@hohlstein.info
www.pferdepartner-franken.de



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Wanderreiten
Bericht von Sonntag, 24.05.2015

Wanderritt!


Kaum hat das Jahr begonnen sind wir schon mitten in der Saison. Die ersten Feste, Turniere und Veranstaltungen haben uns quasi direkt mitten ins Jahr gebeamt.

Nun startete er. Der erste Wanderritt. Der Bericht darüber kommt in der nächsten Ausgabe.

Was macht Wanderritte so interessant? Es geht in unbekanntes Gelände. Die Pferde sind bepackt und man muss alles mitnehmen was einem sonst nicht in den Sinn käme. Weitreichende Planungen für Pausen, Verpflegung, Übernachtung sind nötig. Und nicht nur für die Tiere… auch für die Reiter. Gepäckauto vorhanden? Zur Not einen Hänger mit Fahrer und einem Auto der das auch ziehen kann? Also viele Randbegleitungen sind zu beachten.

Dafür gibt es die Rittführer. In Ihrer Ausbildung lernen Sie die Sicherheitsbestimmungen, die Rechtssituationen und die übergeordneten Führungsaufgaben. Verantwortung für viele Reiter und Pferde zu übernehmen ist eine große Verantwortung. Theresa und Nina sind da schon alte Hasen. Gerne nehmen Sie dies auf sich und mir die Arbeit ab. Mittlerweile reite ich schon nicht mehr mit, sondern kümmere mich um Gepäck, Notfallsituationen und den Schriftkram. Die Mädels haben alles fest im Griff. Jahrelang sind Sie mit mir die Ritte gegangen und haben Ihre Prüfungen abgelegt. Nun übernehmen Sie mit Routine diese wunderbaren Aufgaben.

3 Tage ist die Truppe unterwegs und mit Pferdetausch (weil zu alt oder zu jung für 3 ganze Tage), Reitertausch (wenig Zeit oder wenig Kondition) und vielen tollen Ereignissen ein spannendes Erlebnis. Wanderreiten ist ein echtes Abenteuer!

(FOTO)





Wochenbericht Tobias Kolefe, integra MENSCH:

Mein Kollege hatte 2 Wochen Urlaub. Ich habe alles alleine ausgemistet und gut geschafft. Einige Pferde sind auf unserer Sommerkoppel, dadurch habe ich am Stall nicht ganz so viel Arbeit. Am Dienstagabend war ein Gewitter mit Hagel. Unsere Reitanlage hat das gut überstanden. Endlich ist unsere Silvia auch wieder aus ihrem Urlaub zurück. Ich habe Sie sehr vermisst. Am Donnerstag ist Feiertag. Da möchte ich grillen und eine Radtour machen.



Unsere Woche mit Tobias:

Mit einer Menge Frohsinn arbeiten wir uns durch die Wochen. Es macht viel Spaß und Tobias und ich unterstützen uns gegenseitig. Robert und Silv waren nicht da. Die 2 – 3 Wochen insgesamt haben uns gezeigt, wie wichtig unsere Teammitglieder für uns sind. Da ein Handgriff – dort eine Unterstützung. Wenn man alles alleine machen muss ist es einfach müßig. Schön, dass alle wieder da sind…. Ach ne…. Tobias hat ja jetzt Urlaub! Erhol Dich gut die 2 Wochen!!!




Aktuelle Termine:

Donnerstag, 28.05.2015 ab 9.00 Uhr Reiten
Freitag, 29.05.2015 ab 13.45 Uhr Reiten
Samstag, 30.05.2015 ab 9.00 Uhr Reiten
Sonntag, 31.05.2015 ab 9.00 Uhr Intensivtag mit Theresa nach Anmeldung
Montag 01.06.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Dienstag, 02.06.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Mittwoch, 03.06.2015 ab 10.00 Uhr Ponyfreizeit Anmeldung erforderlich
ab 14.00 Uhr Springgymnastik Anmeldung erforderlich



Vorschau:


Ponyfreizeit

Thema: Richtiges Putzen, Satteln, Trensen und Führen
(Grundumgang mit dem Partner Pferd)

am Mittwoch, den 03. Juni 2015 und

am Sonntag, den 07. Juni 2015

jeweils eine "Ponyfreizeit" von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr an.
Für alle Anfänger und diejenigen die unsicher sind im Umgang mit den Pferden.
(FOTO)


Springgymnastik

Thema: Springen spielerisch erlernen

am Mittwoch, den 03. Juni 2015 und

am Sonntag, den 07. Juni 2015

jeweils eine "Springgymnastik" von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr an.
Für Fortgeschrittene die schon gut und sicher galoppieren können.

(FOTO Springen)

Anmeldung über das Reitbuch oder per Mail

Anmeldung erforderlich - die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Anmeldungen über mail@hohlstein.info oder http://pferdepartner-franken.reitbuch.com



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Erster Hilfe Kurs am Pferd
Bericht von Montag, 18.05.2015

Erste Hilfe Kurs am Pferd

Einmal im Jahr findet unser 1. Hilfe Kurs fürs Pferd statt. Dr. Brigitte Fiedler, unsere betreuende Tierärztin, hielt ihn ab.

Sehr praxisnah und „kindgerecht“ bzw. auch für die Laien konnte jeder einen Einblick in die Pferdegesundheit erhalten. Doch vor allem, wann erkenne ich eine Krankheit und wie verhalte ich mich dann.

Welche unterschiedlichen Arten kann es geben? Offensichtliche, versteckte…. Das war gar nicht so einfach. Puls, Atmung und Temperatur messen sowie Verbände anlegen war nur ein kleiner Teil des Kurses.

Schön, dass wieder viele Mitglieder des Vereins aber auch Externe diese Möglichkeit genutzt und sich dieses Wissen angeeignet haben.

Unsere Prüflinge haben nun ein schönes Polster für Ihre Geländereiter- und Juniorpassprüfungen im Juli. Praktisch erklärte Theorie lernt sich ja leichter als das Erzählte. Schön war´s.

(FOTOS)







Aktuelle Termine:

Donnerstag, 21.15.2015 ab 13.00 Uhr Reiten
Freitag, 22.05.2015 ab 13.45 Uhr Reiten
Samstag, 23.05.2015 ab 8.00 Uhr Wanderritt – Reitstunden nach Absprache
Sonntag, 24.05.2015 ab 8.00 Uhr Wanderritt
Montag 25.05.2015 ab 8.00 Uhr Wanderritt – Reitstunden nach Absprache
Dienstag, 26.05.2015 ab 15.00 Uhr Reiten
Mittwoch, 27.05.2015 Trainerstunden mit Uli Deuber nach Anmeldung




Vorschau:



Wer hat Lust auf Ponys, Pferde und Spaß? Jetzt Anmelden!

Mittwoch, 03.06. und Sonntag, 07.06.2015 14.00 – 17.00 Uhr

Der absolute Renner ist momentan die Ponyfreizeit. Da hat die Jenni was in Gang gebracht.

In 3 Stunden können sich Interessenten und Anfänger mit dem Partner Pferd vertraut machen. Holen, Führen, Putzen, Satteln, Zäumen.

Aber auch drauf sitzen, Bewegung spüren, Führen lassen….

Pfeil und Bogenschießen vom Pferderücken – kein Problem. Über Planen gehen und Labyrinthe durchqueren.

Das alles darf spielerisch erprobt werden. Jeder kann mitmachen.
Fotos und Bericht dazu: http://www.pferdepartner-franken.de, dann zur Arbeit des Vereins, Berichte und eben die Ponyfreizeit anklicken.


Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Anmeldungen über mail@hohlstein.info oder http://pferdepartner-franken.reitbuch.com



Eine fröhliche Woche wünscht
Michaela Hohlstein 0179-5237550
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Wer hat Lust auf Ponys, Pferde und Spaß? Jetzt Anmelden!
Bericht von Sonntag, 10.05.2015

Mittwoch, 03.06. und Sonntag, 07.06.2015 14.00 – 17.00 Uhr

Der absolute Renner ist momentan die Ponyfreizeit. Da hat die Jenni was in Gang gebracht.

In 3 Stunden können sich Interessenten und Anfänger mit dem Partner Pferd vertraut machen. Holen, Führen, Putzen, Satteln, Zäumen.

Aber auch drauf sitzen, Bewegung spüren, Führen lassen….

Pfeil und Bogenschießen vom Pferderücken – kein Problem. Über Planen gehen und Labyrinthe durchqueren.

Das alles darf spielerisch erprobt werden. Jeder kann mitmachen.
Fotos und Bericht dazu: http://www.pferdepartner-franken.de, dann zur Arbeit des Vereins, Berichte und eben die Ponyfreizeit anklicken.


Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Anmeldungen über mail@hohlstein.info oder http://pferdepartner-franken.reitbuch.com



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 10.05.2015

Wochenbericht Tobias Kolefe, integra MENSCH:

Am Wochenende war bei uns Tag der offenen Tür und St. Georgenritt. Es waren viele Leute und 30 Pferde da. Alles war sehr schön und es hat mir gut gefallen. Leider ist die Kutsche nicht gefahren, weil ein Pferd krank war. Das war schade.
Diese Woche ist für mich schön kurz, weil am Freitag Maifeiertag ist und ich da frei habe. Ich freue mich auf ein schönes langes Wochenende. Da kann ich mich wieder gut erholen.



Unsere Woche mit Tobias:

Momentan mistet Tobias sehr schnell. Das liegt daran, dass viele Pferde auf der Graskoppel sind und weniger zu misten im Stall. Die Grasflächen misten die Schüler, da Tobias das nicht so leicht fällt. Dafür hilft er beim Pferde führen und putzen und freut sich über seine so frühzeitig erledigten Aufgaben. Sogar die Sattelkammer hat er letzthin gekehrt… das gab es schon lange nicht mehr. Die Sommersaison ist für alle leichter. Das Arbeiten geht besser von der Hand wie im Winter und dem schweren Matsch.



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GHP - Gelassenheitsprüfung
Tag der offenen Tür mit 4. St. Georgiritt

Bericht von Montag, 27.04.2015

Was für ein Wochenende bei den Pferdepartner Franken e.V. In Baunach startete die erste GHP. Eine Gelassenheitsprüfung für Pferde. Die schreckhaften Fluchttiere wurden durch einen Parcours mit 10 verschiedenen Aufgaben geführt. Regenschirme, Luftballons, Sprühflasche, Plane usw. Je cooler das Pferd war, desto besser die Note.

51 Nennungen bereits beim ersten Turnier übertrafen alle Erwartungen. Katharina Brunner, die FN-Richterin lobte den harmonischen und gut organisierten Tag. Alle Teilnehmer erhielten die Note 1 oder 2. Einzig ein Pony konnte sich nicht mit der Sprühflasche anfreunden und wurde nicht beurkundet.

Danach durfte alles noch geritten werden – da fielen die Noten dann doch schon einmal zwischen 2 – 4 aus. Wenn der Mensch als Leittier nicht voran geht ist es nochmal schwieriger für unsere Pferde und trotzdem haben es alle bravourös gemeistert.




Auf dem Festgelände herrschte stets buntes Treiben. Es war ein Kommen und ein Gehen bei lecker Essen und Trinken und der Tag verging wie im Flug.

Generation Six heizte uns am Abend in der Halle richtig ein. Volles Haus am Ausschank, der Bar und auf der Tanzfläche. Rock von Feinsten und glückliche Gäste. Danke an die jungen Wilden für Ihr großes Herz, denn der Auftritt war Charity und der Erlös geht an den Verein! DANKE




Am Sonntag ging es direkt über in das Familienprogramm. Von der Bar zum Ponyführen sozusagen. Nach dem Frühschoppen mit der Stadtkapelle Baunach zog die Pferdewallfahrt nun zum 4. Mal in Folge zum Liebeskreuz. Die Reiter mit 30 Pferden kamen von überall her um Ihre Tiere segnen zu lassen und die schöne Stimmung aufzunehmen. Viele Besucher brachten Ihre Haustiere zur Segnung mit. Auf der Anhöhe in die Weite blicken und der Kapelle lauschen… Die Rede über Dankbarkeit in der Fülle des Lebens hier bei uns ist allen unter die Haut gegangen. Spätestens bei den Fürbitten der Reiterkinder wurde allen warm ums Herz. Pastoralreferentin Birgit Söffler war nun auch dieses Jahr dabei, ritt auf Odin hoch zu Ross und führte den Zug an. Ihre Predigt stimmte Sie auf die Tiere und die Natur ab. Es war unglaublich toll, dass Sie den Verein und seine Geschichte liebevoll erwähnte und uns alles Gute für die Zukunft wünschte. Sie segnete jedes einzelne Tier. Pferd oder Hund und Katze – was auch immer dabei war. Die Menschen wurden selbstverständlich nicht vergessen…..

Diese Momente sind sehr bewegend und demonstrieren das feste Band zwischen Mensch, Tier und Natur.

Nach dem feierlichen Abzug vom Festgelände startete nach den Worten des Schirmherren, 3. Bürgermeister Tobias Roppelt alle in das bunte Rahmenprogramm. Ponyführen, Kinderschminken, Vorführungen der Reitschüler und Jungpferde….. Was für ein Spaß für die Veranstalter und die insgesamt über 900 Besucher.

Das Wochenende zeigte, dass sich traditionelle Feste lohnen. Die Menschen kommen gerne wieder. Die GHP ist sicherlich einzigartig gewesen und hat viele ermutigt, nächstes Jahr mit zu starten. Denn einige hatten sich richtig geärgert, nicht genannt zu haben.“ Wenn Turniere so viel Spaß machen, dann hätte ich auch mitgemacht“ – so der Tenor. Ohne Druck mit viel Liebe zum Tier.



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Anweiden – Gärtner holen sich den Mist
Bericht von Montag, 13.04.2015

Wahnsinn… Von heute auf morgen war der Winter vorbei. Schön. Jetzt beginnt das Anweiden. Die Pferde müssen an das Gras gewöhnt werden. Sie sind sehr empfindlich und bekommen von vielen Faktoren lebensbedrohliche Krankheiten durch Ihr sensibles Verdauungssystem.

Also jeden Tag ein wenig mehr Gras und der Körper gewöhnt sich langsam daran. Dann können Sie nach ein paar Wochen wieder Ganztags auf die Koppeln. Wir weiden momentan am Örtleinsweg und auf der Koppel am Giechburgblick an.

Alle Pferde müssen in kleinen Gruppen häufig gewechselt werden. Das bedeutet für uns viel Führen und Präsenz und ständiges hin und her…. Danke dem Team für die Unterstützung! Für unsere Pferde ist es uns sehr wichtig. Da ist einfach immer viel Arbeit.

Die Besucher, Spaziergänger und Autofahrer finden es sehr spannend. Vor allem wenn die Pferde wie verrückt herumrennen und ausschlagen und buckeln und sich jagen. Das ist ein echtes Spektakel. Die Frühlingsgefühle kommen da raus und die Freude auf Wiese zu sein. Da sprudelt es bei den meisten erstmal über. Es legt sich dann mit der Zeit und Ruhe kehrt ein. So ein großes Tier ist schon der Wahnsinn wenn es mit aller Kraft rennt, hüpft und Spaß hat…..

Mist als Gartendünger:

Alle Gärtner dürfen gerne wieder den guten Pferdemist abholen. Einfach hinten zum Misthaufen fahren und einladen. Vorheriges Fragen ist nicht notwendig.



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Übung macht den Meister
Bericht von Montag, 06.04.2015

Schreckhafte Herdentiere? Fluchttiere…. Na klar… Pferde! Was also üben wir? Gelassenheit. Das ist wichtig für verlässliche Partner. Wir wollen im Straßenverkehr teilnehmen und treffen im Wald häufig auf gruselige Motorsägen, Traktoren, in der Flur auf Mähdrescher und klingelnde Radfahrer…

Es macht also Sinn spielerisch zu üben. Wir haben uns einen kleinen Parcours aufgebaut und üben über Planen gehen und Flatterbändern mutig entgegenzutreten. Wasserspritzpistolen? Pah…. Mit Links! Aufsteigende Luftballons…. Hui….. Regenschirme…. Was für Irre Monster hier alle auf der Wiese sind.

Ende April möchten wir mit unseren Pferden eine Prüfung machen. Die GHP – Gelassenheitsprüfung. Diese wird benotet und die Pferde dürfen sich immer weiter verbessern. Diese Prüfungen können immer wieder abgenommen werden bis man es auf eine gute Note schafft. Wir stellen uns dieser Herausforderung und freuen uns schon darauf.



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 06.04.2015

Wochenbericht Tobias Kolefe, integra MENSCH:

Ich habe in dieser Woche erfahren, dass unser Praktikant nun länger bei uns bleibt. Darüber habe ich mich gefreut. Wir helfen uns gegenseitig und machen manchmal auch ein bisschen Spaß. Zurzeit gibt es viel Arbeit auf dem Reiterhof. Alle Winterschäden müssen ausgebessert werden. Der letzte Sturm ging auch an uns nicht spurlos vorbei. Außerdem müssen die Pferdeställe am Galgenberg sauber gemacht und gestrichen werden.



Unsere Woche mit Tobias:

Unser Team blickt entspannt auf Tobias. Wir stehen nicht mehr so unter Druck auf ihn zu achten und zu sehen dass alles passt. Die zusätzliche Hilfe bringt Entlastung und damit auch die mentale Last von den Schultern. Für Tobias ist es wichtig wertgeschätzt zu werden. Wie jeder andere auch. Doch für ihn ist alleine das Erreichen seines zu schaffenden Arbeitspensums schon Druck genug. Weitere Störeinflüsse bedingen kontraproduktives Arbeiten und ein typisches Hamsterrad. Wir freuen uns und sind der Überzeugung die richtige Entscheidung in dieser Hinsicht getroffen zu haben.



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Delegation Landesverband Bayern übergibt offiziell
„Reitbetrieb mit anerkannter VFD-Ausbildung“ an Pferdepartner Franken e.V.

Bericht von Montag, 30.03.2015

Die Delegation, vertreten durch Franziska Schwab, Jutta Poster und Dietmar Köstler besuchte die Reitanlage Baunach, Pferdepartner Franken e.V. unter der Leitung von Michaela Hohlstein, Übungsleiterin.

Sie überbrachten Glückwünsche des Verbandes und übergaben das offizielle Schild für den Ausbildungsbetrieb der VFD.

Wir freuen uns über das Lob, wie gut das Konzept das wir erarbeitet haben und die Philosophie mit der wir es umsetzen auch in der Praxis funktioniert. Zu einem vorbildlich strukturierten, sehr gut organisierten und kompetenten Reitbetrieb wurde beglückwünscht.



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Reiten nach biomechanischen Grundsätzen….
Ein aktiver Vortrag mit Pferd/Reiter-Paaren von Uli Deuber für den VFD Kreisverband Bamberg

Bericht von Montag, 23.03.2015

Was für ein Highlight. Uli Deuber, bekannter Sattler und Trainer stellte sein Wissen dem VFD KV Bamberg zur Verfügung. Dank Astrid Büchel und Markus Möller, die uns Ihre Anlage auf Gut Leimershof zur Verfügung stellten, konnten wir unseren Mitgliedern wieder ein echtes Schmankerl anbieten.

Annika Bauer, Nina Fuchs und Ronja Hohlstein vom Pferdepartner Franken e.V. stellten sich als „Versuchskaninchen“ zur Verfügung. Die Pferde Odin und Djammyma zeigten sich relaxed von Ihrer besten Seite, trotz Lautsprecher und Publikum.

Bei Nina wurde eindrucksvoll aufgezeigt wie die Schiefe und Angespanntheit des Reiters sich auf die Bewegung des Pferdes auswirkt und was für Veränderungen am Reiter sich positiv auf das Pferd auswirken. Spannung raus nehmen… Sitz verändern und schon läuft das Pferd locker flockig seine Übungen.

Annika durfte am Balimo (Übungsstuhl von E.M.) die 3 dimensionale Bewegung spüren, die das Pferd macht und dieser dann wieder auf dem Pferd folgen. Es lief danach wie geschmiert…. Vorher war es eher ein „anschieben“ wollen des Pferdes und somit nicht im Gleichklang. Von außen zu sehen, dass die Beiden nicht miteinander arbeiteten. Nach dem Balimo-Erlebnis konnte Annika sich schön in Odin rein setzen und sich mitnehmen lassen.

Ronja zeigte von Anfang an ein harmonisches „im Pferd sitzen“ und der Bewegung des Pferdes folgen und somit schöne Durchlässigkeit für die Hilfen. Das Treiben kam zum richtigen Zeitpunkt und die Zuschauer waren erstaunt, mit wie wenig Hilfen das Pferd ganz einfach zu „lenken“ war. Ersichtlich war aber, dass Odin für Ronja zu breit war und Ihr das Becken ziemlich spreizte. Somit saß Sie nicht optimal für die treibenden Schenkelhilfen und musste die Fußspitze weiter nach außen drehen. Auf einem schmaleren Pferd würde das anders aussehen. Für Reitlehrer ein wichtiger Tipp! Die Reiter können in diesem Moment überhaupt nicht anders. Ihre Körperlichkeit gibt es gar nicht anders her.

Nina durfte nach einer Pause nun nochmal das Tempowechselspiel demonstrieren und nur durch kleine Bewegungsablaufänderungen Ihrer Körperlichkeit ließ sich die sensible Djammyma wie mit Joystick steuern. Da wurden noch nicht mal Schenkel eingesetzt.

Was haben wir also gelernt:

Das Pferd kann eigentlich alles. Wir dürfen es nicht nur nicht behindern, sondern sollten möglichst alles dafür tun es zu unterstützen und dann zum richtigen Zeitpunkt auch die richtigen Hilfen geben.

Wenn der Reiter über seinem Schwerpunkt im Gleichgewicht ist, nimmt das Pferd den Reiter auch wahr und streckt sich ab und wird durchlässig.

Wir müssen nicht nur nach vorne und hinten Gerade sein, sondern auch nach rechts und links, denn die Pferde sind super sensibel auf Gewichtsstörungen. Für korrekte Gewichtshilfe ist ein ausbalanciertes Reitergewicht unerlässlich.

Das Pferd geht eine dreidimensionale Achterschlaufe. Der Reiter sollte sich passiv vom Pferd bewegen lassen. Oft schiebt der Reiter aktiv zweidimensional und arbeitet quasi kontraproduktiv auf dem Pferd statt im Pferd zu sitzen und den Schwung des Pferdes mitzunehmen.

Knieschluss macht das Becken „zu“. Ebenso Fußspitzen zum Pferd. Die Hüfte dreht sich ein und blockiert diese. Absätze tief ist auch oft falsch verstanden und blockiert das Becken. Die Absätze sollen locker nach unten federn. Ein losgelöstes Folgen der Bewegung ist mit den ganzen Blockaden nicht mehr möglich.

Was heißt denn „Kreuz anspannen“? Das hat mit Rückenmuskeln nämlich nichts zu tun. Bauchmuskeln sind hier das Zauberwort! Die müssen aktiv sein und dann kommt die Aufrichtung.

Häufig rennt das Pferd unter dem Reiter weg weil er hinter der Bewegung ist. Also auch wenn das Tempo zum langsam machen drängt, hilft es erstmal sich vor die Bewegung zu setzen und dann mit aktivem Einwirken des verlangsamten Aufstehens und der Bauchmuskeln das Pferd vermehrt untertreten zu lassen und es so zu animieren sich zu runden und rhythmisch und schwingend zu laufen.

Auf dem Zirkel wirken die Zentrifugalkräfte. Das kennen wir alle aus dem Karussell. Der Bügeltritt innen hilft den Zirkel zu verkleinern und der Bügeltritt außen um ihn zu vergrößern. Das ist wichtig, denn oft ist dadurch der Zügel überflüssig. Gebe ich allerdings für die Innenbiegung den äußeren Zügel nicht nach, dann wird sich das Pferd verwerfen „müssen“, denn ihm fehlt der Zügel für die Biegung. Immer daran denken, dem Pferd Raum zu geben.

Die treibenden Hilfen kommen also durch den Rhythmus und die Bauchmuskeln. Des Weiteren natürlich mit den Schenkeln und zwar genau genommen mit den Waden. Damit diese an den Pferdebauch kommen müssen sich die Kniegelenke abknicken. Das Treiben ist also keine Waden-, sondern eine Kniebewegung. Die wiederum kommt aus der Oberschenkelunterseitenmuskulatur und muss optimal schnell beweglich sein um nicht zu spät zu kommen. Da ist Timing das A und O. Treibt der Schenkel nicht exakt in der richtigen halben Sekunde, ist es für das Pferd nicht mehr verständlich.

So z.B. wenn das Pferd mehr untertreten soll muss der Schenkel das Hinterbein beim abfußen erwischen… also wenn es den Boden verlässt, bis es auf der Höhe ist wo es wieder Richtung Boden geht – über dem höchsten Punkt in der Luft also… dann wird das Pferd vermehrt untertreten. Erwische ich es zu spät – also nach dem höchsten Punkt, zwar immer noch in der Luft aber Richtung abfußen, dann wird genau das Gegenteil passieren und das Pferd wird schneller also verkürzter abfußen. Timing und Körperbeherrschung ist also die halbe Miete wenn nicht mehr.

Wichtige Muskeln, die locker flockig schnell funktionieren müssen und im Alltag wenig verwendet werden sind die Bauchmuskeln und die hintere Oberschenkelmuskulatur. Darüber sollten sich alle Reiter im Klaren sein und sich nur selbst fit warmgeturnt auf Ihr Pferd setzen. Bevor ich von meinem Pferd tolle Leistungen erwarte, sollte ich also prüfen, ob ich selbst dazu überhaupt in der Lage bin. Sitzschulungen sind nicht umsonst im Angebot sondern unterstützen die tolle Arbeit, die wir mit unserem Partner Pferd täglich umsetzen wollen.



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Ponyfreizeit „Pferd holen, halftern, führen, putzen, satteln, zäumen usw.“
Bericht von Montag, 16.03.2015

Unsere Ponyfreizeit mit dem Schwerpunkt „Grundumgang mit dem Partner Pferd“ war der Hit. Elf neugierige Kinder kamen nachmittags zum Stall, um nach 3 „Action-Stunden“ den Eltern freudig und um viel Wissen reicher, in die Arme zu fallen. Zuerst holten die Kids in Zweierteams abwechselnd mit den Betreuern jeweils ein Pferd heraus. Die wartenden Kinder lernten in der Zwischenzeit, wie man ein Pferd sachgemäß anbindet. Nun standen 6 Pferde an der Anbindestange, die gründlich geputzt werden wollten. Als nächstes schwingte sich die 1. Gruppe in ihre Reitmontur um anschließend in der Halle einen spaßigen Trailparcour zu bewältigen. Einer führte und der andere durfte von oben Bogenschießen, Ringe werfen und noch viele andere Dinge. Die andere Gruppe lernte in der Zwischenzeit u.a., wie man ein Pferd richtig trenst und sattelt. Bevor wir die Gruppen wechselten, haben wir zwischendurch eine Runde „Sackhüpfen“ gespielt. Natürlich mussten auch die zwei Ausbilder ihr Können unter Beweis stellen. Zur Belohnung regnete es dann für alle Gummibärchen. Als Highlight zum Ende hin durften die Schüler spannend zu sehen, wie unsre Ponystute Püppi eine Sprunggasse überwindet. Unsere Püppi hatte großen Spaß und zeigte wie motiviert sie springen kann. Zum Schluss durften alle noch einmal Pony kuscheln. Die Hindernisse/Sprünge wurden dann von den Kids selbst ein paar mal überwunden, das dann aber zum „Fangenspielen“ der Ausbilder ausgeartet ist... ;-)
Ein sehr schöner Nachmittag mit tollen Menschen ging zu Ende.

Ein Bericht von Jennifer Hartwig.



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Charity-Auftritt von Chris Strobler Rock a Comedy "Mit Kanonen auf Fratzen"
Bericht von Montag, 09.03.2015

Es war fröhlich, entspannt und in wunderschöner Atmosphäre. In unserem schönen Bürgerhaus Lechnerbräu konnte Chris Strobler uns alle mitziehen und herzhaft zum Lachen bringen. Danke für die Unterstützung für unseren Verein. Er kommt nächstes Jahr auch gerne wieder, weil es so toll war in Baunach. 05.03.2016 dürfen wir ihn wieder begrüßen.

Herzlichen Dank auch an Fa. Hegenwald und Karin Eminger für den Vorverkauf, Daniel und Christian von der Feuerwehr für den Bereitschaftsdienst, meinem ganzen Team und natürlich Peter Strohmer, der uns das Bürgerhaus quasi zu Füßen gelegt hat. Soviel Luxus sind wir nicht gewohnt. Es war einfach toll.



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 09.03.2015

Wochenbericht von Tobias Kolfefe, integra MENSCH

Jetzt wird es langsam Frühling. Darauf warten wir alle schon die ganze Zeit – nicht nur wir Menschen, sondern auch die Pferde. Bald wird die Sommerkoppel wieder hergerichtet, dann können die Pferde dort grasen und herumspringen. Unser Heu-Gerhard war letzte Woche da und hat Heu und Stroh für die Pferde gebracht, damit sie immer genug zum Fressen haben. Das arbeiten zusammen mit meinem Helfer klappt gut und macht uns beiden Spaß.




Unser Wochenbericht mit Tobias:

Am einfachsten läuft es immer wenn alles eingespielt ist. Kein Urlaub oder Krank und keine Veränderungen. Wenn das ein paar Wochen so ist, läuft alles rund und wir sind glücklich und zufrieden. Wie gerade eben. Tobias und wir genießen die ersten Sonnenstrahlen und freuen uns, dass wir den im Stall sehr anstrengenden Winter bald überstanden haben.



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Sitzschulung nach den Grundsätzen von Eckart Meyners
Bericht von Montag, 23.02.2015

Leider wird das Reiten als Sport von vielen Menschen unterschätzt, was sich jedoch spätestens nach den ersten Reitstunden von selbst widerlegt.

Das Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd erfordert Beweglichkeit, Körpergefühl und Balance beider Parteien. Dies ist leider heutzutage in der Schul- und Arbeitswelt nicht mehr selbstverständlich und wird im Alltagsleben und Ausleben der Hobbys nicht immer gefordert.

Ein ausbalancierter Sitz hilft so sicher und entspannt zu Reiten und trägt der bedingungslosen Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter bei. Außerdem wird durch einem besseren Bewegungsgefühl das Verletzungsrisiko stark minimiert.
Am Sonntag den 22.02.2015 hat der erste Intensivkurs mit dem Thema „ Sitzschulung nach den Grundzügen von Eckart Meyners“ bei uns stattgefunden.

Dabei wurden verschiedene Übungen praktiziert, um sich locker und angstfrei mit dem Rhythmus des Pferdes zu bewegen. Dazu haben wir jedoch nicht nur direkt am Pferd gearbeitet, sondern auch Lektionen zum Aufwärmen, Dehnen und Stärken der Muskulatur vom Boden aus geübt. Durch die Vielzahl der unterschiedlichsten Übungsmöglichkeiten, sei es Bodengymnastik, Gummiball oder der Balimo, kann jeder individuell seine Schwächen erspüren und diese trainieren.

Der Aha-Effekt war direkt spürbar, als jeder Teilnehmer nach den Bodenübungen sich nochmal in den Sattel begab. Es ging auf einmal leichter und war angenehmer, was das Grinsen der Reiter zeigte. Es hat sehr viel Freude gemacht innerhalb so kurzer Zeit, die Entwicklungen sichtbar mitzuerleben.
Bericht von Theresa Schug Übungsleiterin von Pferdepartner Franken e.V.



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 23.02.2015

Wochenbericht von Tobias Kolefe, integra MENSCH

Zurzeit macht Robert von integra MENSCH ein Praktikum bei uns auf dem Reiterhof. So können wir beide uns die Arbeit etwas aufteilen und jeder hat es ein wenig leichter. An der Futterkrippe wurden noch ein paar Bretter hin genagelt. Jetzt können die Pferde nicht mehr so viel Heu herausziehen. Deshalb muss ich dort auch nicht mehr so viel ausmisten. In der Faschingswoche hatte ich 2 Tage Urlaub. Das war schön.




Unsere Woche mit Tobias:

Nach anfänglichem Gefühlschaos bei Tobias ist nun Freude und Sicherheit eingekehrt. Das Praktikum von seinem Kollegen hat ihn vorher sehr verunsichert. Die ersten Tage hatten ihn krank gemacht und jetzt hat er gemerkt wie toll es ist Unterstützung und noch mehr Ansprache zu haben. Keiner nimmt ihm was weg oder will ihn ersetzen. Echt schön. Er schwärmt jetzt sogar schon von der neuen Situation. Ich erinnere unseren fleißigen Helfer dann immer wie wichtig Vertrauen ist. Er kann sicher sein, dass wir immer das Beste wollen. Für die Pferde, die Natur, die Menschen und selbstverständlich auch für ihn.



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Fachvortrag von Dr. Kathrin Kienapfel
In welcher Position reite ich richtig- Wissenswertes über Biomechanik und Verhalten

Bericht von Sonntag, 15.02.2015

Die Diskussion über die richtige Kopf-Hals-Position bleibt seit Jahren aktuell. Immer wieder kursieren Bilder im Netz, heiße Streitereien entbrennen in den Lagern. Was ist denn jetzt rein wissenschaftlich die zu wählende Position aus Pferdesicht? Und was hat das für Auswirkungen auf die Biomechanik? Wie funktioniert der Pferdekörper überhaupt? Diese Fragen wurden uns in einem sehr fachkundigen Vortrag klargelegt.
Die Doktorarbeit von Fr. Dr. Kienapfel hat das bestätigt was wir alle wissen. Hyperflexion (Rollkur) ist schädlich. Die Giraffenhalsposition noch schlimmer. Der Weg zu der Erkenntnis ist allerdings wesentlich spannender gewesen.
Das Pferd ist wie ein Balken auf zwei Pfeilern gebaut. Zwischen diesen Pfeilern biegt sich der Balken durch und es kommt zu Kräften im Pferderumpf, die sich an den entgegengesetzen Körperseiten konzentrieren. (siehe Bild). Wo Druckkräfte in diesem Körper wirken, werden Knochen und Knorpel eingebaut. Wo Zugkräfte wirken, können nur Muskeln und Bindegewebe im Körper eingebaut werden, denn nur diese können die Zugkräfte aufnehmen.
Eine reelle Versammlung, also ein vermehrtes Untertreten der Hinterhand unter den Schwerpunkt des Pferdes geht nur mit aufgerichtetem Kopf. Mit einem tiefen Kopf würden unphysiologische Spannungen im Pferd wirken. Das liegt an den Biegemomenten.
Zusätzlich wurden Muskelaktivitäten von Hals- und Rückenmuskeln in verschiedenen Kopf-Halspositionen gemessen. Gezielt in einer freien Position, sowie mit Anlehnung vor Senkrechten, ebenso wie hinter der Senkrechten. Die Muskelmessungen waren eindeutig. Mit offenem Genick ist eine höhere Aktivität des oberen Halsmuskels (M. splenius) und des M. trapezius zu erreichen. Der M. brachiocephalicus – der untere Halsmuskel wenig aktiv. Mit engem Genickwinkel ist es eben genau anders herum und kontraproduktiv. Was leider ein „tolles“ Nebenprodukt des aktiven unteren Halsmuskels (Kopf-Arm-Muskel) in der Rollkurposition ist: Eine Verstärkung der Bewegung der Vorderbeine. Bei Hyperflexion wird also diese unglaubliche Vorhandaktion geschaffen, die immer so toll bewertet wird. Dass die Hinterhand dabei komplett vernachlässigt wird, scheint nicht zu interessieren.
Die Pferde zeigen starke Unmutsäußerungen in Kopfpositionen mit der Nasenlinie hinter der Senkrechten, die völlig ignoriert werden. Unter anderem starkes Schweifschlagen und Zungen- sowie Maulspiel, das allerdings wahrscheinlich mit den zu festen Sperrriemen um das Maul noch unterbunden wird. Hier wurden 180 Pferde auf dem Abreiteplatz und danach auf dem Turnier beobachtet. Die Studentin, die diese Untersuchungen gemacht hat, kam häufig völlig demotiviert wieder. Die Zustände waren wohl häufig sehr gruselig.
Pferde, die durch sehr gute Reiter am Abreiteplatz gezielt gerollt wurden und in der Turnierlektion dann eher vor durften, liefen toll und entspannter (oh Wunder!) und bekamen natürlich tolle Noten. Es spielt übrigens keine Rolle, ob Anfänger, fortgeschrittene Reiter oder Profis hinter der Senkrechten ritten. Die Unmutsäußerungen blieben gleich.
Eine offene Genickhaltung mit der Nasenlinie vor der Senkrechten wurde tendenziell in den niedrigen Klassen mit besseren Noten bewertet, in den höheren Klassen eher mit schlechteren Noten bestraft. Wir alle wollen das nicht hören…. Es ist doch bekannt… warum ändert sich bei den Richtern nichts?
Also: Gutes Muskelspiel und Training der Oberlinie, wenn Schwerpunkt des Kopfes vor der Senkrechten ist! Richtige Konditionierung ist das Ah und Oh. Wichtig ist Timing und Dosierung. Wir alle kennen es am Beispiel Annahmen und Nachgeben: Man nimmt den Zügel solange an, bis die gewünschte Reaktion des Pferdes erfolgt. Daraufhin erfolgt ein sofortiges Nachgeben der Reiterhand.
Es hat sich auch gezeigt, dass es mit Reitern auf dem Rücken im Schritt und Trab keine Änderungen der Muskelspannungen ergibt. Nur im Schritt. Stören wir das Pferd deutlich weniger als wir annehmen? Es wurden allerdings auch nur sehr gute Reiter für den Test genommen die absolut „im“ Pferd saßen. Das wäre auch einmal spannend gewesen….. Vielleicht bei einer neuen Studie.
Fazit:
• Nur eine Hals-Nacken-Position mit offenem Genickwinkel ist physiologisch und trainiert die erwünschten Halsmuskeln
• Über die Bogen-Sehnen-Theorie Rückschlüsse auf die Praxis möglich
• Pferde wollen richtig geritten werden, also mit der Nasenlinie VOR der Senkrechten.
Toller wissenschaftlicher Vortrag in dem ein bekanntes Ergebnis super in seiner Entwicklung aufgebaut erklärt wurde und damit wissenschaftliche Beweise bietet. Wir alle hoffen, dass dadurch die Anerkennung dieses Themas in der Öffentlichkeit steigt und Maßnahmen für gutes Reiten durchgesetzt werden!


Statement über den Verein Pferdepartner Franken e.V. von Dr. Kathrin Kienapfel:

Ich habe eine pferdebegeisterte, wissensdurstige Truppe erlebt, die zusammen hält und die ihre Partner Pferde so gut, wie nur irgendwie möglich reiten wollen. Der Plan geht auf, weiter so!



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Montag, 02.02.2015

Wochenbericht von Tobias Kolefe integra MENSCH
Es entsteht zurzeit eine Überdachung für die Schubkarren. Das ist gut so. Der Misthaufen ist schon wieder sehr groß. Vielleicht haben wir Glück und Gerhard liest das. Da brauche ich viel viel Kraft, bis die Schubkarre oben ist. Am Matsch hat sich nichts geändert. Doch er ist noch schlimmer geworden. Er wäre gut wenn der Boden gefroren wäre, dann könnte ich besser misten. Am Montag hat es stark geregnet. Mein Papa hat mir eine zweite Jacke zum wechseln gebracht, weil die andere ganz nass war und ich nicht krank werden will.



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Reiten Reiten Reiten? Nicht nur…. Turnen, Turnen Turnen!
Die neue Gruppe „Voltigieren“ auch für alle Nichtreiter

Bericht von Montag, 02.02.2015

Am meisten Spass macht das Ehrenamt wenn man in glücklich strahlende Augen sieht. So wie bei unseren Schülern die mit den Ponys unglaublich viel Freude haben und Liebe mitnehmen. Das ist die größte Motivation für uns Ausbilder.

Vor allem die neue Voltigruppe „Turnen am Pferd“ macht super viel Spaß.

Im Alter von ab 3 Jahren können die Kinder bereits das Medium Pferd erleben. Ob zum turnen, kuscheln, reiten oder einfach Spaß haben.

Es fördert die Motorik, den Mut, die Kinder sind an der frischen Luft und übernehmen schon Verantwortung für Lebewesen. Schon die Kleinen können behutsam mit den Bewegungen des Pferdes vertraut gemacht werden. Das schult den Gleichgewichtssinn und das richtige Gefühl für das Pferd. Anmeldung ab sofort!


Faschingsumzug 08.02.2015
Wer läuft mit? Bitte um Anmeldung wegen Absprache der Kostüme.
Aufstellung Gewerbegebiet Eichen 13.30 Uhr oder Abmarsch am Stall 13.00 Uhr



Sitzschulung am Sonntag, 14.02.2015 von 14.00 – 17.00 Uhr
Gymnastizierung des Reitersitzes
-für Anfänger, Fortgeschrittene; sowohl für Kinder als auch Erwachsene
-Übungen zu einem entspannten, angstfreien Sitz, um in der Bewegung des Pferdes mitzugehen.
Wir arbeiten mit dem Balimo, turnen bis zum Umfallen und werden es auf dem Pferd erspüren. Alles Alltagstauglich und wenig zeitaufwendig. Jeder bringt seine Gymnastikmatte mit.
Anmeldung bei Theresa Schug 0178 1700119


„Mit Kanonen auf Fratzen“

ROCK A COMEDY mit Chris Strobler im Bürgerhaus Lechnerbräu

Samstag, 07.03.2015 19.00 Uhr

Strobler ist Rockacomedy aus Franken. Der Comedian stürzt sich ohne falsche Scham auf sich selbst und macht sich nach Strich und Faden rund. Der Rockabilly mit dem Klapprad erzählt aus seinem Leben als Kleingärtner, Bierkutscher, Freischwimmer, Turmspringer, Liebhaber, Fuchsüberfahrer und Globetrotter. Die aktuelle Show „Mit Kanonen auf Fratzen“ ist eine kongeniale Mischung aus Stand-Up-Comedy und Sit-Down-Music. Sein größter Traum: mit dem Klapprad über die Route 66. Sein größter Fehler: sein größter Traum. Seine Spezialität: der Schuss ins eigene Knie ...

Chris Strobler ist bisher bekannt als der „Johnny Cash Frankens“ („The Wheel“) und als der Bass in der A-Cappella-Comedy-Show „Six Pack.

Sein Start in die Comedyszene ist rasant. Seit Januar 2014 ist er erst als Solocomedian auf der Bühne um schon im April mit dem abendfüllend Soloprogamm “Mit Kanonen auf Fratzen” die Bretter zu bespielen. Lohn dafür ist der Durchmarsch bis ins Finale des 2. Mannheimer Comedy Cups 2014, und ein Auftritt im etablierten Quatsch Comedy Club in Berlin. Ein Senkrechtstart in die deutsche Comedyszene.

“Seine Sichtweise auf die Welt macht keine unnötigen Kurven. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören. Großer Kerl in kleiner Welt: Das funktioniert.” Nordbayerischer Kurier (Florian Zinnecker)

Vorverkauf: Karin Eminger friseure
Fa. F-Hegenwald Gmbh, Baunacher Lagerhallen
Michaela Hohlstein direkt und gerne auch online per Versand

Der Erlös geht zum Teil an die Rettungsaktion Pferdepartner Franken e.V.

Für ausreichend Essen und Getränke ist gesorgt. Freie Platzwahl - Einlass 19:00 Uhr Beginn 20:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene: VVK 14,- und AK 16,-
Kinder ermäßigt VVK 8,- und AK 9,-.



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Der alte Vorstand ist der neue Vorstand und erhält Unterstützung einer Schriftführerin und eines Beirats
Bericht von Sonntag, 25.01.2015

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen;
Der alte Vorstand ist der neue Vorstand und wurde mit einer Schriftführerin und einem Beirat erweitert

Es gab schöne und ernste Themen zu besprechen. Neben den unglaublichen 79 % Kinder- und Jugendanteil gab es auch über zahlreiche Erfolge zu berichten.

Alle Veranstaltungen und die erfolgreichen Abschlüsse der Übungsleiterkurse, die Einhaltung aller festgesteckten Ziele und die positiv in die Zukunft gerichteten Maßnahmen.

Dann wurde es ernster. Unser Umzug muss finanziert werden. Die Mitglieder wurden mit einem Maßnahmenkatalog konfrontiert, der wichtige Entscheidungen mit sich zieht. Eigenkapital muss angespart werden und das geht nicht aus dem laufenden Betrieb. Deshalb werden für die nächsten 3 Jahre Umlagen eingeführt. In der Masse spart es sich leichter.

Die Beiträge werden ebenfalls erhöht, weil die Verbandsabgabe und fixen jährlichen Ausgaben die Einnahmen aus Beiträgen übersteigen. Auch hier wurden Anpassungen vorgenommen. Aufnahmegebühren sind ebenfalls eine Neuerung die ab sofort gilt.

Der Vorstand wurde entlastet und obwohl die Themen ernst waren und die Beschlüsse die Mitglieder auch beschnitten gingen alle Beschlüsse einstimmig durch.

Der alte Vorstand ist der neue Vorstand und wir freuen uns über die Erweiterung einer Schriftführerin. Lisa Wiltschka ist nun im Vorstand etabliert. Herzlichste Glückwünsche! Wir dürfen nun auch einen Beirat ins Leben rufen. Der wird uns in vielen Fragen in den nächsten Jahren wichtige Antworten liefern und Wege bereiten können.

Wir freuen uns über das Vertrauen aller Mitglieder. Wichtige Entscheidungen mussten getroffen werden um dem Verein die Chance auf eine gute Zukunft zu geben. Diese Notwendigkeiten wurden in langen Besprechungen mit einem Fachgremium ausgearbeitet. Diese dann alle Einstimmig von den Mitgliedern– klar nach wichtigen Fragen und Diskussionen – bestätigt zu bekommen zeigt, dass wir alle an einem Strang ziehen.

DANKE dafür!!! So können wir es schaffen!!!



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Tobias Kolefe von integra MENSCH
Bericht von Sonntag, 18.01.2015

Lange haben wir nichts von Tobias lesen können. Nun…. Viele Krankheitstage und dazwischen Urlaub und wieder krank….. so geht die Zeit ins Land.

Der Job ist hart. Den ganzen Tag draußen bei Wind und Wetter sind nicht so ohne. Obwohl unser Tobias sich immer aufwärmen kann und sich ein gutes Immunsystem aufgebaut hat kommt in diesem Jahr der Punkt an dem wir merken, dass seine Kräfte nachlassen. Wir achten auf mehr Pausen und dass er regelmäßig isst und trinkt.

Da uns sein Gesundheitszustand wichtig ist und er unglaublich gerne bei „seinen“ Pferden ist und auch immer kommen möchte, werden wir nun langfristig eine Unterstützung für unseren fleißigen Helfer suchen. Es macht ihn nämlich immer traurig, wenn er am Ende des Tages die Aufgaben nicht geschafft hat. Er hat zwar keine Veranlassung dazu, denn unsererseits darf er einfach so viel machen wie er kann, doch ihn selbst stellt das nicht zufrieden.

In dieser Diskrepanz möchten wir ihn nicht stecken lassen. Auch wenn es noch dauern kann, angreifen werden wir das Thema auf jeden Fall. Lange soll es unserem Tobias gut gehen!!!


Bericht von Tobias Kolefe:

Bis 6. Januar hatte ich Urlaub und seit dem 7. Januar mache ich fleißig meine Arbeit bei den Pferden. Unser Domino steht zurzeit in einem extra Stall. Hier muss ich auch jeden Früh als erstes ausmisten. Zum einstreuen fahre ich immer 3 – 4 Schubkarren Stroh hin. Beim Sturm ist ein großer Ast auf die Koppelumzäunung gefallen. Zum Glück war der Schaden nicht zu groß. Meine letzte Reitstunde hat Gaby gehalten, da Silvia noch krank ist. Ich wünsche Ihr, gute Besserung, damit Sie bald wieder fit ist.



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Kurs mit Linda Weritz –
Feine Kommunikation, Doppellonge, Verladetraining

Bericht von Sonntag, 11.01.2015

Als Pferdekommunikationswissenschaftlerin von der Hippologischen Akademie in Düsseldorf flog Linda bei uns in Baunach ein. Wir waren alle sehr aufgeregt. Man hat nicht alle Nase lang einen Vollprofi im Haus und der Kurs war sehr gut besucht. Wir alle hatten den Wunsch die feine Kommunikation zu erleben. Doppellonge und Verladetraining waren genauso gefragt wie das feine Reiten.
Ich lernte Linda kurz bei meinem Praktikum kennen und bestellte gleich einmal Ihr Buch „Das Lernverhalten der Pferde“ vom Cadmos Verlag. Sie hat jahrelang bei Monty Roberts Mustangs und Ranchpferde ausgebildet und irgendwann Ihren eigenen Weg gefunden. Die „Sei fein und Lobe-Tour“ ist ebenso bekannt und in ganz Deutschland gebucht. Insgesamt in 14 Ländern ist sie international tätig und hat ein breites Spektrum an Erfahrungen.
Unsere kleine Halle stellte Linda gleich vor eine etwas größere Herausforderung. Ihre Arbeit an der Doppellonge erfordert einen gewissen Abstand vom Pferd. Uns allen war die Arbeit mit der DL so wichtig, dass wir trotzdem die Grundzüge kennenlernen durften. An vielen ganz unterschiedlichen Pferden, Rasse, Alter, Ausbildungsstand wurde uns die Art der Kommunikation aufgezeigt. Besonders beeindruckend fanden wir alle die Klarheit und die konsequente Umsetzung. Linda hält die DL Arbeit als grundlegendes Ausbildungsinstrument für enorm wichtig. Es ist „Reiten vom Boden“ und genauso viel Erfahrung benötigt man auch. Also viel üben, viel Unterricht nehmen und dem Pferd die Chance zu geben es als qualitativ hochwertig anzunehmen.
Dies ist für sie sehr wichtig. Das Pferd muss die Qualität der Arbeit wahrnehmen und dann wird es das alles auch gerne machen.
Beim Verladen ebenso. Schritt für Schritt wird das Pferd trainiert, flüssig in den Hänger zu gehen. Im Hänger darf es entspannen und die Qualität der Arbeit erleben. Dann wieder zurück und wieder zu der Stelle oder ein Stückchen weiter. Und wieder Pause. Gerade bei Pferden die rückwärts wieder rausschießen ist das eine echte Herausforderung. Diejenigen die nur zögernd vorwärts gehen, genießen diese Arbeit und lassen sich – Schritt für Schritt wieder ausladen. Die Raser hingegen gehen eher rein aber viel zu schnell wieder alleine zurück. Wir hatten 3 Kandidaten die uns alles geboten haben. Druck und kein Druck sind zwar die wichtigsten Hilfen, doch so einfach ist das nicht. Vor allem die Geschicklichkeit im richtigen Moment nachzugeben ist ebenso wichtig, wie den Druck nicht zu verlieren und die Winkel zu verändern. Das sah alles so leicht aus, doch wir waren uns einig, dass hier viel Erfahrung nötig ist um das so hinzubekommen, wie Linda es vormachte. Ca. 30 Personen konnten sich von Lindas schrittweisem Training zu anschließenden Happy Ends überzeugen.
Loben ist Linda sehr wichtig und dabei die korrekte Art des Lobens, die sie genau erklärte. Ebenso wie ihre Hilfengebung und die logisch aufgebaute Arbeit an und für sich. Das hört sich leicht an doch wir hatten alle unsere Probleme mit der Umsetzung. Viele eingeschlichene pferdeüberflüssige Befehle, Verschnörkelungen und unklare Körpersprache verhindern eine reibungslose Kommunikation mit unseren Partnern.
Beim Reiten wurde der Sitz des Reiters umfassend korrigiert und ganzheitlich das Exterieur, der Sattel und die Reiterin mit beleuchtet. Danach wurde an der Haltung und den Achsen gearbeitet bis ein schönes Ergebnis dadurch ersichtlich wurde, das die Pferde entspannter liefen und schmatzend kauten.
Lindas Meinung ist, dass alle die Hilfe von Profis nutzen sollten und eine fundierte Ausbildung genießen sollten, bevor Sie mit den Pferden üben. Zu viel wird nicht richtig gemacht und somit den Pferden der Spaß an der Qualität der Arbeit genommen.
Eine Menge Inputs haben wir mitgenommen. Die Feedbacks der Teilnehmer waren sehr ergiebig und zeigten, dass wir Freizeitreiter mittlerweile einen hohen Anspruch an guter Ausbildung haben um mit unseren Pferden gesund und fit viele Jahre zu verbringen. Die Truppe war vor allem offen für Neues und hatte kein gezieltes Anspruchsdenken. Wir ließen uns überraschen und wollten Neues lernen. Das gab dem Kurs eine Leichtigkeit und vor allem ein gutes Miteinander. Wir haben hier im Kreis Bamberg eine wunderbare Gemeinschaft an Reitern, die scheinbar alle das gleiche wollen und stetig daran arbeiten. Wenn wir das häufiger gemeinsam schaffen können wir bald wieder Kurse buchen.
Nach 2 anstrengenden Tagen heißt es also wieder: Ich weiß, das ich nichts weiß und fleißig jeden Tag aufs Neue lernen und üben werde. Es wird einem bewusst wie viel Erfahrung noch fehlt und wir ständig neue Puzzelteile lernen dürfen um besser zu werden.



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Neujahrsspringen "Der Sprung ins Glück"
Bericht von Sonntag, 04.01.2015

Traditionell springen wir mit unseren Partnern am 01.01. ins Glück. Das war richtig schön und alles hat gut geklappt. Jeder durfte so hoch und mit welchem Pferd er wollte. Super schön. Besser kann man gar nicht durchstarten!



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